Der Riesen Mythos

DAS RELIKT VON BIR HOOKER – Untersuchungen
Stand: 13.07.2012

 

Relikt von Bir Hooker (mumifizierter Riesen-Finger) Vermaßung.

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Relikt von Bir Hooker (mumifizierter Riesen-Finger) Verformungen, Beschädigungen.

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Relikt von Bir Hooker (mumifizierter Riesen-Finger) Gewebeeinsackungen, Nagelrisse.

ANALYSE DER AUFZEICHNUNGEN VON 1988

AN-01) Das Objekt ist auf der rechten Seite flachgedrückt, was den Anschein erweckt, es habe während der ganzen Austrocknungszeit auf der rechten Seite gelegen.

AN-02) Die Haut ist mehrere Millimeter dick, haarlos und von der Oberflächenstruktur her ziemlich glatt. Beim genauen Hinsehen konnte ich Rillen und Risse in der Haut entdecken, die zu einem großen Teil von einer grau-braunen Schicht überzogen sind, die wie getrockneter Schimmel aussah. Die Oberfläche ist geprägt von Einsackungen und Wülsten, die sich vermutlich beim Verlust von Wasser und Fettgewebe gebildet haben.

AN-03) Im Bereich, wo das Grundglied vom Mittelhandknochen abgetrennt worden war, ist das Gewebe schräg nach oben verformt, was sich auf den Fotos durch eine optisch verschobene Achse zeigt, Die rechte Seite ist eingedellt, was vermuten lässt, dass sie auf etwas Erhöhtem gelegen haben muss, was zur erwähnten Verformung führte.

AN-04) Die Hautoberfläche ist an mehreren Stellen verletzt. An sämtlichen verletzten Stellen und auch im Bereich der Abtrennung vom Mittelhandknochen scheint das Gewebe wie von Mäusen angenagt. Im unteren Bereich der Trennung scheint ein richtiggehendes Loch herausgefressen worden zu sein.

AN-05) Der herausragende Knochenstumpf beginnt sich an der Trenn-/Bruchstelle zu verbreitern. Auf der rechten Seite gibt es eine quer verlaufende Kerbe im Knochen, die vermutlich vom Trenn-Werkzeug herrührt. Gewebereste am Knochen gibt es keine mehr. Auf der rechten Seite sind nebst der Kerbe im Knochen auch Schabspuren vorhanden.

AN-06) Der Knochen fühlte sich holzig an. Die mittlere Knochenschicht ist dicht. Innen gibt es eine dünne poröse Schicht. Der Fingernagel fühlte sich hornartig an und lässt sich leicht bewegen.

AN-07) Ich habe das Röntgenbild über das Objekt gehalten. Die Größenverhältnisse stimmten überein.

AN-08) Das Relikt wurde nicht auf der Seite liegend geröntgt, sondern nach oben verdreht, was zu einer optischen Verbreiterung des ›Fingermittelglieds‹ führt. Beim Fingerendgelenk ist zu sehen, dass das Endglied etwas unter das Grundglied geschoben ist.

AN-09) Das Ende des Relikts reicht über die Röntgenaufnahme hinaus. Vermutlich wurde es am freiliegenden Knochenstumpf befestigt, damit es in die gewünschte Aufnahmeposition gebracht werden konnte. Mir ist nicht bekannt, ob es weitere Röntgenbilder gibt.

AN-10) Die gewaltsame Abtrennung des Fingers von der Hand erfolgte von einer anatomieunkundigen Person. Eine anatomiekundige Person hätte den Finger wohl inklusive dem Fingergrundgelenk vom Mittelhandknochen geschnitten.

MÖGLICHKEIT EINER MAKRODAKTYLIE (RIESENWUCHS, GIGANTISMUS)

Eine Makrodaktylie beinhaltet ein übermäßiges Wachstum von Zehen oder Fingern, das alle strukturellen Bereiche betrifft. Sie kann sowohl als isolierte Fehlbildung als auch im Rahmen z.B. eines Proteus-Syndroms auftreten. Das Proteus-Syndrom ist eine angeborene Erkrankung, bei der sich ab früher Kindheit ein regionaler Überwuchs manifestiert.

Wie die folgenden Abbildungen von Makrodaktylie zeigen, kommt es nur in ganz seltenen Fällen zum Riesenwuchs von Fingern, die sich mit den 38 Zentimetern des Relikts von Bir Hooker vergleichen ließen (siehe Bild unten rechts). In den meisten Fällen sind die betroffenen Gliedmaßen unproportioniert ausgestaltet und/oder weisen deutliche Deformationen auf.

MA-01) Für eine Makrodaktylie spricht: Solche Riesenwüchse kommen tatsächlich vor.

MA-02) Gegen eine Makrodaktylie spricht: Das Relikt von Bir Hooker weist trotz Schrumpfung und Faltenlegung des Gewebes, normal ausgestaltete Proportionen auf: Länge und Umfang der einzelnen Fingerglieder, Größenverhältnis des Nagels zum Finger sowie dessen Form.

MA-03) Gegen eine Makrodaktylie spricht: Nicht nur das Gewebe, auch der Knochen des Grundglieds ist deutlich vergrößert. Die zum Finger gehörende Hand muss deshalb genauso riesig gewesen sein (siehe Bild unten rechts). Es stellt sich die Frage, weshalb nur ein einzelner Finger und nicht gleich die ganze Monster-Hand vom Körper abgetrennt wurde.

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Beispiele von Makrodaktylie (Riesenwuchs, Gigantismus).

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Röntgenbild des Relikts von Bir Hooker (links) und eine von Makrodaktylie gezeichnete menschliche Hand (rechts).

MÖGLICHKEIT EINER FÄLSCHUNG
Obwohl Gregor Spörri während seiner eingehenden optischen Untersuchungen keinen Hinweis auf
eine Fälschung finden konnte, muß eine solche dennoch in Betracht gezogen werden.
FA-01) Für eine Fälschung spricht: Aus naturwissenschaftlicher Sicht gab es keine Humanoiden von
fünf Metern Größe und mehr.
FA-02) Gegen eine Fälschung spricht: Obwohl eher unwahrscheinlich, könnte es sich bei dem Finger
dennoch um eine extreme Form von Makrodaktylie handeln.
FA-03) Gegen eine Fälschung spricht: Der Besitzer wollte das Objekt nicht verkaufen, was unüblich ist
für solche Produkte.
FA-04) Gegen eine Fälschung spricht: Einheimische Informanten sagen aus, dass es für einen
dermaßen exotischen Gegenstand in Ägypten keinen Markt gebe. Fälscher produzieren, was sich gut
verkaufen lässt. Auftraggeber handeln im gleichen Sinne.
FA-05) Gegen eine Fälschung spricht: Hätte der Besitzer des Relikts Gregor Spörri ein Fake
präsentiert, um gewerbsmäßig Kapital daraus zu schlagen, wäre er auch bei anderen
Ägyptenreisenden so verfahren. Zudem hat der alte Araber Spörri auf die beiden unvollendeten
Sarkophage in der Felsenkammer der Cheops-Pyramide hingewiesen. Obwohl die Fotos des Relikts
inzwischen um die Welt gegangen sind und Gregor Spörri noch immer E-Mails dazu erhält, hat sich
bislang niemand gemeldet, der von Nagib, dem Relikt, und/oder den Sarkophagen weiß.

STATEMENTS VON WISSENSCHAFTLERN

Juli 1988: Dr. Karl Bader, ein Basler Naturwissenschaftler und ehemaliger Biologielehrer von Gregor
Spörri, schlägt die Hände über dem Kopf zusammen, als er die Fotos des Relikts von Bir Hooker
studiert. »Dieses Ding sieht tatsächlich aus wie ein riesiger menschlicher Finger. Aus
naturwissenschaftlicher Sicht ist es aber völlig unmöglich, dass etwas Derartiges jemals existiert hat.
Es kann sich nur um eine Fälschung handeln.« Dr. Bader lässt seinen ehemaligen Schüler Briefe
aufsetzen, in denen er die Geschichte um die Entdeckung des Relikts schildern soll. Diese Briefe leitet
Bader an Wissenschaftskollegen weiter. Die Resonanz fällt ernüchternd aus. Spörri erhält nicht eine
Antwort. Im Herbst des gleichen Jahres treffen sich Gregor Spörri und Karl Bader für ein
abschließendes Gespräch, das keine weiteren Resultate bringt.

April/Juni 2012: Der Schweizer Mumienexperte: Dr. Dr. Frank Rühli von der Universität Zürich, der
schon »Ötzi« und »Tutanchamun« untersuchte, äußert sich wie folgt zum Relikt von Bir Hooker: »Ein
spannender Fall. Eine definitive Beurteilung anhand von Fotos ist fundiert jedoch nicht möglich. Der
Fingernagel, seine Einbettung ins Gewebe, die Oberflächenbeschaffenheit sowie die sichtbaren
Hautgewebeverletzungen sehen natürlich aus. Der „Finger“ erscheint tatsächlich deutlich vergrößert.
Differentialdiagnostisch kommt für mich primär eine extreme Form von Makrodaktylie
(Proteus-Syndrom oder ähnlich) in Frage. Etwas seltsam erscheint mir der Knochenstumpf. Er erinnert
an einen Tierknochen, denn für einen Humanoiden wirkt er zu dickwandig. Da kein richtiges
Querschnittsfoto von dem Knochen existiert, ist diese Aussage rein spekulativ. Sollte es sich bei demObjekt um ein Fälschung handeln, was nicht ausgeschlossen werden kann, so handelt es sich um eine
sehr gut gemachte Arbeit. Ich empfehle einen Veterinärmediziner beizuziehen, um das mit dem
Knochen weiter abzuklären.

Juli 2012: Der bekannte deutsche Kriminalbiologe und Spezialist für forensische Entomologie: Dr. Mark
Benecke, äußert sich wie folgt zu den Fotos des Relikts von Bir Hooker: »Anhand der Fotos lässt sich
leider überhaupt keine Aussage dazu treffen, um was für ein Objekt es sich hier handelt. Gerade aus
dem genannten Gebiet bzw. in dieses Gebiet hinein verlegt werden öfters Geschichten von
ausgetrockneten Wesen, die auch vorgezeigt werden können und auch durchaus aus Knochen und
Haut bestehen können. Die Untersuchung, ob es sich um menschliches oder tierisches oder sonstiges
Gewebe handelt, halte ich für gut durchführbar, sobald Gewebeproben bzw. Materialproben vorliegen.
Anhand der Fotos lässt sich dazu angesichts der bekannten Fälschungen aber auch möglicher
Gewebeveränderungen (Makrodaktylie usw.) nichts sagen. Eine Gewebeuntersuchung mit
Feinschnitten und DNA sollte hingegen machbar sein bzw. zumindest den Ein- oder Ausschluss
bestimmter Annahmen ermöglichen. Ohne Gewebe- bzw. Materialproben kann ich zu diesem Fall leider nichts sagen.

LEBEN HEUTE NOCH RIESEN UNTER UNS

Kaum vorstellbar das es Riesen überhaupt gab. Aber in dem Buch „SOLOMON ISLANDS MYSTERIES“ beschreibt der Autor Marius Boiryon diesen Zustand.

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