Die Angst vor der Kernenergie – echte Gefahr oder gefährlicher Mythos?

Die Angst vor der Kernenergie – echte Gefahr oder gefährlicher Mythos? – Teil 1

© korneloni / PIXELIO

“Atomkraft – nein Danke” bringt in drei Worten auf den Punkt, was der Bürger in Deutschland über Kernenergie glaubt zu wissen. Nach Tschernobyl ist außerdem der finale Beweis erbracht: Sofort weg mit dieser tödlichen Energie.

Doch besteht vielleicht die Möglichkeit, dass wir nicht nur bezüglich unseres Klimas, sondern auch im Hinblick auf die Energiegewinnung aus Uran belogen und manipuliert werden? Wer könnte ein Interesse am Ausstieg aus der Kernenergie haben?

Über dieses Thema muss doch nun wirklich nicht mehr diskutiert werden und jeder, der nicht absolut gegen Kernkraftwerke ist, macht sich automatisch verdächtig, von ihr womöglich gesponsert zu sein. Nicht wahr? Dasselbe wird übrigens auch den Klima-Skeptikern gern vorgeworfen. Es erinnert in gewisser Weise an die Diffamierung durch unterstellten Antisemitismus, denn in beiden Fällen sind Argumente der Beschuldigten nicht erwünscht. Wer einen solchen Stempel hat, steht direkt im Abseits.Jedes Kind “weiß”, dass “Atomkraftwerke” böse sind und Strom viel besser und umweltfreundlicher mit Solarzellen und Windrädern generiert wird. Jedes Kind “weiß” auch, dass CO2 unser Klima erwärmt. Sämtliche Lehrpläne hämmern unserem Nachwuchs diese Lüge inzwischen ein und auch die Eltern werden nicht verschont durch die tägliche Dosis “CO2-Panik” in den Medien. Aber verwandelt diese Klima-Propaganda die Lüge etwa in Wahrheit?

Werfen wir zunächst einen Blick in den Artikel des Spiegel vom 19.11.2007 mit dem Titel “Legenden vom bösen Atom”:

In Hiroshima dagegen forderte die Radioaktivität erstaunlich wenige Menschenleben.

[…]

15 Jahre nach dem Reaktorunfall zog etwa das Magazin “Focus” Bilanz und kam auf “500 000″ Tote.

[…]

Die sechsstelligen Todesziffern, mit denen die Gegner einst hantierten, sind dagegen Unsinn. Sie stützten sich zumeist nur auf vage “Hochrechnungen”, die sich vom Hörensagen auf russische Dissidenten beriefen.

[…]

Offiziell kamen in Tschernobyl 47 Menschen durch letale Dosen ums Leben – schlimm genug. Es waren Mitglieder der Rettungsgruppen.

[…]

„Doch im Gegensatz zur verbreiteten Meinung gehen die Opferzahlen keineswegs in die Zehntausende.“ Was besonders verblüfft: Die Geschichte von den Fehlbildungen bei Neugeborenen ist ebenfalls pure Phantasie.

Studieren Sie einmal den gesamten Spiegelartikel. Die Rechercheergebnisse sind höchst erstaunlich und zeigen die Dimension der Lügen-Propaganda gegen die Kernenergie – erstaunlich insbesondere in Bezug auf den ansonsten überwiegend tiefrot-linken Öko-Hintergrund des Blatts.

Die im Artikel genannten Zahlen und Fakten stehen im krassen Widerspruch zu den rein hypothetischen Hochrechnungen der Anti-Atomkraft-Bewegung und auch von Lügipedia:

Nach diesen Modellen wird bis 2065 in Europa mit ungefähr 16.000 Fällen von Schilddrüsenkrebs und 25.000 Fällen von anderen Krebsarten als Folge der Tschernobyl-bedingten Strahlenbelastung gerechnet.

[…]

Er kommt zum Ergebnis, dass unter den damals lebenden 570 Millionen Menschen zwischen 30.000 und 60.000 zusätzliche Krebstodesfälle durch die Katastrophe von Tschernobyl möglich sein könnten.

Zehn- bis hunderttausende Strahlen- und Krebstote wurden errechnet, nachweislich gibt es jedoch nur ein paar Dutzend. Das zeigt, Kernenergie birgt grundsätzlich Gefahren, aber was davon ist wirklich wahr? Wieviele tatsächlichen Unfälle dieser Art gab es jemals? Wussten Sie, dass z.B. beim Bau des Hoover Staudammes in den USA 96 Arbeiter ums Leben kamen? Wieviele starben beim Bau der zwölf Kernkraftwerke in der BRD bzw. den rund 200 in Europa? Wäre es auch nur einer gewesen, wir wüssten selbstverständlich lang und breit durch die Medien davon.

Bedingt durch die Anti-Atom-Gläubigkeit gibt es nur wenige Menschen, welche daran zweifeln, dass Tschernobyl tatsächlich ein Unfall und keine absichtliche Inszenierung war. Wahrheiten.org-Leser Martin S. weiß jedoch folgendes zu berichten:

Ein ehemaliger Arbeitskollege von mir (er ist ein Sibirien-Deutscher) war Oberst in der UdSSR und hatte mir so einiges erzählt, was nie in unseren Mainstream-Medien zu hören war. So z.B., dass sie schon vier Wochen vor der “Explosion” des Reaktorblocks in Tschernobyl mit ihrer Einheit vor Ort waren, um den “Umzug” der Bevölkerung der Stadt Pripjat vorzubereiten.

Mein Kollege schwörte mir, dass es genau so gewesen sei. Sie waren schon Wochen vorher da, alles sei eine geplante Sache gewesen!

Den Wahrheitsgehalt dieser Aussage dürfen Sie gerne anzweifeln, dann müssen Sie jedoch bitte auch jegliche Aussagen der Medien, der sogenannten “Wissenschaftler” der Anti-Atomkraft-Bewegung und natürlich der gesamten Öko- und Grünen-Fraktionen in Frage stellen. Wie Sie wissen, ist es sinnlos, der Politik auch nur ein einziges Wort zu glauben. Die meisten von ihnen lügen leider bereits ab dem ersten Augenöffnen am Morgen.

Da die Bevölkerung inzwischen über viele Jahrzehnte vollumfänglich gegen Kernkraft indoktriniert wurde, ist die Aussicht auf ein “Tschernobyl-Gate” nahezu unmöglich. Was die Anti-Atomkraft-Bewegung hier bewerkstelligt hat, ist atemberaubend.

Kennen Sie eigentlich den Unterschied zwischen einem Kohlekraftwerk und einem Atomkraftwerk? Es gibt keinen. Wieso? Kohleverbrennung ist physikalisch gesehen auch “Atomkraft”, da bei Kohlekraftwerken die Energieerzeugung aus der Vereinigung von einem Kohlenstoffatom mit zwei Sauerstoffatomen zu einem CO2-Molekül erfolgt, also durch Verlagerung der Elektronen in der Atomhülle.

Daher lautet der offizielle Begriff für die umgangssprachlich gemeinte, aber zu Diffamierungszwecken auf “Atommeiler” oder “Atomkraftwerk” – in Anlehnung an “Atomwaffen” und “Atombombe” – umgetitelte Bezeichnung richtigerweise Kernkraftwerk und nicht Atomkraftwerk. Selbiges gilt für den Begriff Kernkraft anstatt Atomkraft.

Oft wiederholt wird der Mythos, Kernenergie wäre hochsubventioniert, daher wäre es absolut legitim, nun auch Solarzellen und Propeller zu fördern und alle Kernkraftwerke abzuschalten. Das ist jedoch nicht richtig, Kernenergie wurde zu keinem Zeitpunkt subventioniert:

Immer wieder wird das Argument genutzt, Kernenergie sei hoch subventioniert und nur deshalb wirtschaftlicher als andere Energieformen. Diese Behauptung ist aber falsch:

Die Bundesregierung betreibt nukleare Energieforschung, subventioniert aber nicht die Nutzung der Kernenergie. Das bedeutet, dass die Kernkraftwerke, die heute Strom erzeugen, zu keiner Zeit durch staatliche Fördermaßnahmen unterstützt wurden – weder im Betrieb, dem Abriss noch bei der Abfallentsorgung.

[…]

Der Rückbau der kommerziell genutzten Kernkraftwerke und die Entsorgung der dort entstandenen radioaktiven Abfälle werden hingegen von den verantwortlichen Energieversorgungsunternehmen selbst getragen und nicht aus Steuermitteln bezahlt. Diese Mittel sind bereits im Strompreis enthalten und in den Bilanzen der Unternehmen zu diesem Zweck zurückgestellt.

Auch die Kosten der Endlagerung wie die Errichtung des Endlagers Schacht Konrad und die Erkundung des Salzstocks Gorleben werden von den Abfallverursachern selbst getragen. Der Bund, der gesetzlich mit dem Bau und Betrieb der Anlagen beauftragt ist, stellt hierbei die vorfinanzierten Kosten den Abfallverursachern unmittelbar in Rechnung. Somit kann auch hier nicht von staatlicher Subventionierung der Kernkraft gesprochen werden.

Jetzt kommt natürlich der Einwand, dass diese Forschung in der Vergangenheit ja bereits Unsummen an staatlichen Geldern verschlungen habe. Genaugenommen flossen von 1956 bis 2008 ca. 16,8 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung der Kernenergie. Vergleichen wir das aber nun mit der Photovoltaik-Subvention des Jahres 2009 ohne die Propeller-Förderungen, ergibt sich laut der Welt vom 30.10.2009 nachfolgendes Bild:

Die Solarmodule, die im Jahr 2009 auf deutschen Dächern und Äckern montiert wurden, werden vom Verbraucher mit mehr als 13 Milliarden Euro subventioniert. Dabei leisten diese zugebauten Solaranlagen nur einen Anteil von rund 0,4 Prozent der inländischen Stromproduktion von insgesamt rund 550 Milliarden Kilowattstunden.

Alleine die im Jahr 2009 installierten Solaranlagen werden uns also in den nächsten 20 Jahren 13 Milliarden Euro kosten, uns, die sogenannten Verbraucher – und das bei diesem absolut lächerlichen Gesamtenergiebeitrag von weniger als einem halben Prozent?

Rechnen wir die Subventionen für die Vorjahre seit Beginn der Förderung ab 2005 und auch noch die Windstrom-Subventionen dazu, dann ist Kernenergie im Vergleich geradezu lächerlich billig. Und in Bezug auf den Beitrag zur Stromproduktion gerechnet, kann jeder vernünftige Mensch nur noch den Kopf schütteln ob diesem Irrsinn mit den sogenannten “erneuerbaren Energien”. Ein schier unglaublicher Betrug am Bürger.

Was hat es mit dem Mythos der Endlagerung und der immer wieder genannten “nicht einkalkulierten Kosten” dafür auf sich? Endlagerung von abgebrannten Brennelementen ist in etwa vergleichbar mit der Verschrottung von Neuwagen, bei denen der Tank genau einmal leergefahren wurde.

Die fehlende Wiederaufbereitung von Brennelementen ist eine Verschwendung von Energie-Ressourcen, die ihresgleichen sucht. In einem neuen Brennelement hat das zuvor angereicherte Uran 235, der tatsächlich spaltbare Stoff, nur einen Anteil von ca. 3%. Daraus wird die eigentliche Energie gewonnen. Nach dem “Abbrand” enthält ein Brennstab aber noch Unmengen an Energie in Form von Uran 238 – also Natururan – wird jedoch durch die Endlagerei quasi weggeworfen.

Zum Vergleich: Steinkohle enthält pro kg 30 Megajoule an Energie, während Uran 235 rund 90.000.000 MJ enthält. Umgerechnet bedeutet dies, anstatt 3.000 Tonnen Steinkohle genügt lediglich 1 kg angereichertes Uran 235, um dieselbe Menge Strom zu erzeugen. Um das Ganze bildlich auszudrücken: Für diese Menge an Steinkohle sind etwa 110 vollbeladene 40 Tonner-LKW nötig. Angereichertes Uran besitzt also drei Millionen Mal mehr Energie als Steinkohle.

Auch schon auf Basis von Natururan fällt der Vergleich deutlich aus: Die Energieerzeugung in Kernkraftwerken erfolgt aus dem Massendefekt infolge von Kernspaltungsprozessen gemäß der Einstein-Gleichung E = m*c² mit rund 50.000 kWhe je kg Natururan. Bei der Verbrennung von Steinkohle wird durch Verlagerung der Elektronen in der Atomhülle dagegen nur Energie in Höhe von ca. 3,5 kWhe pro kg Steinkohle freigesetzt. Schon Natururan besitzt daher fast 15.000 mal mehr Energie als dieselbe Menge Steinkohle.

Anstatt einmal verwendete Brennelemente zu entsorgen bzw. endzulagern, könnten sie in sogenannten “schnellen Brütern” wiederverwendet werden. Darin wird im Betrieb Uran 238 in Plutonium 239 umgewandelt, welches dann schlussendlich durch Kernspaltung Energie freisetzt. Auf diese Weise kann das Natururan 238 direkt zu ca. 60% zur Energiegewinnung genutzt werden. Der teure Anreicherungsprozess entfällt und anstatt dem zu nur 0,7% im Natururan enthaltenen Uran 235, wird weit mehr als die Hälfte des gesamten Materials verwendet.

Was danach als sogenannter Abfall übrigbleibt – langlebige Nuklide der Elemente Plutonium, Neptunium, Americium und Curium – kann mittels Transmutation in stabile Nuklide umgewandelt werden. Der nach der Transmutation verbliebene geringe Rest muss dann dauerhaft gelagert werden.

Auch hier ein Vergleich: Der gesamte, bisher in den USA in den 104 Kernreaktoren entstandene “Abfall” seit dem Bau der ersten Kernkraftwerke, würde ca. die Fläche eines Fußballfeldes mit 2-3 Metern Höhe belegen. Was schätzen Sie, wie groß wohl nur alleine die Müllhalde aller bisher defekten und giftigen Energiesparlampen sein würde?

In Frankreich nennt man Endlager übrigens “reverse deposition”, was nichts anderes bedeutet, als dass es sich um eine Lagerung vor der Weiterverwendung handelt, beispielsweise in schnellen Brütern.

Warum anstatt normalen Kernkraftwerken keine Brüter zum Einsatz kommen, kann im Wesentlichen wohl nur politische Gründe haben. Machen Sie sich bitte klar, dass bis vor Kurzem in Mitteldeutschland Uran abgebaut wurde, welches über solche Brüter direkt in Energie umgewandelt werden könnte, anstatt es zunächst für unsere Reaktortypen anreichern zu müssen. Damit wäre die BRD energiepolitisch völlig unabhängig, was für bestimmte Machteliten aber sicherlich nicht wünschenswert wäre.

Neben der Brütertechnik kann das kaum im Ansatz verbrauchte Uranmaterial auch in anderen modernen Reaktorarten genutzt werden. Beispielsweise bietet der “Integral Fast Reactor” das Potential, nahezu 99% des Uran 238 zu verwenden. Damit besäße die Menschheit Brennstoff für tausende von Jahren. Gestoppt wurde auch dieses Verfahren rein politisch und zwar von den Präsidenten Carter und Clinton.

Bereits heute sind Anbieter am Markt, welche mit sogenanntem “Atommüll” auf einfache und sichere Weise Strom und Wärme in Form von Kernkraft-Blockheizkraftwerken generieren, wie die Firma Hyperion Power.

Eine weitere Variante ist der Laufwellenreaktor, der von der Firma TerraPower entwickelt wird. Geldgeber sind hier u.a. Toshiba und Bill Gates – letzterer propagiert natürlich insbesondere die idiotische CO2-freie Energiegewinnung dieser Methode. Zwar ist dieser Reaktor noch Zukunftsmusik, aber die Idee, mit atomaren “Abfällen” in einem Gerät der Größe eines Feuerlöschers über 50-100 Jahre lang ohne Wartung Strom zu erzeugen, ist einfach genial, zumal am Ende der Betriebsdauer des Minireaktors kein Abfall mehr vorhanden ist, der noch gefährlich ist oder endgelagert werden müsste:

Vielleicht hat der ein oder andere auch schon von Thorium-Reaktoren gehört. Thorium ist im Vergleich zu Uran ca. zehnmal häufiger verfügbar und entsprechend günstig. Ein solcher Reaktor kann in Containergröße gebaut werden und ist damit ideal für die Versorgung von ganzen Ortschaften. Er kann mit nichtangereichertem Thorium betrieben werden, was die Kosten nochmals drastisch senkt.

Außerdem besteht bei Thorium keine Gefahr von unkontrollierbaren Kettenreaktionen und damit einhergehenen Unfällen, was diese Anlagen extrem sicher macht und gleichzeitig die Waffenfähigkeit von Thorium-Brennstoff im Vergleich zu Uran bzw. Plutonium verhindert.

Thorium-Reaktoren gibt es bereits als Prototypen, aber natürlich werden diese von der Kernenergie-Wirtschaft nicht vorangetrieben, weil die vorhandenen Kernkraftwerke ja noch ihren Zweck erfüllen und viel Geld abwerfen – siehe die Laufzeitverlängerung. Wozu also diese neue Generation jetzt schon umsetzen? Es geht eben wie immer ums Geld.

Damit wird auch sofort klar, dass der nächste Mythos der bald endenden Ressource Uran eine Lüge ist. Zum einen ist durch die Wiederaufarbeitung eine sehr viel höhere Ausbeute möglich und zum anderen ist Uran überall in der Natur um uns herum zu finden, z.B. direkt in gelöster Form in den großen Flüssen. Wie schon beim Erdöl wird auch hier verschwiegen, dass der Rohstoff gar nicht wirklich knapp ist, insbesondere bei vernünftiger Nutzungsweise.

Die Angst vor der Kernenergie – echte Gefahr oder gefährlicher Mythos? – Teil 2

© korneloni / PIXELIO

Woher stammt die Angst vor dem Atom in unserem Land? Ist es eine natürliche Furcht, stecken wirtschaftliche Interessen oder gar eine Verschwörung hinter der Anti-Atomkraft-Bewegung?

Ein Augenzeuge berichtet von seinen haarsträubenden Beobachtungen und deckt auf, was der wahre Hintergrund dieser jahrzehntelangen Panikmache ist. Selbst die meisten Aufgeklärten erahnen die unglaublichen Zusammenhänge kaum.

Welches Potenzial in Wahrheit in der Kernkraft steckt, wird durch politisch dramatisierte Darstellungen und falsche wissenschaftliche Aussagen verheimlicht. Stattdessen wird die Angsttrommel gerührt und wie bereits bei der Klima-Lüge wurde auch bei der Kernenergie die Diskussion um Fakten längst für beendet erklärt und durch Konsens ersetzt.Dabei ist es erstaunlich, welche Möglichkeiten der günstigen und sicheren Energieerzeugung sich uns alleine durch die Verwendung neuer Reaktortypen oder gänzlich anderer Technolgien eröffnen könnten. Stattdessen lassen wir uns von einer grün-faschistischen Sonne-Propeller-Ideologie ausbluten, unsere Wirtschaft zerstören und die Umwelt verschandeln.

Nun, wer meint, seine Photovoltaik auf dem Dach würde ihm z.B. in der Krise nutzbaren Strom liefern, der soll das eben glauben und es einfach einmal darauf ankommen lassen. Für den Notfall sollte er aber lieber ein paar Kerzen nicht vergessen – falls tatsächlich einmal nachts ausnahmsweise keine Sonne scheint.

Ein weiterer Mythos ist die große Gefahr durch radioaktive Strahlung. Selbstverständlich bleiben Ereignisse wie Hiroshima, Nagasaki und Tschernobyl nicht folgenlos und sollen keineswegs grundsätzlich verharmlost werden, wenngleich die Folgen eben wesentlich geringer ausfallen als behauptet. Dennoch leben wir in einer Umgebung, die ständig und auf natürliche Weise strahlt – schon immer.

Haben Sie in Ihrer Wohnung Fliesen? Oder einen Granitboden? Haben Sie Keramik-Zahnersatz? Spielen Ihre Kinder mit Murmeln? Leuchten die Ziffern Ihrer Armbanduhr im Dunkeln? Hängt in Ihrem Zimmer ein Rauchmelder? Verwenden Sie Tesafilm am Schreibtisch? Wenn ja, sollten Sie sofort alle diese Dinge zum nächstgelegenen Endlager bringen und sich anschließend selbst fachgerecht entsorgen lassen. Besser, Sie erfahren auch nicht, dass in Ihrer Granit-Arbeitsplatte in der Küche Spuren von Plutonium enthalten sind.

Durch die teilweise wirklich bedenkliche Wissensvermittlung an unseren Schulen und insbesondere in den Medien weiß kaum jemand, dass unsere ganze Welt strahlt. Ja sogar die Luft ist radioaktiv, denn sie enthält CO2 mit “C14″-Kohlenstoffatomen, welche zur Altersbestimmung über die C14-Methode genutzt wird.

Radioaktive Strahlung ist nicht pauschal harmlos, jedoch im Gegenteil auch nicht generell gefährlich. Die Dosis macht das Gift. Hierin liegt der nächste Mythos, nämlich das Unverständnis über Strahlung an sich bzw. den radioaktiven Zerfall.

Wenn Sie vor die Wahl gestellt würden, sich einem radioaktiven Stoff mit einer Halbwertszeit von acht Tagen, z.B. Jod 131, oder stattdessen Plutonium 239 mit einer Halbwertszeit von 24.000 Jahren auszusetzen, welchen würden Sie wählen? Die meisten wählen Jod 131, weil acht Tage schließlich viel kürzer erscheinen. Dabei ist Jod 131 ein relativ gefährlicher Beta-Strahler, während Plutonium 239 ein Alpha-Strahler ist, der bereits in Papier eingewickelt, in der Hosentasche strahlungstechnisch ungefährlich ist.

Doch was bedeutet diese Betrachtung der Halbwertszeit konkret? Nichts anderes, als dass durch Jod die Strahlungsexposition um ein Vielfaches höher ist, als wenn Sie sich das Plutonium in die Tasche stecken würden, da eine kurze Halbwertszeit eine viel höhere Radioaktivität bedeutet, viel mehr Zerfallsaktivität und damit natürlich auch viel mehr Strahlung. Die richtige Antwort wäre daher: Je höher die Halbwertszeit, desto ungefährlicher ist die Strahlung.

Zu beachten ist in diesem Zusammenhang, dass Jod vom Körper in der Schilddrüse eingelagert wird und dort ungestört vor sich hin Beta-Strahlung abgeben kann. Die biologische Halbwertszeit, also die Zeit, die benötigt wird, um die eingelagerten Isotope wieder auszuscheiden, beträgt bei Jod zwischen 40 und 140 Tagen.

Plutonium dagegen können Sie sogar in kleinen Grammmengen quasi problemlos verschlucken. Es wird, ohne Zerstörung anrichten zu können, umgehend wieder ausgeschieden. Nur die Dämpfe von Plutonium sind gefährlich, da sich beim Einatmen dieser Stoff in der Lunge festsetzt und dort mit seiner energiereichen Alphateilchen-Strahlung das Gewebe dauerhaft beschädigt.

Kernenergie sei extrem gefährlich, erschütterungsempfindlich und völlig unbeherrschbar hat man uns über viele Jahrzehnte eingetrichtert. Doch über 200 mobile Reaktoren in den Ubooten und Flugzeugträgern der Großmächte USA, Russland, China, Frankreich und Groß Britannien demonstrieren das Gegenteil. Diese Reaktoren haben eine Leistung von 200-300 Megawatt, sind kompakt und benötigen je nach Typ nur alle 15 oder gar 30 Jahre einen Brennelementewechsel im Vergleich zu den drei Jahren, nach denen unsere Kernkraftwerke wieder neu bestückt werden müssen.

Es ist zwar kein Mythos, aber haben Sie sich einmal gefragt, warum die Kernenergie gerade bei uns im Land so dermaßen negativ belegt ist? Lange vor Tschernobyl begann bereits der Kampf der Grünen gegen die Kernkraft. Doch woher kam dies, wer hat Petra Kelly – eine maßgebliche frühere Rädelsführerin der Anti-Atomkraft-Bewegung und Mitgründerin der Partei der Grünen – damit “beauftragt”?

Ein Augenzeuge kann erklären, wer dahintersteckt. Hartmut Bachmann war viele Jahre als erfolgreicher Geschäftsmann in den USA tätig und hatte vorzügliche Kontakte, welche ihm u.a. Zugang zu einem höchst erstaunlichen und wahrscheinlich einmaligen Treffen verschafften. Im Jahre 1976 hatte er eine Begegnung mit richtungsweisendem Charakter für die europäische, insbesondere die deutsche Energiepolitik. In seinem Buch “Die Lüge der Klimakatastrophe” schildert er folgendes:

ln Boston begaben wir uns, als Mitglieder von Lyons, in das Clubhaus, nachdem wir im Hotel gegenüber unsere Reiseutensilien deponiert hatten. Wir aßen gut und marschierten anschließend in einen Salon, in den wir nur mit Genehmigung eines Keepers eingelassen wurden. Es waren ca. 10 Personen anwesend, die in eine heftige Diskussion verwickelt waren.

Ich kannte niemanden persönlich bis auf Wilson von Boeing. Kissinger und Nelson Rockefeller von früheren Meetings. Ich wurde durch Alex einigen Herren vorgestellt, sofern Interesse der Betreffenden bemerkbar war. Ich bestellte mir einen Gin und Lime und setzte mich etwas abseits, um zuzuhören aber nicht unbedingt teilnehmen zu müssen, was anscheinend niemand erwartete. […] Innerhalb weniger Sekunden lernte ich, dass alle Anwesenden nicht nur zu den Mächtigen dieser Erde gehörten, sondern bereits irgendwann und irgendwo Beschlüsse gefasst hatten, die Atomenergie-Forschung in Deutschland zu blockieren, wenn nicht sogar total zu unterbinden.

Es wurde argumentiert, dass das “Deutsche Wirtschaftswunder” das Land ja bereits wieder zur führenden Exportnation gemacht habe. Der Verlust Deutschlands als Konsument von Erdöl via Atomkraft würde epidemisch auf die Nachbarstaaten Deutschlands überspringen. […]

Dann wurde die Frage in den Raum gestellt, ob alles getan sei, die Darstellung der Gefährlichkeit der Kernenergie in den Medien zu garantieren. Das wurde bejaht. Der Fragesteller bohrte nach, und wollte wissen, wodurch die Nachhaltigkeit der Darstellung der Gefährlichkeit der Nutzung der Kernkraft gewährleistet sei.

Der Wortführer antwortete: “Allein dadurch, dass dieses Thema bei den Wissenschaftlern als bekanntermaßen ewigen pseudophysikalischen Denkmodellierern in bester Hand ist”. Und weiter: “Für die Medien gibt es keine besseren Lieferanten als die Panik erzeugenden Ergebnisse der sogenannten Wissenschaftler. Je schlechter oder gefährlicher die Ergebnisse der Wissenschaft, desto besser die Ergebnisse der Medien. Und wenn dies nicht reicht — Sie können sich darauf verlassen — mischen die Medien die Farbtöne grauer.

Sollte die notwendige intemationale Berichterstattung nicht den Erwartungen entsprechen, so haben wir die Möglichkeiten, dies kurzfristig und heftig zu ändern. Wir können die Konjunktur der Ängste weltweit jederzeit so steuem, wie dies in unserem Interesse und somit demjenigen der Weltbevölkerung liegt und auch in der Vergangenheit durchgeführt wurde. Im Übrigen wurde K2 angewiesen, künftig einen Wochenbericht zu liefern, der alle weltweiten Meldungen zum Thema ‘Strahlungsschäden durch Kernenergie und Unfälle in AKWs’ zusammenfasst. Sofern das internationale Interesse abflacht, ist es eine Kleinigkeit, entsprechende Korrektive auf den Weg zu bringen”.

R. schaltete sich ein und bemerkte: “Genau so, wie wir es dem CLUB (of Rome: d. Verf.) als Richtung aufgegeben haben, bevor wir ‘Die Grenzen des Wachstums’ als Mittel zur Energiepreiserhöhung publizieren ließen.” […]

Dann allerdings wurde ich hellwach, als R. sich plötzlich erhob, schimpfend den Raum verließ, “kill them, kill them both” brüllte und die Tür zuknallte. Nach diesem Eklat war alles still. Nur K. bemerkte: “That’s not the end; that’s first the beginning.”

Was der Wortführer mit den Sätzen “… so haben wir die Möglichkeiten, dies kurzfristig und heftig zu ändern” und “… ist es eine Kleinigkeit, entsprechende Korrektive auf den Weg zu bringen” wohl meinte? Am 26. April 1986 ereignete sich dann das schlimmste Reaktorunglück der Geschichte – war dies eine Art “9/11 der Kernenergie”?

Mit “kill them both” waren übrigens der Hochtemperaturreaktor und der schnelle Brüter von Kalkar gemeint, wie Herr Bachmann in seinem Buch erklärt. Beide wurden tatsächlich wenige Jahre später stillgelegt bzw. Letzterer gar nicht erst in Betrieb genommen. Ein Blick in Lügipedia dazu:

Der 1973 begonnene und nach langen Verzögerungen 1986 fertiggestellte Brüter wurde nie in Betrieb genommen. Die Demonstrationen gegen den Bau des Schnellen Brüters, an denen in Kalkar – angeführt von Josef Maas (“Bauer Maas”) – während der Bauphase Zehntausende teilnahmen, gehören zu den wichtigsten Ereignissen in der Geschichte der Anti-Atomkraft-Bewegung, die wesentlich zur Bildung der Partei Bündnis 90/Die Grünen beitrug.

Herr Bachmann war Augen- und Ohrenzeuge von Entscheidungen durch einige der reichsten und einflussreichsten Männer der Welt, wie die energiepolitische Zukunft der BRD auszusehen hat. Nelson Rockefeller, der 1974 US-Vizepräsident unter Gerald Ford wurde, war es auch, der eben diese Petra Kelly, geborene Lehmann, über die Ford Foundation u.a. mit den nötigen finanziellen Mitteln ausstattete, um seine Ziele durchzusetzen. Bis heute sehen wir das Ergebnis vor uns. Oder ist das alles einfach nur Zufall?

Die BRD war zum damaligen Zeitpunkt nach den USA der zweitgrößte Ölverbraucher der Erde und der Name Rockefeller war und ist einer der ganz großen Namen dieser Branche, wie jeder weiß. Er konnte unmöglich zulassen, dass Europa sich an der BRD die Energiegewinnung der Zukunft abschaute, denn Willy Brandt – und später sein Nachfolger Helmut Schmidt – plante damals als Bundeskanzler, mehrere Dutzend Kernkraftwerke im Lande zu bauen. Ganz aktuell berichtete die Frankfurter Rundschau am 17.08.2010 darüber:

SPD-Kanzler Willy Brandt, der 1969 ins Amt kam, war bereits vorher ein bekennender Freund der Atomkraft. Er hatte sich als „Regierender“ in Berlin bereits 1960 einen Reaktor gewünscht, nun befürwortete er als Kanzler zum Beispiel das − später aufgegebene − AKW-Projekt des Chemiekonzerns BASF in Ludwigshafen. Das unter Brandt 1973 veröffentlichte Energieprogramm des Bundes empfahl, bis 1985 bis zu 50000 Megawatt Atomstrom ans Netz zu bringen. Das hätte 40 bis 50 Reaktoren entsprochen. Heute gibt es (noch) 17.

Stellen Sie sich vor, Sie wären in Rockefellers Position gewesen. Hätten Sie nicht auch versucht, mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln, Ihr offensichtlich existenziell gefährdetes Geschäft zu sichern? Die Mittel und Möglichkeiten dieser Leute sind jedoch von einer anderen Qualität, daher war es auch möglich, dass auf diese Weise eine so gigantische Anti-Atomkraft-Bewegung entstehen konnte. Geld war jedenfalls nicht das Problem.

Übrigens wurde – sicherlich auch nur rein zufällig – genau im Jahr vor Tschernobyl die Maßeinheit “Becquerel” für die Aktivität radioaktiver Stoffe verwendet. Die bis dahin übliche Einheit “Curie” wurde damit abgelöst. Auf den ersten Blick mag das belanglos klingen, doch was meinen Sie, was klang wohl gefährlicher in den Medien:

Alte Einheit Curie:
Die Strahlenbelastung beträgt in der Ukraine über 1 Curie pro km²:
1 Ci/km²

Neue Einheit Becquerel:
Die Strahlenbelastung beträgt in der Ukraine über 37 Milliarden Becquerel pro km²:
37 * 109 Bq/km²

Ihr Körper “strahlt” jetzt genau in diesem Moment mit ca. 9.000 Becquerel durch die Gegend, sind Sie sich dessen bewusst? Bei der Loveparade im Juli 2010 haben die eine Million Besucher – sofern diese Zahl stimmt – auf dieser kleinen Fläche eine Gesamtstrahlung von 9 Milliarden Becquerel abgegeben. Ab zum Endlager mit dieser Gesellschaft.

Die Lüge der Klimakatastrophe” von Herrn Bachmann bietet noch weitere brisante Details zum Thema Kernenergie und deckt auf, wie diese politischen Mächte seit über 30 Jahren die Energiewirtschaft der BRD gänzlich zu ihren Gunsten steuern. Schauen Sie nach draußen: Diese allgegenwärtigen und geldvernichtenden Propeller und Solarmodule sind das Folgeergebnis dieser damaligen geheimen Absprachen – und Sie dürfen das alles brav bezahlen.

Bekanntermaßen ist die Wahrheit oft bitter und insbesondere bei dieser, für die meisten Menschen angeblich völlig klaren These “Kernenergie ist gefährlich und böse”, erscheint diese Erkenntnis umso erdrückender. Doch ich frage Sie, warum machen Sie ausgerechnet bei diesem Thema eine Ausnahme und glauben den Medien deren Propaganda, wo doch ansonsten alles berechtigterweise in Frage gestellt wird? Warum glauben Sie der Anti-Atomkraft-Bewegung in unserem Lande quasi jedes Wort?

Die Kenner der Germanischen Heilkunde erleben oft ähnliches, denn auch in den sogenannten aufgeklärten Kreisen schrecken die meisten vor den – die schulmedizinischen Theorien völlig auf den Kopf stellenden – Fakten der Biologie der GNM zurück. Doch die Sache ist ganz einfach. Wer weiterhin glauben will, was die Medien bezüglich Kernenergie behaupten, der muss das tun. Allerdings führt die Denkweise “das Gegenteil ist richtig” hierbei eher zum Ziel.

Unwissenheit ist eine äußerst ungünstige Voraussetzung, um zu strittigen Themen Entscheidungen fällen zu können. Außerdem ist Angst der denkbar schlechteste Ratgeber. Daher nutzen Sie doch einfach einmal die Chance, sich vor Ort zu informieren. Ich hatte bereits die Gelegenheit und besichtigte das Besucherzentrum des Kernkraftwerks Philippsburg, kostenlos.

Um die genaue Funktionsweise der Kernenergie von den Brennelementen in den verschiedenen Kernreaktoren bis hin zur Stromerzeugung im Detail zu verstehen, sollte sich der kritische und interessierte Mensch einmal selbst mit den Fakten auseinandersetzen. Eine Diskussion ohne diese Voraussetzungen ist absolut sinnlos. Oder wie halten Sie es mit Leuten, die über die CO2-Klimaerwärmung “Bescheid zu wissen” meinen, aber nicht einmal die Konzentration dieses Spurengases kennen?

Jeder, der bereits die Erfahrung machte, einem seiner Mitmenschen die Wahrheit über 9/11 nahezubringen und dessen strikte Ablehnung zu erleben, wird verstehen, wie wichtig es ist, sich zunächst eigenständig mit den Fakten vertraut zu machen. Wer sich bezüglich Kernenergie weigert, das ebenfalls selbst zu tun, der sollte einmal über seinen Status als “Aufgewachter” nachdenken.

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