Gravitationswechselwirkungen in der Erdweltlehre

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DIE  GEKRÜMMTE  RAUMMETRIK
DER  INNENWELTTHEORIE

  1. Braun, Physiker

D A S   T r ä g h e i t s g e s e t z

Der Anfang der heutigen experimentellen Naturwissenschaft liegt in der Mitte des 16. Jahrhunderts. Mit dem Schaffen des italienischen Physikers Galilei (1564-1642) vollzog sich die endgültige Abwendung von der für die Physik unfruchtbaren, meist rein philosophischen Betrachtungsweise der griechischen Antike, hin zur experimentellen Fragestellung an die Natur. Galilei war ein entschiedener Gegner des Aristoteles, während er Archimedes sehr verehrte.

Seine Untersuchungen bezogen sich vor allem auf die Fallbewegung und die Bewegung von Körpern auf der schiefen Ebene. Er definierte den Bewegungszustand der gleichförmig beschleunigten Bewegung und erkannte, dass die Bewegungsform in kausaler Verknüpfung mit Kräften steht. (Erst Newton erkannte, dass es eine zeitlich konstante Kraft sein muss, die diese gleichförmig beschleunigte Bewegung hervorruft.)

Eine weitere entscheidende Erkenntnis, die bei seinen Untersuchungen mehr nebenbei sich ergab, ist das Beharrungs- oder Trägheitsgesetz. Dieses Gesetz wollen wir genau beschreiben und untersuchen. In der heutigen Formulierung besagt dieses Gesetz:
Ein Körper, auf den keine äußere Kraft wirkt, verharrt im Zustand der Ruhe oder der geradlinig gleichförmigen Bewegung. So gibt es für eine Billardkugel auf ebener Unterlage nur zwei Zustandsmöglichkeiten, wenn keine Kraft auf sie wirkt: entweder sie ruht, oder sie rollt mit gleichförmiger Geschwindigkeit gerade aus.

Eine Stahlkugel auf einer glatten Eisfläche rollt sehr weit, beispielsweise 1000 m und zwar auf geradliniger Bahn mit einer gleichförmigen Geschwindigkeit. In Wirklichkeit ist die Geschwindigkeit natürlich nicht genau gleichförmig, da die unvermeidliche Reibung sie doch leicht abbremst und schließlich zum Stillstand bringt. Wenigstens in Gedanken kann man dieses Experiment dahingehend idealisieren, dass man jegliche Reibung vollkommen ausschaltet. In diesem gedachten Falle würde dann die Kugel ewig mit gleichförmiger Geschwindigkeit weiterrollen.

Nun weiß man, dass die Erdoberfläche Kugelgestalt hat (ob die Krümmung hohl- oder vollrund ist, sei vorerst dahingestellt).

Unsere von jeglicher Reibung befreite Stahlkugel wird also ewig um die Erde rollen, sofern man die Richtigkeit des Trägheitsgesetzes zugrunde legt. Auf der kleinen Eisfläche eines Sees konnte man von geradliniger Bewegung sprechen, da auf kurze Entfernung sich die Erdkrümmung nicht bemerkbar macht In der gedanklichen Erweiterung des Experimentes auf die bereits als kosmisch zu bezeichnenden Dimensionen der gesamten Erdoberfläche jedoch ist die Bahn kreisbogenförmig gekrümmt, also nicht mehr geradlinig, wie es das Trägheitsgesetz behauptet.
Stimmt das Gesetz also doch nicht?

Andererseits scheint das Trägheitsgesetz aber richtig zu sein, da kein Grund vorliegt, warum die Kugel auf ihrer reibungslosen Bahn zur Ruhe kommen sollte. Hier scheint ein Widerspruch zu bestehen. Er ist aber nur scheinbarer Natur; denn das Trägheitsgesetz gilt ja unter der ausdrücklichen Bedingung, dass keine äußere Kraft auf den Körper wirkt. Nun haben wir aber bei unserem Gedankenexperiment nur die Reibungskraft beseitigt. An die Schwerkraft haben wir nicht gedacht. Sie ist es aber, die unsere Kugel dauernd an die Erdoberfläche bindet. Man muss eben beachten, dass das Trägheitsgesetz zwei Eigenschaften der Bewegung nennt:

  1. Die geradlinige Bahn.
    2. Die gleichförmige Geschwindigkeit, sofern keine äußere Kraft wirkt. Punkt 2 ist gewährleistet, weil die Reibungskraft beseitigt wurde. Punkt 1 dagegen ist nicht erfüllt, denn die Bewegung ist nicht kräftefrei wegen der Schwerkraft.

Deshalb ist die Bahn nicht geradlinig, sondern kreisbogenförmig gekrümmt. Auf diesen Fall ist aber das Trägheitsgesetz nur bedingt anzuwenden. Ein Widerspruch besteht jedoch nicht. Wie würde die Bahn sich wohl verändern, wenn es gelänge, die Schwerkraft auch noch auszuschalten, wenigstens in Gedanken?
Um die Antwort auf diese sehr entscheidende Frage zu finden, lassen wir uns durch einige Gedankenexperimente auf die richtige Fährte führen: Ein waagrecht geworfener Stein fliegt nicht weit.

Die Schwerkraft erfasst ihn und zieht ihn zu Boden. Nach beispielsweise 10 Metern schlägt er auf. Eine Gewehrkugel hat eine sehr viel größere Geschwindigkeit, wenn sie den Lauf verlässt. Sie vermag in waagrechter Richtung viel weiter zu fliegen, etwa 500 Meter, bis sie von der Schwerkraft zu Boden gezogen ist.

Rein formal kann man sagen: Der langsame Stein unterliegt der Schwerkraft in stärkerem Maß als die schnelle Gewehrkugel. Ein Geschoß von höchster Geschwindigkeit wird dann wohl von der Schwerkraft überhaupt nicht mehr erfasst. Die Flugbahn eines solchen Geschosses würde uns sehr interessieren; denn seine Bewegung wäre ideal kräftefrei, die Reibung wäre durch Idealisierung, die Schwerkraft durch seine hohe Geschwindigkeit ausgeschaltet. Für solche ideal kräftefreie Bewegungen würde dann das Trägheitsprinzip uneingeschränkt gelten.

Dank der Erkenntnisse der Physik stehen uns nun tatsächlich solche Geschosse höchster Geschwindigkeit zur Verfügung, nämlich die Lichtkorpuskeln. Nach der Korpuskeltheorie besteht das Licht aus kleinsten Teilchen, den so genannten Lichtkorpuskeln oder Lichtquanten. Diese werden von jeder Lichtquelle, sei es eine Kerze, ein Scheinwerfer oder ein LASER-Strahlgerät ausgeschleudert.

Mit der unvorstellbaren Geschwindigkeit von 300 000 km pro Sekunde schießen sie durch den Raum. Auf Grund ihrer großen Geschwindigkeit werden sie von der Erdschwerkraft praktisch überhaupt nicht beeinflusst Sie bewegen sich so, als wäre die Schwerkraft nicht vorhanden.

D.h. aber, die Bewegung der Lichtkorpuskeln ist ideal kräftefrei. Ihre Bahn sollte also nach dem Trägheitsprinzip exakt geradlinig sein und mit gleichförmiger Geschwindigkeit durchlaufen werden.
Gilt das Trägheitsprinzip im ganzen Kosmos, so ist auch die Aussage richtig, dass das Licht sich im ganzen Kosmos geradlinig und mit konstanter Geschwindigkeit ausbreitet. Dieser Satz war schon seit allen Zeiten der forschenden Naturbetrachtung des Menschen eine als selbstverständlich angesehene stillschweigende Voraussetzung, die niemals in Frage gestellt wurde. „Das Licht breitet sich geradlinig aus“.
Das ist auch heute noch ein Grundgesetz der Optik. Die Aussage fußt ganz einfach auf der Anschauung der praktischen Erfahrung des täglichen Lebens. „Man sieht es ja, dass der Lichtstrahl gerade ist. Dabei vergisst man, dass die Strahlenlängen bei diesen Beobachtungen kurz sind. Etwaige Abweichungen von der Geradlinigkeit können nicht erkannt werden. Schon die geringste Krümmung aber könnte auf kosmische Entfernungen sich zu gewaltigen Abweichungen summieren. Die historische Entwicklung der Aussage über die geradlinige Lichtausbreitung im Kosmos führte also durchaus nicht über das Galileische Trägheitsprinzip, wie es oben dargestellt wurde.

Vielmehr ist im Trägheitsgesetz die Hypothese von der geradlinigen Lichtausbreitung bereits enthalten. Befragt man nämlich Galilei bzw. einen seiner Nachfolger als Vertreter der heutigen Wissenschaft, wie der Begriff „Geradlinigkeit“ definiert sei, so wird er antworten müssen: “ Geradlinigkeit ist definiert durch diejenige Bahn, die der Lichtstrahl im freien Weltenraum durchläuft.“ Die moderne Naturwissenschaft kennt in der Tat keine andere Definition der Geradlinigkeit. Dies ist auch der tiefere Grund, dass eine experimentelle Nachprüfung der geraden Lichtausbreitung nie in Erwägung gezogen wurde und von der modernen Naturwissenschaft auch heute noch für unsinnig erachtet wird; denn die einzige Nachprüfung des Lichtstrahlverlaufes im Weltraum wäre der Vergleich mit einer Geraden.

Da diese aber eben durch die Lichtausbreitung definiert ist, und die heutige Wissenschaft keine andere Messgerade zur Verfügung hat, bleibt die geradlinige Lichtausbreitung eine unbewiesene Hypothese. Dass Galilei die kräftefreie Bewegung ebenfalls auf der nach dem Lichtstrahl definierten Geraden suchte, war sehr nahe liegend. Denn nach irdischen Experimenten zu folgern (z.B. Billardkugel), folgen kräftefreie Körper derselben Bahn wie der Lichtstrahl. Eine evtl. vorhandene Abweichung könnte der Beobachtung durchaus entgehen.

Der enge Bezirk irdischer Erfahrungsmöglichkeit legt also die Identität zwischen kräftefreier Bahn eines Körpers und dem Lichtstrahlverlauf nahe. Beide bezeichnet man nach dem Augenschein als geradlinig. Hier stößt man nun auf die entscheidende Frage: “ Bleibt diese Identität auch auf kosmische Dimensionen gewahrt, oder ergeben sich dort Differenzen?“ Selbstverständlich wurde diese Frage nie experimentell in direkter Weise nachgeprüft, da ein solches Experiment gar nicht ausführbar ist. Es gibt aber unzählige indirekte Hinweise, die diese Übertragung irdischer Erfahrungsinhalte auf kosmische Bereiche rechtfertigen bzw. geradezu fordern. Das Kepler-Newton’sche System der Himmelsmechanik fußt auf dieser meist gar nicht ausgesprochenen Grundannahme, dass die kräftefreie Bahn eines Himmelskörpers im Weltall und die Bahn des Lichtstrahles zusammenfallen. Beide werden per definitionem (durch Festlegung) als geradlinig bezeichnet.

Auf Grund der Geschlossenheit und der Brauchbarkeit dieses astronomischen Systems in seiner praktischen Bewährung kann nicht daran gezweifelt werden, dass diese Grundannahme sinnvoll und richtig ist. Da dieser entscheidende Zusammenhang von Seiten der heutigen Wissenschaft nie der Erwähnung wert erachtet, sondern als selbstverständlich angesehen wird, sei er hier besonders hervorgehoben und mit allem Nachdruck formuliert:

Die Bahn des Lichtstrahls und die Bahn der kräftefreien Körpers sind identisch.

Diese Aussage ist ein unumstößlich richtiges Ergebnis jahrhundertelanger astronomischer Forschung. In Frage gestellt wird lediglich die Form dieser Bahn, Sie wird heute wie vor Jahrhunderten als geradlinig bezeichnet, ja sogar zur Definition der Geradlinigkeit herangezogen.

Die experimentelle Untermauerung fehlt jedoch völlig!.

Kehren wir nach diesen Betrachtungen noch einmal zu unserem eingangs behandelten Gedankenexperiment mit der reibungslos rollenden Stahlkugel zurück. Wie wird sie sich bewegen, wenn sie der Erdschwere nicht mehr unterliegt, etwa dann, wenn sie mit sehr großer Geschwindigkeit abgeschleudert wird? Nach der Kepler-Newton‘schen Theorie würde sie, dem Lichtstrahl folgend, sich von der Erdoberfläche abheben und auf geradliniger Bahn ins Weltall entweichen, wie Abbildung 5.0 zeigt. Dieses Ergebnis ist mit Sicherheit zu erwarten, und zwar auf Grund der inneren Geschlossenheit dieses Systems, das seine Bewahrung bis hin zur Weltraumfahrt der jüngsten Zeit gezeigt hat.

Ist aber die Erdschale konkav (hohlrund) gewölbt und damit der Lichtstrahl gekrümmt, so ist auch die Flugbahn der Stahlkugel gekrümmt. Auch nach diesem System hebt sich die Kugel nach kurzer Strecke von der Erdschale ab und steigt auf gekrümmter Bahn ins Weltall empor( Abbildung 5.1 ). Jede Theorie, die hier ein zentrifugales Haften an der Erdschale behaupten würde, wäre unsinnig, da sie allen experimentellen Erfahrungstatsachen in ihren vielfältigen und komplexen Verknüpfungen widersprechen würden.

Abb.5.1  Ein Körper, der mit sehr großer Geschwindigkeit tangential zur Erdoberfläche sich kräftefrei bewegt, hebt sich von der Erdoberfläche ab.

5.1

  1. D I E  M E T R I K  D E S  R A U M E S

Ein drittes Mal taucht in der Kepler-Newton’schen Theorie die Geradlinigkeit auf. Alle Massen ziehen sich nach Newtons Erkenntnis gegenseitig an. Diese geheimnisvolle Anziehung wird als Gravitationskraft bezeichnet. So bindet die Sonnenmasse durch ihre Gravitationswirkung die Planeten an sich und zwingt sie in geschlossene Umlaufbahnen. Dabei sind die Feldlinien des Gravitationskraftfeldes wieder gerade Linien; die vom Massenzentrum radial in den Raum vordringen.

Diese Geradlinigkeit wird ebenfalls nie besonders betont. Man betrachtet sie vielmehr wieder stillschweigend als Selbstverständlichkeit, da es die einfachste und naheliegendste Annahme ist. Nach unseren bisherigen Betrachtungen, in deren Verlauf die Unsicherheit in der Definition der Geradlinigkeit deutlich wurde, wäre auch hier eine vorsichtigere und allgemeinere Formulierung angebracht.

Anstatt der Aussage, dass die Feldlinien des Gravitationskraftfeldes geradlinig verlaufen, sollte vielmehr stehen: sie verlaufen wie der Lichtstrahl oder wie die Bahn des kräftefreien Körpers.

5.2

Abbildung   5.2 D i e  R a u m m e t r i k
Abb.5.2 zeigt den Zusammenhang zwischen der linearen Metrik Kopernikanischer Weltvorstellung und der gekrümmten Metrik des Innenwelt-Kosmos. Mathematisch wird dieser Zusammenhang in der Transformation durch reziproke Radien zum Ausdruck gebracht.
Damit haben wir jetzt eine dreifache Identität: Der Verlauf der Gravitationsfeldlinien, des Lichtstrahls und die Bahn des kräftefreien Körpers decken sich. Dass dies richtig ist, steht außerhalb jeden Zweifels. Die Bewährung des Kepler-Newton‘schen mathematischen Systems der Planetenbewegung (Himmelsmechanik) beweist dies eindeutig, wie schon mehrfach erwähnt.

Wir legen auf die Herausstellung dieser Zusammenhänge großen Wert, und zwar aus zweierlei Gründen:

Erstens muss damit gerechnet werden, dass eines Tages eine neue Definition der Geraden vorliegt, die nicht am Lichtstrahl orientiert ist. Die Notwendigkeit einer solchen absoluten Definition bringt E. BARTHEL sehr klar zum Ausdruck in „Erweiterung raumtheoretischer Denkmöglichkeiten durch die Riemann’sche Geometrie“ Astr. Nachr. Bd. 236 S. 142:

„Obgleich nämlich nirgendwo eine empirische Gegebenheit als absolut gerade festgestellt werden könnte, ist doch der Begriff oder die Idee des Geraden etwas eindeutig Festliegendes. Sie ist ja die apriorische Voraussetzung des Raumbewusstseins dafür, dass überhaupt die Überlegung aufgeworfen werden kann, ob etwas „gerade“ oder „krumm“ sei. Wir entnehmen den Gegensatz „gerade – krumm“ aus keiner Erfahrung, sondern wir haben diesen Gegensatz als die Grundfeste unseres Raumbewusstseins derart in uns, dass nur unter dieser Voraussetzung überhaupt die Erfahrung geometrisch betrachtet und beurteilt werden kann.“

Wenn es gelingt, eine solche absolute Gerade unter Ausschluss des Lichtstrahles herzustellen, dann ist die Möglichkeit gegeben, die Geradlinigkeit des Lichtstrahles durch Vergleich mit dieser Messgeraden nachzuprüfen. Sollte sich dabei herausstellen, dass der Lichtstrahl gekrümmt ist, so würde dieses Ergebnis den völligen Zusammenbruch des astronomischen Systems bedeuten, das auf dem geraden Lichtstrahl aufgebaut ist; aber nur dann, wenn man die oben dargestellte dreifache Identität nicht berücksichtigt! Beachtet man aber diese Identität, deren Richtigkeit ja erwiesen ist, so bedeutet ein gekrümmter Lichtstrahlverlauf keine Widerlegung des alten Systems. Denn da in diesem Fall dann automatisch auch die kräftefreie Bahn und die Gravitationsfeldlinie als gekrümmt erkannt sind, bleibt die innere Geschlossenheit des Newton‘schen Systems in jedem Fall gewahrt, ganz gleich, in welcher Weise die Lichtstrahlen gekrümmt sind.

Nach der Morrow‘schen Erd-Wölbungsmessung von 1897 ist nun der Lichtstrahl tatsächlich stark gekrümmt. Aus der Gesetzmäßigkeit dieser Krümmung sowie deren Verkoppelung mit der Gravitationsfeld- Krümmung und der Krümmung der kräftefreien Bahn ergibt sich in logischer Konsequenz die Innenwelttheorie. Die gesamte Newton’sche Theorie als Grundlage der Himmelsmechanik einschließlich der modernen Weltraumfahrt behält auch nach dieser Theorie ihre volle Gültigkeit. Das Kopernikanische Weltbild und die Innenwelttheorie sind somit lediglich zwei verschiedene Betrachtungsweisen der real existierenden Wirklichkeit.

Der zweite Grund, warum auf die betonte Formulierung der dreifachen Identität so großer Wert gelegt wird, ist folgender:

Wenn drei so wesensverschiedene Dinge wie Gravitationsfeldlinien, Lichtstrahlen und Bahnen kräftefreier Körper eine allen drei gemeinsame Eigenschaft besitzen, nämlich die des gleichartigen räumlichen Verlaufs, so muss auch eine gemeinsame Ursache vorliegen. Andernfalls wäre dieser Sachverhalt zumindest höchst erstaunlich.

Diese gemeinsame Ursache ist die Weltsubstanz, der so genannte Weltäther. Über die Notwendigkeit zur Annahme eines solchen, die gesamte Welt durchdringenden Äthermeeres, folgen im nächsten Kapitel nähere Begründungen. Im Kopernikanischen System mit seiner geradlinigen Lichtausbreitung besteht viel eher die Möglichkeit, eine solche gemeinsame Ursache zu übersehen. Man hält die Geradlinigkeit des Lichtstrahls, der Gravitationsfeldlinien und der kräftefreien Bahn einfach für eine Selbstverständlichkeit, die keiner weiteren Erörterung mehr bedarf. In einem System mit gekrümmter Lichtausbreitung, in dem sich kräftefreie Körper auf gekrümmten Bahnen bewegen und Gravitationskräfte entlang gekrümmter Linien wirken, kann die gemeinsame Ursache dieser gleichartigen Krümmungen jedoch nicht übersehen werden.

Diese Ursache liegt im Äthermeer.

Auf Grund seiner Eigenschaften und deren räumlicher Veränderlichkeit in der Innenwelt pflanzt es Lichtschwingungen auf gekrümmten Bahnen fort, überträgt Gravitationswirkungen auf eben solchen Bahnen und führt bewegte Körper in derselben Weise.

Der Raum ist nicht leer, wie von vielen heutigen Wissenschaftlern behauptet wird, sondern der Raum besitzt physikalische Qualitäten, die sich als Führungs- bzw. Übertragungseigenschaften bei der Bewegung von Körpern und bei der Übertragung von Licht und Gravitationswirkungen bemerkbar machen. In Kopernikanischer Betrachtungsweise sind die Raumqualitäten im gesamten Weltall homogen (gleichmäßig). D.h. ein Kubikmeter Raum bei der Sonne hat physikalisch genau dieselben Eigenschuften ( z.B. Lichtgeschwindigkeit) wie beim Mars oder beim Mond oder sonst irgendwo. Daraus folgt die geradlinige Lichtausbreitung mit ihrer schon so oft erwähnten dreifachen Verknüpfung. Dieser Weltraum hat sozusagen eine homogene Struktur oder, wie wir von jetzt ab sagen werden: er besitzt lineare Metrik. Diese Metrik wird in einfachster Weise von den Lichtstrahlen aufgezeigt bzw. nachgezeichnet. Dagegen gründet sich die innenwelttheoretische Betrachtungsweise auf eine in bestimmter Weise gekrümmte Raummetrik, wie sie von den Lichtstrahlen nachgezeichnet wird.
Diese gekrümmte Metrik steht aber im ursächlichen Zusammenhang mit einer inhomogenen (ungleichmäßigen) Raumqualität. D.h. die physikalischen Eigenschaften des (nicht leeren!) Raumes sind von Ort zu Ort verschieden. Die Lichtgeschwindigkeit in der Nähe der Sonne ist eine andere als beim Mars oder Mond. Die genauere Untersuchung zeigt, dass sie in Richtung zum Zentrum der Innenwelt abnimmt und zwar quadratisch mit der Höhe über der Erdschale. Abbildung 5.2 zeigt graphisch den Zusammenhang zwischen der linearen Metrik der Kopernikanischen und der gekrümmten Metrik der innenwelttheoretischen Betrachtungsweise. Mathematisch wird dieser Zusammenhang in der Transformation durch reziproke Radien zum Ausdruck gebracht. Der Kreis bedeutet die Erdoberfläche. Ist die Erde eine Vollkugel, so liegt der Weltraum außerhalb.

Er wird durch ein lineares Koordinatensystem in gleich große Raumbereiche, das heißt in kubische Zellen, aufgeteilt. Dieser Raum erstreckt sich in physikalisch gleichmäßiger Beschaffenheit bis in unendliche Fernen. Er ist unbegrenzt. Jeder Punkt dieses Raumes ist durch Angabe von drei Zahlen (in dieser nur zweidimensionalen Darstellung natürlich nur durch zwei) eindeutig festgelegt. Diese drei Zahlen heißen Koordinaten des Punktes. Die Bewegung eines Körpers durch diesen Raum wird numerisch beschrieben durch fortgesetzte Aneinanderreihung solcher Zahlentrippel sowie der Angabe der zu jedem Trippel gehörenden Zeit. Solche Zahlenreihen sind z.B. in der Weltraumfahrt von Bedeutung. Sie können in elektronische Rechenmaschinen eingegeben werden. Durch Vergleich der theoretischen Werte mit denen der tatsächlichen werden von der Maschine Kurskorrekturen berechnet.

Durch entsprechende Steuerimpulse wird die tatsächliche Bahn mit der theoretischen Sollbahn in Übereinstimmung gebracht. All diesen Berechnungen liegt das Newton’sche System zugrunde. Bildet die Erdoberfläche aber die Innenseite einer Hohlschale, so befindet sich das gesamte Weltall innerhalb dieser Hohlschale. Die Raummetrik ist dann nicht linear. Der Raum wird zweckmäßigerweise durch krummlinige Koordinaten eingeteilt. Die Zellengröße ist dann nicht mehr im ganzen Weltall dieselbe. Sie wird zum Zentrum hin immer kleiner. Die beiden schraffierten Zellen in Abbildung 5.2 z.B. entsprechen sich über das Transformationsgesetz. Man wird bei der Betrachtung dieser Raumverhältnisse unmittelbar zu der Erkenntnis gedrängt, dass die. physikalische Raumqualität mit Annäherung an das Zentrum immer mehr zunimmt. Die gleichmäßige Qualität der Raumelemente in Kopernikanischer Betrachtungsweise findet man nach der Innenwelttheorie sozusagen um so mehr komprimiert, je näher sie dem Zentrum liegen. Auch hier kann jeder Punkt im Raum durch Angabe eines Zahlentrippels beschrieben werden.

Es ist alles genau so wie in der Kopernikanischen Beschreibung. Die Newton‘sche Himmelsmechanik hat auch hier ihre Gültigkeit. Nach ihr können somit die ballistischen Bahnen von Raketen und Raumkapseln berechnet und numerisch beschrieben werden. Als Beispiel ist in beiden Systemen eine auf Grund der Newton’schen Gesetze berechnete Satellitenbahn eingetragen. Die Punkte längs der Bahn bezeichnen die Stellen, an denen sich der Satellit nach jeweils l000 Sekunden befindet. Die gesamte Umlaufszeit beträgt 26012 Sekunden = 7 Stunden 13 Minuten 32 Sekunden.

  1. DAS  ÄTHERMEER  UND  SEINE  EIGENSCHAFTEN

Wenn heute ein Wissenschaftler vom Weltenraum spricht, so denkt er an eine unendliche, leere Raumwüste, an ein absolutes Vakuum. Die wenigen Staubpartikel, Gasatome und Ionen, die die Trostlosigkeit noch etwas mildern könnten, denkt er sich gerne auch noch weg, da sie den Flug seiner grenzenlosen Phantasie beeinträchtigen. Dieser unheimliche Raumozean hat eine Temperatur von – 273° C, das ist der absolute Nullpunkt, die tiefste überhaupt mögliche Temperatur.

Durch dieses Vakuum rasen nun riesige Glutgasmassen mit unvorstelIbaren Geschwindigkeiten. Das sind die Fixsterne. Denkt man sich ein verkleinertes Modell dieser Weltallvorstellung, in dem die Fixsterne den Durchmesser eines Stecknadelkopfes haben, so haben diese Stecknadelköpfe gegenseitige Abstände von ca. 60 km.

Dazwischen ist leerer Raum! Diese Gaskugeln sollen einen Durchmesser von einigen hundert Millionen Kilometern haben und Temperaturen von vielen Millionen Grad. Der Druck in ihrem Innern ist unvorstellbar hoch. Diese Gaskugeln kühlen aber im eisigen Weltraum offenbar nicht ab. Denn unsere Vorväter bewunderten schon vor Jahrtausenden die Pracht des Fixstern geschmückten Himmels. Woher nehmen diese ihre unerschöpfliche Energie, die seit vielen Jahrmillionen mit unverminderter Stärke in das leere Nichts des Weltraums abgestrahlt worden sein soll? Vor wenigen Jahrzehnten war man überzeugt, dass die Sonne und die Fixsterne aus allerreinster Steinkohle bestehen.

Damals war dies die beste Energiequelle, die bekannt war. Mit der Entdeckung der Kernspaltung durch Hahn und Strassmann im Jahre 1938 stieß man auf energieliefernde Prozesse, die die Steinkohle weit in den Schatten stellten.

Heute ist man davon überzeugt, dass die Fixsterne riesige Atomreaktoren sind und der Wunschtraum von den riesigen, heißen und nicht abkühlenden Gaskugeln im eisigen, leeren unendlichen Nichts des Weltenraums scheint gerettet zu sein.

Dieses Vokabular der Zerstörung, Explosion und Auflösung erscheint dem heutigen, rein technisch denkenden Menschen das willkommene Gegengewicht gegen die ihm bedrohlich erscheinende Vorstellung von einer schöpferisch gestaltenden Macht zu sein

Die Natur ist ein grandioses, in sich geschlossenes System von Kreisläufen, in dem nicht verloren geht. Eins dient dem anderen. Beim Assimilationsprozess der Pflanzen z.B. fällt Sauerstoff ab. Dieser geht aber nicht verloren, sondern ist das Lebenselement von Tier und Mensch. Die Lebensprozesse dieser Wesen erzeugen ihrerseits Kohlendioxyd, aus dem die Pflanzen wiederum über die Assimiliation Sauerstoff und Nahrungsstoffe für die anderen Lebewesen herstellen. Großartig ist auch der geschlossene Kreislauf des Wassers von der Meereswasser Verdunstung über die Wolkenbildung zum Regen.

Überströmendes Wasser als Lebenselement alles Lebendigen, sammelt sich in Rinnsalen, Bächen und Strömen und vollendet den Kreislauf indem es ins Meer zurückfließt. Dieser Wasserkreislauf setzt wieder unzählige andere Kreisläufe in Gang, die gegenseitig in sich verschlungen sind. Die treibende Kraft für all diese Kreisläufe ist die Sonne. Sie gibt dauernd von Ihrer Licht- und Wärmeenergie ab. Das oben angedeutete Schöpfungsprinzip fordert aber mit zwingender Notwendigkeit, dass sie das, was sie abgibt, in irgendeinem rückführenden Prozess wieder erhält.

Eine ewige einseitige Abstrahlung widerspricht den grundlegendsten und offensichtlichsten Gesetzen der Natur. Fixsterne als Riesenglaskugeln, die über Milliarden von Jahren hin unvorstellbare Energien in ein leeres Weltall abstrahlen, sind mit den tatsächlich beobachteten Grundprinzipien unvereinbar.

Es besteht zwischen der Fixsternkugel (Himmel) der Innenwelt und der sie umhüllenden Erdschale eine Polarität, eine Einheit im Zusammenspiel verschiedener Funktionen. Himmel und Erde zusammen sind ein Organismus, dessen wundervolle Größe im Vergleich mit dem menschlichen Organismus erahnt werden kann. Nach den Vorstellungen der rein theoretisch und mathematisch orientierten Wissenschaftler ist aber die Erde nur ein Stäubchen, das im unendlichen leeren Raum zwischen Glutgasbällen riesiger Dimension umherwirbelt, preisgegeben den statistischen Zufällen eines wirren Durcheinanders. Der Erde einziger Schutz gegen die tödlichen Gefahren des Alls ist eine hauchdünne Schicht Luft. Von einer Wechselwirkung dieses nichtigen Stäubchens mit dem unendlichen leeren Raum kann keine Rede sein; denn die Polarität zwischen Himmel und Erde ist im Lichte moderner Wissenschaft wie der Tanz eines Nichts im unendlichen Nichts! Die philosophischen und weltanschaulichen Konsequenzen aus dieser Sicht führen zu einer Orientierung am Nichts und sind von verheerender Wirkung auf die Suche nach dem Sinn des Lebens.

Sicher war die bis zum Ende des 19. Jahrhunderts gültige Lehre des Physik, dass der Weltraum nicht leer ist, sondern vielmehr erfüllt ist von einem sehr konkreten, alles verbindendem und alles durchdringenden Mediums sehr sinnvoll. Bis zur Jahrhundertwende zweifelte kein Wissenschaftler ernsthaft an einer solchen Weltsubstanz.

Man nannte dieses Medium gemäß der antiken griechischen Philosophie Äther und diente im wissenschaftlichen Sprachgebrauch bis zum Ende des 19.Jahrhunderts als „Lichtäther“ zur Erklärung der Erscheinung Licht, einem Medium, das als feinster Stoff den ganzen Raum erfüllte und durchpulste und in dem sich das Licht durch wellenförmige Bewegung des Äthers ausbreitet. Mit dem Äthergas, das zur Narkose verwendet wird, besteht jedoch keinerlei physikalische Ähnlichkeit.

Es handelt sich, so die Theorie, vielmehr um einen Urstoff, aus dem alle Materie sich bildet und in den sie sich wieder auflösen kann. Bekanntlich kennt die moderne Physik solche Zerstrahlungs- und Materiebildungsprozesse. So kann sich z.B. aus Licht (Licht ist Schwingung im Äther) unter bestimmten Umständen ein Elektron–Positron-Paar bilden, In der Nebelkammer kann man diesen Prozess unmittelbar beobachten.

Umgekehrt kann ein Positron-Elektron-Paar zu Licht, also zu Ätherschwingung zerstrahlen. Wenn die Schwingung zur Ruhe gekommen ist, deutet nichts mehr auf das vorher dagewesene Teilchenpaar hin. Es hat sich in Urstoff, in Äther aufgelöst, ähnlich wie ein Stück Eis im Wasser.

Nach dieser Vorstellung ist der Äther der Sitz aller elektrischen und magnetischen Er­scheinungen. Um stromdurchflossene Drähte herum werden magnetische Felder wirksam, die so stark sind, dass sie z.B. schwere Eisenbahnzüge in Bewegung zu setzen vermögen. Das wäre niemals möglich, wenn der Raum leer wäre.

Denn ein Elektromotor besteht im Prinzip aus zwei Teilen (Abbildung 5.5) 3); dem Stator, das ist der fest mit der Lokomotive verschraubte Teil, und dem Rotor, das ist der drehbare Teil, der sich im Stator dreht, und mit den Antriebsrädern ver­bunden ist. Sobald der Rotor zu rotieren beginnt, drehen sich die Räder mit und der schwere Zug setzt sich in Bewegung. Einige tausend Pferde wären notwendig, um eine solch ungeheuere

5.3
Abbildung 5.3   Der Elektromotor verwandelt Ätherkraft in mechanische Kraft

Kraft zu entwickeln. Diese Kraft entfaltet sich nun aber in dem leeren“ Zwischenraum zwischen Stator und Rotor, obwohl keinerlei mechanische Verbindung zwischen diesen beiden Teilen besteht. Welche Riesenkräfte versetzen den Rotor in Drehbewegung? Der leere Raum etwa? Eine solch unsinnige Vorstellung kann nur praxisfernen Vorstellungen entspringen. Jeder normal denkende Mensch erkennt sofort, dass im Raum zwischen Stator und Rotor etwas vorgeht. Hier verändert sich etwas. Hier wird eine Kraft wirksam. Eine Kraft kann nicht aus dem leeren Raum, aus dem Nichts wirken. In diesem Zwischenraum entsteht ein magnetisches Kraftfeld. Das ist aber wahrscheinlich nichts anderes, als in bestimmter Weise bewegter Äther, der im Elektromotor in mechanische Energie umgewandelt wird.

Im Äther können sich auch elektrische Felder ausbilden. Zwei elektrisch geladene Metallkugeln z.B. ziehen sich gegenseitig an oder stoßen sich ab, je nach der Polarität der Ladung. Auch diese Kraftwirkung kann unmöglich durch den leeren Raum übertragen werden. Zwischen den Kugeln entsteht vielmehr ein elektrisches Feld, vielleicht eine Verspannung des Äthers.

5.4

Abbildung 5.4 Das elektrische Feld zwischen geladenen Metallkugeln

Im Gegensatz zu den Ätherströmungen im magnetischen Fall könnte man hier im Fall des elektrischen Feldes an eine statische Veränderung im Äther an einen Spannungszustand denken. Dieser bleibt unverändert bestehen, solange die Ladungen sich nicht ausgleichen können. Sobald den geladenen Metallkugeln es aber ermöglicht wird, etwa durch einen Metalldraht zwischen den Kugeln, wird die Spannung im Äther abgebaut. Dabei kommt aber der Äther in Bewegung, d.h. ein magnetisches Feld entsteht.

Dieses Wechselspiel zwischen elektrischen und magnetischen Feldern erkannte als erster der engl. Physiker Faraday im Jahr 1831. Jedes sich ändernde elektrische Feld erzeugt ein magnetisches Feld und umgekehrt. Im Bild der Äthervorstellung heißt dies; wenn eine Äthererspannung sich ausgleicht, entsteht eine Ätherströmung .

Die mathematische Beschreibung dieser physikalischen Vorgänge und Zusammenhänge ist vollständig gelungen und abgeschlossen in den Maxwell’schen Gleichungen. (Maxwell 1831-1879, engl. Physiker) Interessant ist in diesem Zusammenhang auch, dass diese Maxwell’schen Gleichungen der Elektrodynamik auffällige Ähnlichkeit mit denjenigen der Hydrodynamik (Strömungslehre) haben.
Diese auffallende Ähnlichkeit reizte viele Physiker, die Erscheinungen der Elektrizität als hydrodynamischen Vorgang im Äther zu erklären. Alle Versuche in dieser Richtung bis heute müssen aber als gescheitert bezeich­net werden. Das liegt daran, dass man dabei immer übersehen hat, dass bei den hydrodynamischen Erscheinungen die Trägheit der Materie mitwirkt. Diese hat aber ihre Ursache ebenfalls im Äther. Die Eigenschaften des Äthers können daher nur bedingt mit denen von Flüssigkeiten verglichen werden.

Die Äthereigenschaften sind von elementarer Natur. Sie können mit unseren menschlichen Sinnen nicht unmittelbar erkannt werden, sondern nur auf dem Umweg über die Vielfalt der erkennbaren Erscheinungen, bei denen Ätherwirkungen mitspielen. Eine der aufregendsten Entdeckungen der Physik machte Heinrich Hertz (Physiker, 1857-1894), als er die Ausbreitung elektromagnetischer Wellen im Raum fand. Eine elektromagnetische Welle ist ein periodisch schwingender Übergang eines elektrischen Feldes in ein magnetisches und umgekehrt. Im Ätherbild gesprochen, ein dauerndes Hin- und Herschwingen von Äthersubstanz, also ein dauernder Wechsel zwischen Spannung und Strömung im Äther. Dieser Schwingungszustand pflanzt sich im Raum, d.h. im Äthermeer als Welle fort, ähnlich den Wasserwellen um einen ins Wasser geworfenen Stein.

Diese Erscheinung wird schon seit langem technisch genutzt. Rundfunkwellen von den kilometerlangen Langwellen bis zu den UKW und Dezimeterwellen des Fernsehens, sowie die Radarwellen, alles dies sind solche elektromagnetische Schwingungen im Äther. Maxwell erkannte, dass auch das Licht im sichtbaren wie im unsichtbaren Spektralbereich, nichts anderes als elektromagnetische Schwingungen mit sehr kurzer Wellenlänge sind. Die Ausbreitungsgeschwindigkeit einer solchen Schwingung beträgt 300000 km/sec. Nun wäre wieder zu fragen, ob der leere Raum schwingen kann. Selbstverständlich ist eine solche Vorstellung völlig absurd.

Das „schwingende Nichts“ liegt auf der gleichen Gedankenlinie wie die Vorstellung vom wirbelnden Nichts im unendlichen Nichts.
Der Laie wird nach diesen wenigen angedeuteten Beispielen die Existenz eines Weltäthers bereits als eine Selbstverständlichkeit erkannt haben, denn er ist nicht durch ein Dickicht von Vorurteilen und undurchsichtigen Zusammenhängen am klaren Sehen behindert. Der Fachmann ist hier dem schnellen, intuitiven Erfassen des Laien gegenüber im Nachteil. Zwar kennt er genau die unendliche Vielfalt der Erscheinungen und kann sie ordnend in ein Schema einbauen, aber dafür verliert er oft den Blick für das Naheliegendste, mit Händen Greifbare. Er steht sozusagen mitten im Wald und erkennt ihn nicht.

Der Streit um den Weltäther hatte die Gelehrten rund 20 Jahre vor und nach der letzten Jahrhundertwende stark beschäftigt. Für die Physiker des 18. und 19. Jahrhunderts war er eine Selbstverständlichkeit, obwohl es nie gelungen war, seine Existenz direkt zu beweisen. Um diesen Mangel zu beheben, machten zwei amerikanische Physiker, A. Michelson und E. W. Morley im Jahre 1881 in Cleveland, USA ein Experiment, um ein für allemal festzustellen, ob es so etwas wie einen Weltäther wirklich gibt.

Eine anschauliche Beschreibung des Experiments gibt L. Barnett in dem Buch „Einstein und das Universum“ (Fischer-Bücherei): „Das Prinzip, das diesem Versuch zugrunde lag, war ganz einfach. Sie gingen von der Voraussetzung aus, dass der gesamte Raum ein bewegungsloses Äthermeer sei, aber die Bewegung der Erde durch den Äther sich feststellen und messen lassen müsse, etwa wie Seeleute die Geschwindigkeit eines fahrenden Schiffes messen. Es ist, wie Newton gezeigt hatte, unmöglich, die Bewegung eines Schiffes bei ruhiger See durch irgend ein mechanisches Experiment auf dem Schiffe selbst zu entdecken. Die Seeleute ermitteln die Geschwindigkeit eines Schiffes, indem sie ein „Log“ über Bord werfen und das Abspulen von Knoten an der Logleine beobachten.
Ebenso warfen Michelson und Morley, um die Bewegung der Erde durch das Äthermeer festzustellen, ein „Log“ über Bord, und zwar in Form eines Lichtstrahles.“
Die näheren Einzelheiten können in jedem Lehrbuch der Physik nachgelesen werden. Der Apparat, den Michelson und Morley konstruierten, war so empfindlich, dass man mit ihm die Bahngeschwindigkeit der Erde, die nach der Kopernikanischen Theorie 30 km/sec beträgt, hätte messen können!

Das ganze Experiment wurde mit großer Sorgfalt und Präzision geplant und ausgeführt. Das Resultat war eindeutig: eine Bewegung des Erdplaneten bezüglich des Äthermeeres war nicht, auch nicht andeutungsweise festzustellen. Die Konsequenzen stellt Barnett sehr richtig dar in seinem oben erwähnten Buch:
„Der Michelson-Morley’sche Versuch stellt die Physiker vor eine verwirrende Alternative: Entweder hatten sie die Äthertheorie, die bei der Erklärung der Elektrizität, des Magnetismus und des Lichtes doch so gute Dienste geleistet hatte, zum alten Eisen zu werfen, oder sie mussten, wenn sie am Äther festhielten, die noch ehrwürdigere Kopernikanische Theorie, nach der die Erde sich bewegt, aufgeben.
Vielen Physikern erscheint es beinahe leichter, zu glauben, dass die Erde stillstehe, als dass Wellen -und zwar Lichtwellen und elektromagnetische Wellen- ohne ein materielles Substrat existieren könnten. Das Dilemma war schwierig, und ein Vierteljahrhundert lang schieden sich an ihm die Geister. Es wurden viele neue Hypothesen aufgestellt und wieder verworfen.“ Das Experiment wurde in den Jahren 1902-1906 von Morley und Miller in Cleveland und 1930 von G. Joos in den Zeisswerken in Jena mit höchster Präzision und größtem Aufwand wiederholt.

Das Ergebnis war immer dasselbe: die scheinbare Geschwindigkeit der Erde im Verhältnis zum Äther war immer gleich Null. Aus der Sicht der Innenwelttheorie ist dieses Experiment eine Widerlegung des Kopernikanischen Weltbildes und ein Beweis für den Stillstand der Erde. Aus der Sicht der modernen Wissenschaft allerdings bedeutet der negative Ausgang des Versuchs keinen Todesstoß für das Kopernikanische Weltbild.
Denn mit Hilfe der speziellen Relativitätstheorie, deren Richtigkeit nicht bezweifelt werden kann, lässt sich der Versuchsausgang sehr einleuchtend erklären, so dass man feststellen kann, dass die Kopernikanische Theorie nicht widerlegt worden ist. Dieser klassische Michelson-Morley-Versuch gab den Anstoß, der A. Einstein zur Entwicklung der Relativitätstheorie geführt hatte.

So wertvoll und unentbehrlich die Spezielle Relativitätstheorie Einsteins für alle Bereiche der Physik heute ist, hat sie doch trotzdem die allgemeine Geistesverwirrung bezüglich des Ätherproblems nur vergrößert. Wie eine Epidemie griff nach der Jahrhundertwende die Meinung um sich, die Relativitätstheorie Einsteins habe die alte Vorstellung vom Weltäther nun endgültig widerlegt. Es begann eine Periode in der Physik, in der Abstraktion und das Schwelgen in leeren Begriffen zur hohen Tugend des Physikers aufgewertet wurden. Diese Tendenz hat sich bis zum heutigen Tage immer mehr verstärkt, besonders nach dem Aufkommen der so genannten „Wellenmechanik“.

So schreibt z.B. Louis de Brooglie (Nobelpreisträger für Physik) in dem Buch: Physik und Mikrophysik (Claasen-Verlag Hamburg/Baden-Baden 1950): „Eines ist auch heute noch sicher: Während die mechanischen Erschütterungen und der Schall eines materiellen Trägers, eines sie übertragenden, schwingenden Mediums bedürfen, kann sich das von der Materie unabhängige Licht ohne jeden Träger fortpflanzen und zwar trotz des Wellenaspekts, den es uns oftmals darbietet. Durch das Licht haben wir gelernt, die Unermesslichkeit des Universums zu begreifen. Es hat die Existenz von Nebelsternen in einer so ungeheueren Entfernung geoffenbart, dass es trotz seiner Geschwindigkeit hunderte von Jahrmillionen braucht, um sie zurückzulegen. Ohne wahrnehmbare Masse und elektrische Ladung durchfurcht es ohne Ende den Raum, ohne eines Trägers zu bedürfen.
“ Trotz dieser fachfremden Schwärmerei gibt es auch heute noch Physiker, die sich einen klaren Blick bewahrt und die erkannt haben, dass die heutige Physik kein Argument gegen die Existenz eines Weltäthers angeben kann. So schreibt z.B. K. Jellinek in seinem Buch „ Weltsystem, Weltäther und die Relativitätstheorie, Eine Einführung für experimentelle Naturwissenschaftler (Basel 1949)“:
„In unserem Zeitalter hat Einstein’s Genie die Entwicklung der Physik tiefgehend durch seine abstrakte Relativitätstheorie beeinflusst. Dasselbe gilt für Forscher wie de Brooglie, Heisenberg, Schroedinger, Dirac und Born, welche die abstrakte Quanten- (oder Wellen-) Mechanik schufen.

Doch müssen sowohl Relativitätstheorie als Wellenmechanik allmählich in eine anschauliche Sprache übersetzt werden. Es ist dies eine sehr dringende Aufgabe der Physik, da die meisten Wissenschaftler nicht bei Differentialgleichungen stehen bleiben können, sondern anschauliche Bilder haben müssen.“ So wenig man die wendigen Bewegungen eines fliegenden Vogels verstehen kann, wenn man vom Luftmeer und den Wechselwirkungen der Kräfte zwischen der Luft und den Flügeln des Tieres nichts wüsste, so wenig ist die Welt der Materie zu verstehen, ohne das alles umgebende und durchdringende Äthermeer. Alle physikalischen Vorgänge, von den Schwerkraft- und Trägheitswirkungen an über elektrische und magnetische Feldeffekte bis hin zu Materiebildungs- und Materie- Zerstrahlungsprozessen, können nur einseitig und verzerrt erkannt und nur unvollkommen verstanden werden, ohne die andere Seite der Welt, die zwar unsichtbar, aber deshalb nicht weniger real ist als die unsichtbare.

Alle noch so großen und faszinierenden Entdeckungen der Naturwissenschaften reichen letzten Endes doch nicht aus, ein Gesamtbild der Natur zu zeichnen, das auch nur andeutungsweise ihre tiefe Schönheit und innere Geschlossenheit aufzeigen könnte. Was in Wirklichkeit ein lebender Organismus ist, mit unzähligen, aber sinnvoll aufs feinste aufeinander abgestimmten Einzelfunktionen und Kreisläufen, wird nicht erkannt.

Statt dessen blickt uns heute aus den verstaubten Büchern rein materialistisch gebundener Wissenschaftlichkeit ein verzerrtes Knochengerippe ohne Fleisch und Blut entgegen, von Geist und Seele gar nicht zu reden. Ist diese Darstellung ins Negative übertrieben? Dann vergleiche man das von der heutigen Wissenschaft nicht einmal ahnungsweise verstandene Wunder des menschlichen Organismus mit dem Weltorganismus.

Dieser muss noch viel wunderbarer sein, weil es eine aufsteigende Linie gibt vom kleinsten unbelebten Baustein der Materie an über die Vielzahl lebender Organismen von immer höherem Organisationsgrad bis hin zum Menschen. Die aufsteigende Linie kann hier nicht plötzlich abbrechen, denn warum soll ab hier höchste geistig Weisheit im Geschehen der Natur unvermittelt übergehen in Chaos, in Form von Explosion, Gluthitze, Leere und in Auflösung?

Dieser Bruch im Verständnis des natürlichen Naturprozesses ist nicht eine Eigenart der Natur selbst, sondern liegt in der Störung menschlicher Erkenntnisfähigkeit und Irrens oder auch an einem falschen philosophischen Ansatz, einer Ideologie oder des Nicht-Wissenwollens. Geradezu mit Händen zu greifen ist die Vorstellung und das Wirken eines Äthermeeres speziell in den Wirkungen, die wir als Trägheit und Schwere der Materie kennen. Der nächste Abschnitt soll dies verdeutlichen.

  1. TRÄGHEIT  DER  MATERIE UND GRAVITATION  ALS  WIRKUNG  DES  ÄTHERMEERES

Alle stofflichen Körper besitzen ausnahmslos zwei Eigenschaften:

  1. Sie sind schwer, d.h., sie unterliegen einer Kraftwirkung, die senkrecht zur Erdoberfläche hin gerichtet ist.
  2. Sie sind träge, damit soll zum Ausdruck gebracht werden, dass sie jeder Art von Bewegungsänderung einen Widerstand entgegensetzen in der Weise, wie es das Trägheitsgesetz beschreibt (siehe vorhergehendes Kapitel).

Im folgenden soll nun zunächst die zweite Eigenschaft näher betrachtet werden.
<class=“msobodytext3″ style=“line-height: normal; margin-top: 0cm“>Versetzen wir uns in Gedanken an das Steuer eines gut gefederten Autos, das mit gleichmäßiger Geschwindigkeit auf einer ebenen und gradlinigen Straße fährt. Wir sitzen dabei so ruhig und bequem in unserem Sitz, wie Zuhause auf dem Sofa. Wir verspüren keinerlei Kraftwirkung, abgesehen von der Schwerkraft, die hier außer Betracht bleiben soll. Unser Körper bewegt sich somit völlig kräftefrei über die Fahrbahn. Nach dem Trägheitsgesetz bewegen wir uns also „gradlinig und gleichförmig“, wie eingangs vorausgesetzt.

Jetzt fahren wir in eine Rechtskurve hinein. In diesem Augenblick werden wir von einer Kraft erfasst, die uns nach links drückt und wir müssen uns festhalten, um nicht vom Platz gezogen zu werden. In einer Linkskurve kehrt sich die Kraftrichtung um, wir werden nach rechts gedrängt. Plötzlich müssen wir bremsen, d.h., die Geschwindigkeit verringern. Augen­blicklich erfasst uns diese geheimnisvolle Kraft von hinten her und drückt uns in Fahrtrichtung. Beim Beschleunigen, d.h. Vergrößern der Geschwindig­keit schließlich drückt sie uns nach hinten gegen die Sitzlehne.

Vor dieser seltsamen Kraftwirkung, deren Existenz wir im allgemeinen als selbstverständlich hinnehmen, müsste sich jeder Kraftfahrer fürchten und zwar um so mehr, je schneller sein Fahrzeug ist. Denn erfahrungsgemäß kann sie in verheerender Größe auftreten, wenn die Geschwindigkeitsänderung sehr groß ist, etwa bei einem Unfall. Diese so genannte Trägheitskraft vermag mit Leichtigkeit wie eine Riesenfaust schwere Karosserien wie Papier zusammenzuknüllen. Das alles ist doch selbstverständlich und natürlich oder sogar logisch, wird mancher denken. Für mich ist alles klar, wo liegt hier ein Problem?“ Wer so denkt, hat recht aus der Sicht des praktischen Lebens, wo es genügt, die Erscheinungen und Phänomene zu kennen und mit ihnen umgehen zu können.

Die tiefere, naturwissenschaftliche Betrachtungsweise bleibt hier aber nicht stehen, sondern versucht, in die Zusammenhänge einzudringen und fragt vor allem nach den meist unsichtbaren Ursachen der Erscheinungen. In unserem Beispiel mit dem Fahrer im Auto muss noch folgendes zu denken geben:
im Augenblick des Bremsens oder Kurvenfahrens, kurz, im Moment der Geschwindigkeitsänderung, ist plötzlich eine Kraft wirksam und spürbar, die während der gleichförmigen Geradeausfahrt nicht da war. Ist in der unseren Sinnen zugänglichen Erscheinungswelt plötzlich eine Wirkung da, die vorher nicht da war, so suchen wir nach einer Ursache. Dies ist das „Natürliche“, das „Logische“.

Wo ist aber die Ursache zu finden? Hat sich das Innere des Wagens beim Bremsen irgendwie verändert? Ist es etwa wärmer geworden, oder haben die Gegenstände um mich her ihre Farbe, ihre Form, ihre Härte verändert? Oder sind irgendwelche chemischen Reaktionen festzustellen? Nein! Alles ist ganz genau so geblieben, wie es beim gleichförmigen Geradeausfahren auch war. Irgendwelche äußerlichen, den Sinnen erkennbaren Veränderungen sind im Wageninnern auch nicht andeutungsweise festzustellen. Könnten wir die Geschwindigkeitsänderung durch Vergleich mit der Landschaft draußen nicht unmittelbar erkennen, etwa im Innern eines Schiffes, so ergibt sich die verblüffende Situation, dass ohne die geringste Ursache mein Körper plötzlich von einer Kraft erfasst und in irgendeine Richtung geschoben wird!

Wenn z.B. ein Baum, der ursprünglich ruhig dastand, sich plötzlich zur Seite biegt und wenn seine Äste und Blätter in Bewegung geraten, dann suchen wir nach der Ursache dieser sichtbaren Erscheinung und erkennen sofort, dass ein Wind aufgekommen ist. Wir sehen diesen zwar nicht, wir brauchen ihn auch nicht zu spüren, wir folgern dies mit Hilfe unserer Erfahrung und unseres Verstandes. <class=“msobodytext3″ style=“line-height: normal; margin-top: 0cm“>Genau so logisch und zwingend sollte man aber auch argumentieren, wenn an einem Körper plötzlich die Trägheitskraft wirksam wird.

Dann muss sich in der Umgebung des Körpers etwas verändert haben. Die Ursache der plötzlich ganz real feststellbaren und spürbaren Trägheitskraft kann nicht aus dem leeren Raum, dem absoluten Nichts herauswachsen. Sie liegt vielmehr im umgebenden Äther. Diesen sehen wir zwar nicht unmittelbar, so wie auch die uns umgeben­de Luft unsichtbar ist. Aber so wie wir die Luft mit ihren Eigenschaften mittelbar anhand vieler Erfahrungen und Experimente erkennen, so erkennen wir auch den unsichtbaren Äther über die vielen Wirkungen wie Elektrizität, Magnetismus, Licht, Wärme usw.

In der Trägheitskraft tritt uns also eine weitere, sichtbare und spürbare, ja messbare Wirkung des Äthers entgegen. Wir bewegen uns in diesem Äthermeer mit all seinen sonderbaren Eigenschaften. Wir sehen es zwar nicht, aber wir sind mit ihm und seinen Eigenschaften so vertraut und durch dauernde Übung und Anpassung von Kindesbeinen an so mit ihm verwachsen, dass wir leicht geneigt sind, es zu übersehen oder gar seine Existenz zu verneinen. Das wäre aber genau so töricht, wie wenn die Fische ihr Lebenselement, das Wasser, ignorieren wollten, nur weil sie so vollkommen mit ihm verwachsen sind und es nicht sehen können. Oder wenn der Vogel sagen würde:
„Luft? was soll denn das sein?

Für mich ist nur das real, was ich sehe, und so etwas wie Luft kann ich beim besten Willen nicht sehen. Warum ich nicht herunterfalle? Weil ich meine Flügel in der richtigen Weise bewege. Die Folge ist dann, dass ich fliege, ist das nicht logisch? Zu was also die Vorstellung von so etwas wie Luft? Wieso aus dem natürlichsten Vorgang der Welt ein Problem machen?“ <class=“msobodytext3″ style=“line-height: normal; margin-top: 0cm“>

Genau wie dieser Vogel denken könnte, so argumentieren aber heute noch manche moderne Naturwissenschaftler, wenn sie von Raum und Trägheit sprechen, also sich mit dem Phänomen der Trägheitskräfte befassen, die immer in dem Augenblick wirksam und spürbar werden, in dem der Bewegungszustand irgendwelcher materiellen Körper verändert wird, sei es durch Beschleunigung oder Verzögerung oder durch Ablenkung aus der Bewegungsrichtung. Die Frage nach der Ursache dieser Kraftwirkungen kann durch die moderne Physik nicht beantwortet werden.

Die Luft scheidet als Erklärungsmöglichkeit aus, denn die Trägheitswirkungen sind im luftleeren Raum genauso vorhanden. (z.B. auf dem Mond). Damit ergibt sich aber für die heutige Naturwissenschaft die groteske Situation, dass Kraftwirkungen existieren, die aus einem absolut leeren Raum, aus dem Nichts heraus, entstehen. Die meisten modernen Physiker stört das wenig. Sie begnügen sich mit der mathematischen Beschreibung dieser Vorgänge.

Darin sei ihre große Meisterschaft auch unbestritten. Außerdem wird die Abstraktion heute als Ausdruck der „Höherentwicklung des Menschengeistes“ ganz besonders bestaunt. Manche der Wissenschaftler sind stolz, sich mit System in einem Dickicht von Ungereimtheiten bewegen zu können. Zur Untermauerung und Rechtfertigung mancher abstrakten Weltanschauung haben diese immer einige Brocken erkenntnistheoretischer Philosophie zur Hand, mit der sie sich gegen Angriffe aus dem Lager derer wehren, die es mehr mit der Anschaulichkeit in der Naturbetrachtung halten. Der be­rühmte englische Astrophysiker A.S. Eddington schreibt zu diesem Thema in seinem Buch:
„The Nature of the Physical World“ (Cambridge 1929, S.137): „Wir müssen den Gedanken loswerden, dass das Wort Raum in der Naturwissenschaft etwas mit Leere zu tun hat. So sollte die ziemlich summarische Aussage, dass Einsteins Theorie die Gravitationskraft zu einer Eigenschaft des Raumes reduziert, keine Bedenken erregen. Der Physiker fasst keinesfalls den Raum als leer auf.

Wo er von allem anderen leer ist, da ist immer noch der Äther. Diejenigen, welche aus irgend einem Grunde das Wort Äther nicht lieben, streuen mathematische Symbole frei im Vakuum aus und ich nehme bestimmt an, dass sie irgendeine Art von charakteristischem Hintergrund für diese Symbole dazu denken. Ich glaube nicht, dass irgend jemand vorschlägt, selbst ein so relatives und flüchtiges Ding wie eine Kraft auf ein völliges Nichts aufzubauen“. (Dazu vergleiche man das Zitat von Louis de Brooglie.)

Wir sind also in sehr guter Gesellschaft, wenn wir annehmen, dass ein Raum, aus dem heraus solch gewaltige Wirkungen wie die Trägheits- und Schwerekräfte herauswachsen, nicht leer sein kann, sondern erfüllt sein muss von einem sehr konkreten Medium, dem Weltäther. Diese Ursubstanz lässt sich mit unseren Sinnesorganen nicht unmittelbar erkennen, sondern nur auf dem Umweg über die elektrischen, magnetischen, Gravitations- und Trägheitswirkungen, die unseren Sinnen zugänglich sind.

Auch darf man diesem Äther nicht die Vorstellung von Stofflichkeit zuschreiben, in der wir die materiellen Körper sehen. Diese sind ja aus der Äthersubstanz entstanden, sind sozusagen besondere Erscheinungsformen des Äthers und können sich wieder in diesen auflösen. Der Äther selbst ist aber genauso wirklich wie die Materie, diese schwimmt sozusagen in einem Äthermeer, ähnlich wie Eisstücke im Wasser, um dieses anschauliche Bild noch einmal zu verwenden.

In den Trägheitswirkungen begegnen wir nun einem Wechselwirkungsprozess zwischen Materie und Äther. Unsere Sinne erkennen von diesem Vorgang aber nur einen Teil: die Bewegung der Körper und die Kraftwirkungen. Der andere Teil, die Vorgänge im Äther, bleiben unsichtbar und können nur gedanklich erfasst werden. Spricht man diesem nicht sichtbaren Teilvorgang die Realität ab, so landet man eben bei der Abstraktion, bei der rein formal beschreibenden Naturbetrachtung, der keinerlei Verständnis für Gesamtzusammenhänge möglich ist.
Was geht nun wohl im Äther vor sich, wenn man einen Körper beschleunigt in Bewegung setzt?

Eine eindeutige Aussage lässt sich darüber natürlich nicht machen. Fest steht jedoch, dass um den beschleunigten Körper herum der Raum, d.h. der Äther sich in irgend einer Weise verändert. Es entsteht ein Feld, entweder ein Strömungs- oder ein Spannungs- oder ein Schwingungsfeld. Das letzte ist am wahrscheinlichsten. Der Aufbau dieses Feldes erfordert Energie. Diese wird über die Kraftwirkung zugeführt, die notwendig ist, um den Körper zu beschleunigen. Man sagt dann, der Körper habe Bewegungsenergie.

In Wirklichkeit steckt diese Energie aber nicht im Körper selbst, sondern im Ätherfeld, das ihn umgibt. Der Körper diente dabei sozusagen nur als Vermittler, der die äußere Kraftwirkung in die Schaffung eines Ätherfeldes umformte. Hört die äußere Kraftwirkung auf, so endet auch das Wachstum des Ätherfeldes, aber dieses bleibt nun bestehen und wandert mit dem Körper.

Dieser Zustand bleibt so lange erhalten, bis irgend welche Ursachen den Körper abzubremsen versuchen. In dem Moment baut sich das Ätherfeld ab. Die dabei frei werdende Energie wirkt nun auf den Körper ein und versucht ihn weiter zu schieben. Plötzlich greift also eine Kraft am Körper an und drückt ihn in Fahrtrichtung, und das ist die Trägheitskraft, die wir z.B. beim Autofahren am eigenen Leibe verspüren.

Sie kommt also nicht aus dem leeren Raum, aus dem Nichts heraus, sondern hat ihre Ursache im Äther Wirken keinerlei bremsende oder beschleunigende Ursachen auf einen bewegten Körper ein, so ändert sich die Energie des Ätherfeldes nicht. Das heißt aber, der Körper bewegt sich gleichförmig mit konstanter Geschwindigkeit, oder er bleibt in Ruhe (dann ist das Ätherfeld Null).

Genau diesen Sachverhalt bringt aber das Trägheitsgesetz zum Ausdruck.

Was den Astronomen des Altertums bis hin zu Kepler und Galilei so großes Kopfzerbrechen machte, war die Frage nach der Kraft, die einen Planeten in Bewegung erhält. Denn ohne dauernden Antrieb, so argumentierte man, müssten sie nach kurzer Zeit stillstehen, sich „tot gelaufen“ haben. Heute lächeln wir über solche Vorstellungen, aber eigentlich zu Unrecht. Denn die Frage der Alten ist bis heute von der Wissenschaft unbeantwortet geblieben.

Man hat lediglich den Begriff der Trägheit geprägt und dadurch zum Ausdruck gebracht, dass die Planeten ewig kreisen. Das wussten die Alten aber auch. Ihre Frage lautete vielmehr: „Warum kreisen sie ewig?“ Sie suchten die Ursache hinter der sichtbaren Erscheinung. Diese ist aber der Wissenschaft bis heute unbekannt, weil sie mit einem Weltäther nichts anzufangen weiß, was wiederum durch die herrschende Weltallvorstellung zu erklären ist.

Aus unserer Sicht war die Frage nach dem Antrieb der Planeten sehr sinnvoll. Denn im sie umgebenden Ätherfeld besitzen die Planeten tatsächlich ihren „Motor“, der sie gegen eventuelle Widerstände vorwärtstreiben würde Die dazu erforderliche Energie wurde dem Ätherfeld entnommen.

Im Weltraum gibt es aber keine abbremsenden Wirkungen und die Energie des Ätherfeldes bleibt somit erhalten. Gäbe es die Trägheitswirkung der Materie nicht, so würde unsere Welt ganz anders aussehen. Z.B. wäre dann der Hammer ein sinnloses Werkzeug. Seine Funktion beruht doch darauf, dass man ihn „in Schwung“ bringt, d.h. ein kräftiges, ihn umgebendes Ätherfeld aufbaut, in dem viel Energie steckt.

Trifft nun die Eisenmasse des Hammers auf ein ihn abbremsendes Hindernis, etwa einen Nagel, so wird das Ätherfeld rasch abgebaut, die Trägheitskraft wird wirksam und treibt die Hammermasse weiter, der Nagel wird in die Wand gedrückt. Wäre aber der sausende Hammer von keinem Ätherfeld umgeben, so könnte auch keine Trägheitskraft wirksam werden. Die Eisenmasse würde in dem Moment, in dem sie den Nagel berührt, einfach stillstehen. Denn wo ein Kör­per ist, kann nicht gleichzeitig ein anderer sein.

Den physischen Begriff „Schwung“ gäbe es dann gar nicht, denn dieser ist immer mit Bewegungsenergie des betreffenden Körpers verbunden, und diese steckt im Ätherfeld. Gelänge es durch Erforschung des Ätherfeldes bewegter Körper eine Möglichkeit zu schaffen, dieses auszuschalten oder zu neutralisieren, so gehörten z.B. Autounfälle der Vergangenheit an!

Denn nur die entfesselten Trägheitskräfte sind die Ursache dieser und vieler anderer Zerstörungswirkungen. Autos und Flugzeuge könnten dann ohne Schaden ruckartig die Fahrtrichtung ändern, Bremsen und Anfahren wären nur noch belächelte Requisiten aus „Opas Zeiten“.

Die Aufzählung solcher Zukunftsvisionen soll jedoch lediglich der Illustration und Vertiefung obiger Ausführungen dienen. Dem Wohl der Menschheit wäre damit sicher in keiner Weise gedient, eher geschadet. Denn die Trägheitswirkungen sind sehr eng mit den Schwerewirkungen verwandt.

Die Enträtselung der Schwerkraft aber würde bewirken, dass der Mensch die Räume der Höhe erobern und besetzen würde. In der Sprache der Antike käme das dem Ausdruck von der Erstürmung des Himmels gleich. Die uralten ahnungsvollen Märchen berichten von den verheerenden Folgen solcher Unternehmen der Menschheit, denn die an der Erde demonstrierte Zerstörungswut des Menschen macht auch vor dem Kosmos nicht halt.

  1. SCHWERE UND GRAVITATION

Im Folgenden soll jetzt die eingangs erwähnte Eigenschaft der Körper, die „Schwere“ behandelt werden. Diese ist aber ein Sonderfall eines allgemeinen kosmischen Phänomens, der so genannten Gravitation.
Es war die Erkenntnis Isaak Newtons, dass alle Massen sich gegenseitig anziehen. Die Größe dieser Gravitationskraft hängt ab von der Größe der beiden Massen und deren gegenseitigem Abstand. Je größer die Massen und je kleiner der Abstand, desto größer die Anziehungskraft. So ziehen sich zwei1 Kg Stücke in 1 m Abstand mit einer zwar winzig kleinen, aber messbaren Kraft an.

Die Sonne zieht die Planeten an und wirkt auf deren Bahn ein, die Planeten ziehen sich gegenseitig an, der Mond zieht die Raumschiffe zu sich hin und erlaubt es den Astronauten, ähnlich wie auf der Erde, aufrecht zu gehen.

Auch die Wasserberge der Gezeitenbewegung werden von den Gravitationskräf­ten von Sonne und Mond aufgetürmt. Andererseits werden die Bahnen von Sonne und Mond durch die Gravitationskraft zwischen Erdschale und diesen Himmelskörpern bestimmt.

Die Gravitationswirkung ist also eine ganz allgemeine und im ganzen Kosmos gültige Wechselwirkung zwischen allen Massen.

gravitationsfeldlinien

Die entscheidende Frage ist nun wieder, ob die Ursache der Gravitation in den Massen selbst, oder aber im umgebenden Äther zu suchen ist. Auch hier sind, wie nicht anders zu erwarten, die Meinungen der Fachleute geteilt. Nach der Innenwelttheorie ist schon von vornherein klar, dass den Wirkungen von Gravitation und Schwerkraft eine Wechselbeziehung zwischen Äther und Materie zugrunde liegt.

Da die Richtung der Schwerkraft radial vom Weltzentrum weg zur Erdschale hin zeigt, denkt man unwillkürlich an eine von dort ausgehende Abstoßungskraft. Dass dies nur bedingt richtig sein kann, sieht man daran, dass dann diese Kraft mit Annäherung zum Zentrum hin größer werden müsste.

Das genaue Gegenteil ist aber der Fall. Die Schwerkraft wird um so kleiner, je weiter man sich von der Erdschale entfernt. Man weiß das schon lange und kann es heute leicht nachmessen.

Auf Bergen ist die Schwerkraft geringer als in Meereshöhe. Außerdem würde das Gehen auf der Mondoberfläche und der Erdoberfläche durch zwei verschiedenartige Kräfte, einer Anziehungskraft durch den Mond und einer Andruckkraft durch die Erde ermöglicht.

Das erscheint unbefriedigend und unwahrscheinlich. Viel einheitlicher und überzeugender wird das Problem gelöst, wenn man annimmt, dass vom Zentrum aus nach allen Richtungen eine Ätherschwingung ausgesandt wird. Strahlungsquellen dieser „Gravitationsschwingung“ sind vielleicht die Fixsterne und sonstigen sichtbaren oder auch unsichtbaren Objekte der Fixsternkugel.

Vielleicht liegt die Strahlungsquelle auch im Innern der Fixsternkugel und dringt durch deren feste Schale nach außen. Auf jeden Fall muss die Energie der Quelle außerordentlich groß sein, denn sie versetzt das gesamte kosmische Äthermeer in Schwingung. Dieses ist nun aber nicht etwa auf den Raum innerhalb der Erdschale begrenzt, sondern reicht weit darüber hinaus.

Auch die Gravitationsschwingung breitet sich weit über die Erdschale hinaus. Die Schwingung ist also sehr durchdringend. Ihre Ausbreitung wird durch Materie nicht stark behindert, aber doch bis zu einem gewissen Grad. Diese Durchdringungsfähigkeit weist auf eine kleine Schwingungsfrequenz hin. Die Schwingungsdauer wäre also sehr groß.

Abb. 5.5 Jede Gravitationsstrahlungsquelle auf der Fixsternkugel sendet ein solches Strahlungsbüschel aus.

In welcher Weise breitet sich nun diese Schwingung aus? Sicher nicht gradlinig, denn die Gradlinigkeit ist diesem Weltbild wesensfremd. Die einfachste und plausibelste Abnahme wäre ein der Lichtschwingung entsprechender Verlauf, wie er von der gekrümmten Raummetrik vorgezeichnet wird.

Der Strahl der Lichtschwingung, der Strahl der Gravitationsschwingung und die Bahn des kräftefreien Körpers wären somit identisch.

Von jeder Strahlungsquelle auf der Fixsternkugel geht dann ein Strahlenbündel aus, das sich büschelartig auffächert. (Abb.5.5) Das gesamte Gravitationsstrahlungsfeld ist dann die Überlagerung sehr vieler solcher Einzelbüschel. Es gibt so viele Einzelbüschel, als es Strahlungsquellen auf der Fixsternkugel gibt Sicher ist das eine ungeheure Anzahl, vergleichbar mit der Zahl der Fixsterne. Vielleicht sind sogar die Fixsterne selbst diese Strahlungsquellen. Soweit unsere grundlegenden Annahmen. Welche Folgerungen ergeben sich daraus? Jede Gravitationsstrahlungsquelle auf der Fixsternkugel sendet ein solches Strahlenbüschel aus. Zunächst führt nun diese Überlagerung sehr vieler Strahlenbüschel dazu, dass jede Stelle im Weltraum außerhalb der Fixsternkugel durchflutet wird von einem dichten Netz von Strahlen, die gleichmäßig aus allen Richtungen kommen.

Dies ist in Abb.5.6 dargestellt. Bei P soll sich irgend ein Stück Materie befinden.

Es wird von allen Seiten von Gravitationsstrahlen getroffen. Von der ungeheuren, schier unendlichen Menge von Strahlen, die in Wirklichkeit von der Fixsternkugel ausgehen, sind nur ganz wenige gezeichnet, und zwar solche, die das Materiestück treffen. Die daran vorbeigehenden sind für unsere Überlegung ohne Bedeutung (von jeder Strahlungsquelle geht selbstverständlich nicht nur ein einziger Strahl, sondern ein ganzes Strahlenbündel aus, wie es in Abb.5.6 für eine der 8 gezeichneten Quellen angedeutet ist).

5.6

Abb. 5.6 Die allgemeine Gravitation als Wirkung einer von der Fixsternkugel ausgesandten Gravitationsschwingung, die von materiellen Körpern schwach absorbiert wird.

Die Strahlung wird nun beim Durchgang durch das Materiestück nach unserer Annahme ein klein wenig geschwächt. Es besteht also irgendeine Wechselwirkung zwischen der Strahlung und der Materie, durch die der Strahlung etwas Energie entzogen wird. Es wird Strahlung absorbiert. Das bedeutet aber, dass jeder Strahl, der den Körper trifft, auf diesen eine gewisse Kraft ausübt.

Der von links kommende Strahl z.B. drückt den Körper nach rechts, der von schräg unten kommende drückt ihn nach schräg oben. Da aber gleichmäßig aus allen Richtungen Strahlen ankommen, ist die resultierende Kraftwirkung auf den Körper gleich Null. Zu jedem beliebigen Strahl existiert ein Strahl, der aus entgegengesetzter Richtung einfällt.

Die beiden dazugehörenden Kraftwirkungen sind somit genau entgegengesetzt und heben sich gegenseitig auf. D.h. aber, obwohl der gesamte Weltraum durchpulst wird von Gravitationsschwingungen aus allen Richtungen, wirkt auf einen materiellen Körper irgendwo im (sonst materiefreien Raum) keine Kraft ein. Der Körper bleibt in Ruhe (oder bewegt sich auf einer Bahn gemäß dem Trägheitsgesetz), er schwebt kräftefrei im Raum.

Dieser Sachverhalt ändert sich nun aber, sobald in der Nähe dieses Körpers sich ein zweites Materiestück befindet, z.B. bei Q in Abb.5.6. Auch dieses wird von allen Seiten von Gravitationsstrahlungen getroffen und durchsetzt. Die Strahlung wird beim Durchgang auch durch dieses Materiestück etwas geschwächt.

Es gibt nun einen Strahl, der zuerst den Körper bei Q durchsetzt, dann geschwächt auf den Körper bei P trifft. Für diesen Körper besteht jetzt kein Strahlungs- bez. Kräftegleichgewicht mehr. Der Körper bei Q wirft eine Art „Gravitationsschatten“. In Richtung dieses „Schattens C wird nun der Körper bei P von den übrigen Strahlen gedrückt. Er erfährt also eine Kraftwirkung in Richtung auf den Körper bei Q zu. Umgekehrt würde auch für den Körper bei Q allein (wenn der Körper bei P nicht da wäre) Strahlungs- beziehungsweise. Kräftegleichgewicht bestehen. Ist aber der Körper bei P da, so wirft auch dieser einen „Schatten“, in dessen Richtung der Körper bei Q gedrückt wird, weil für ihn in diesem Fall auch kein Strahlungsgleichgewicht besteht.
Kurz: Beide Körper streben unter einer gewissen Krafteinwirkung aufeinander zu (in Abb.5.6. durch die dicken Pfeile an den Körpern angedeutet.)

Diese Kraftwirkung bezeichnet man als Gravitationskraft. Sie ist tatsächlich vorhanden und kann mit empfindlichen Drehwaagen gemessen werden. Im allgemeinen stellt man sich unter Gravitation eine Anziehung zwischen Körpern vor. Solange aber keine ursächliche Deutung des Phänomens existiert, kann mit gleichem Recht von Andruck gesprochen werden.

Nach diesem Erklärungsversuch wäre also die Gravitationskraft eine Druckkraft, die ihre Ursache in der Wechselwirkung der Materie mit der das ganze Weltall erfüllenden, von der Fixsternkugel ausgesandten Gravitationsschwingung hat. Die Intensität dieser Wechselwirkung hängt von der Materialart der betreffenden Körper ab. Sie ist z.B. klein bei Holz und Aluminium, z.B. groß bei Eisen, Messing, Kupfer, und sehr groß bei Blei, Gold, Iridium. Man sagt, Körper aus solchen Stoffen haben verschiedene „Dichte“.

Außerdem spielt selbstverständlich die Menge des Materials eine Rolle, aus der ein Körper besteht, also letztlich die Zahl der Atome, aus denen er sich zusammensetzt. Maßgebend für die Wechselwirkung der Gravitationsstrahlung mit einem Körper, oder anders ausgedrückt, seine Fähigkeit, Gravitationsstrahlung zu absorbieren, sind also Zahl und Art der ihn aufbauenden Atome.

Diese beiden Faktoren bestimmen die so genannte „Masse“ des betreffenden Körpers. Für die Gravitationswirkung zwischen zwei Körpern gilt dann: Sie ist um so größer, je größer die Massen der beiden Körper sind und je kleiner ihr gegenseitiger Abstand ist. Denn der „Schattenwurf“ beider Körper aufeinander ist um so intensiver, je größer die durch die Masse bestimmte Strahlungsabsorption ist und je näher sie beieinander sind.
Den genauen Zusammenhang zwischen der Gravitationskraft, den schweren Massen beider Körper und ihrem Abstand von einander beschreibt in mathematischer Form das berühmte Newton’sche Gravitationsgesetz, das auch in der Innenwelttheorie seine volle Gültigkeit behält.

Nun muss noch darauf hingewiesen werden, dass die Kraftwirkung der Gravitation nicht gradlinig, sondern längs einer gekrümmten Linie erfolgt, wie Abb.5.6 zeigt. Wenn sich die beiden Körper bei P und Q ganz frei im Weltraum bewegen könnten, würden sie sich auf der gestrichelten Bahn auf einander zu bewegen. Man nennt diese Kurve eine Gravitationsfeldlinie. Diese ist also entsprechend der Raummetrik der Innenwelttheorie gekrümmt, genau wie der Lichtstrahl oder die Bahn des kräftefreien Körpers.
Diese schon früher beschriebene 3-fache Identität ist die wichtige Grundlage der Innenwelttheorie.

Unter dem einen der beiden Körper kann man sich z.B. den Mond vorstellen. Dieser hat eine gewaltige Masse und absorbiert deshalb viel Gravitationsstrahlung. Ein anderer Körper, etwa ein Raumschiff, wird daher von einer sehr starken Gravitationskraft zum Mond hin gedrückt. Das Raumschiff stürzt mit großer Geschwindigkeit auf den Mond zu, während der Mond aufgrund seiner großen Masse in Ruhe bleibt (theoretisch bewegt sich auch der Mond ein klein wenig auf das Raumschiff zu).

Wird das Raumschiff rechtzeitig so gesteuert dass sein Kurs am Mond vorbeizielt, so schwenkt es auf eine Kreis- oder Ellipsenbahn um den Mond ein. Es entsteht eine Zentrifugalkraft, die der Gravitationskraft das Gleichgewicht hält: das Raumschiff stürzt dann nicht ab, es ist zum Satelliten des Mondes geworden. Viele Planeten werden von natürlichen Satelliten, ihren Monden, umkreist. Der Mars z.B. von 2, Jupiter von mindestens 12, Saturn von 9 und außerdem von einem Ring aus wahrscheinlich staubförmiger, Materie.

Auch die Sonne ist solch ein Zentralkörper, der umkreist wird. Der Mechanismus, der die Planeten auf ihrer Bahn hält, ist genau derselbe. Die sehr große Masse der Sonne allein würde bewirken, dass alle Pla­neten unter der Wirkung der Gravitationskraft auf die Sonne zustürzen würden. Nur die Eigenbewegung der Planeten im Äthermeer verhindert dies, da die dadurch verursachten Trägheitskräfte der Gravitationskraft entgegenwirken.

(Die Zentrifugalkraft ist nichts anderes als eine besondere Erscheinungsform der Trägheitskraft).

Die Bahnen von Monden und Satelliten um Planeten sind also Ausdruck des Zusammenspiels zweier Kräfte: der Trägheitskraft und der Gravitationskraft. Der Zusammenhalt und die Dynamik des gesamten materiellen Weltalls beruht auf dem Wechselspiel dieser beiden „Kräfte des Kosmos“.

Die Annahme einer Gravitationsschwingung im Äthermeer gibt uns nun auch die Möglichkeit, die Schwerkraft und den Zusammenhalt der Erdschale zu erklären.

Nehmen wir einmal an, das Weltall befände sich im Zustand vor der Entstehung und der ganze unendliche Raum bestünde aus dem Äthermeer, in dem gleichmäßig verteilt in chaotischem Zustand die Materie schwimmt. Noch existiere keine Gravitationsschwingung und keine Erdschale. Irgendwo inmitten dieser chaotischen, Materie erfüllten Raumwüste wird nun ein Zentrum geschaffen, von dem aus das Äthermeer in Schwingung versetzt wird. Wir stellen uns die Frage: was würde geschehen, sobald diese Gravitationsschwingung „eingeschaltet“ wird? Antwort: die Materiebrocken (auch Flüssigkeiten und Gase) würden von dem Augenblick an in Bewegung geraten. Sie würden aufeinander zustreben, getrieben von der nun plötzlich wirksam werdenden Gravitationskraft zwischen allen Teilchen.

Immer mehr Materie würde sich zusammenballen.

Immer größer würden die Massen und immer stärker die Gravitationskräfte.

Da die Materie aber vor dem Einsetzen der Schwingung um das Schwingungszentrum herum gleichmäßig verteilt war, erfolgt auch die Zusammenballung nun gleichmäßig, d.h. kugelsymmetrisch um das Zentrum herum. Die vorher chaotisch verteilte Materie würde zu einer Kugelschale rund um das Zentrum herum zusammenwachsen. Die Erdschale wäre entstanden! Wie ein stabiles, gemauertes Gewölbe würde sie das Zentrum umschließen, gleichsam als schützende, unzerstörbare Hülle. Die erstaunliche Übereinstimmung der hier geschilderten Vorstellung vom Werden des Materiekosmos mit den uralten Mythen und z. B. dem in der Bibel dargestellten Schöpfungsbericht ist wohl kaum zu übersehen.

Der „Feste“ entspricht das Schwingungszentrum. Der „Scheidung“ der Wasser rings um die Feste entspricht die Bildung der Erdschale aus den chaotischen Urelementen. Verkörpert diese aus der altägyptischen Kultur übermittelte Darstellung wirklich nur die Primitivvorstellung einer „im Halbschlaf dahin dämmernden Menschheit“, oder reichen deren Erkenntniswurzeln nicht vielleicht viel tiefer als es unserer modernen Wissenschaft es zu ahnen vermag?

5.6.A
Abb. 5.6 A

Diese Erdschale ist ein sehr stabiles Gebilde. Man erhält davon eine Vorstellung, wenn man sie in Gedanken in viele von einander getrennte Teile auflöst. (Abbildung 5.6 ). Was würde geschehen?

Wäre der Zusammenhalt zerstört und würde das Ganze jetzt in sich zusammen brechen? Keinesfalls, denn so lange das Äthermeer schwingt, würden die Teilstücke unter dem Einfluss der Gravitationskräfte aufeinander zustürzen und alle Lücken würden sich sofort wieder schließen. So ist der Bestand der Erdschale schon von den physischen Grundprinzipien des materiellen Kosmos her gesichert, sie kann nach diesen Prinzipien weder auseinander bersten noch in sich zusammenstürzen. Sie ist, wie schon in der Antike in den Büchern der Weisheit dargestellt und in der Bibel geschrieben, „fest gegründet“.

Würde aber die Gravitationsschwingung einmal aufhören, so wäre die unmittelbare Folge, dass die Zusammenhalt gebietende Gravitationskraft zwischen den einzelnen Bausteinen verschwinden würde und alles sich wieder in Chaos auflöste. Nach dieser gegebenen Darstellung ist es logisch, auch die Schwerkraft als Sonderfall der allgemeinen Gravitation zwischen allen Massen zu erkennen.

Ein Apfel z.B., der an einem Baum hängt, hat eine bestimmte Masse und wird gegen die sehr große Masse der Erdschale unter ihm gedrückt, d.h., er stürzt bei der nächsten Gelegenheit auf die Erdschale zu. Es sieht so aus, als ob er von ihr angezogen würde. Daher spricht man auch von Erdanziehungskraft. Besser wäre nach unseren Vorstellungen die Bezeichnung Erdandruckkraft. Abb.5.7 zeigt noch einmal im Einzelnen, wie sie aus der Gravitationsschwingung entsteht. Dicht über der Erdschale, bei P, soll ein Körper sich befinden. Gezeichnet sind 8 Gravitationsstrahlen, die den Körper treffen. Einige erreichen ihn ungehindert auf direktem Weg, nämlich die Strahlen l, 2, 7 und 8. Die Strahlen 3, 4, 5, 6 dagegen durchdringen auf ihrem Weg zweimal die Erdschale und werden dadurch geschwächt. Sie können daher, von unten kommend, die Kraftwirkung der 4 von oben kommenden, ungeschwächten Strahlen, nicht kompensieren. Es verbleibt eine resultierende Kraftwirkung, die den Körper senkrecht zur Erdschale nach unten drückt, eben die Schwerkraft. ( in Abb.5.7 durch den senkrechten Pfeil S gekennzeichnet)

Vor einem Missverständnis sei an dieser Stelle gewarnt. Die Schwerkraft ist zwar als Druckkraft zu betrachten und überall senkrecht zur Erdoberfläche, also radial vom Zentrum weg gerichtet. Das Schwerefeld der Erdschale hat radiale Struktur. Daraus darf aber nicht der falsche Schluss gezogen werden, dass auch die verursachende Strahlung radial und gradlinig vom Zentrum aus nach außen verläuft, denn sonst würde die Erdschale von der Schwerkraft sofort gesprengt und die Bruchstücke würden wie die Splitter einer geplatzten Granate nach außen fliegen. Der Zusammenhalt und die Stabilität der Erdschale ist vielmehr eine Folge der gekrümmten Ausbreitung der Gravitationsstrahlung, wie sie durch die gekrümmte Raummetrik bedingt wird.

Dass eine Schwerkraft als resultierende Druckkraft überhaupt vorhanden ist, beruht auf der teilweisen Abschirmung der Gravitationsstrahlung durch die Erdschale, die Radialstruktur des Erdschwerefeldes beruht auf der kugelsymmetrischen Struktur des Weltalls samt der Erdschale.
Abb. 5.7 Die Schwerkraft als Sonderfall der allgemeinen Gravitation.

5.7

5.8
Abb. 5.8   Zur Höhenabhängigkeit der Schwerkraft

Nun muss noch die Frage beantwortet werden, ob nach der hier entwickelten Vorstellung die Schwerkraft mit zunehmender Höhe über der Erdschale abnimmt. Dass dies in Wirklichkeit der Fall ist, ist bekannt, wie schon erwähnt wurde. Die Antwort wird in Abb.5.8 im Vergleich zu Abb.5.7. verdeutlicht. Jeder Körper im Raum wird aus einem gewissen Raumwinkelbereich von ungeschwächter Gravitationsstrahlung, aus dem übrigen Bereich von durch die Erdschale geschwächter Strahlung, getroffen. Dieser Bereich ist in den beiden Abbildungen getönt dargestellt. Für die Größe der resultierenden Schwerkraft ist nun das Verhältnis dieser beiden Raumwinkelbereiche maßgebend.

Man vergleiche dazu die Detailskizzen von Abb.5.7 und 5.8, in denen die unmittelbare Umgebung des Körpers dargestellt ist.

Je kleiner nun der Bereich der geschwächten Strahlung ist, desto vollständiger kompensieren sich alle Kraftwirkungen aus den verschiedenen Richtungen, um so kleiner ist dann die Schwerkraft, Die beiden Abbildungen zeigen aber deutlich, dass dieser getönte Bereich mit zunehmender Höhe kleiner wird.

Daraus folgt, dass die Schwerkraft mit zunehmender Höhe abnimmt. In sehr großer Höhe, nahe der Fixsternkugel, wird der getönte Bereich winzig klein. Die Gravitationsstrahlung fällt dann praktisch von allen Seiten gleich stark ein, die Einzelkräfte heben sich vollständig gegenseitig auf, die resultierende Schwerkraft ist dann in dieser Höhe verschwindend klein oder praktisch gleich Null. Direkt an der Erdoberfläche ist der getönte Bereich genau so groß wie der nicht getönte. Das ist aber der größtmögliche Wert, Die Schwerkraft hat hier ihren maximalen Wert.

Interessant ist auch noch die Feststellung, die man durch entsprechende Überlegungen gewinnt, dass beim Eindringen in die Erdschale die Schwerkraft wieder abnehmen muss. Dass dies tatsächlich der Fall ist, zeigen Schweremessungen in tiefen Bergwerkschächten. Somit stehen also Theorie und Wirklichkeit in voller Übereinstimmung.

Mehr noch: Außerhalb der Erdschale kann es dann keine Schwerkraft mehr geben, denn dort haben alle Gravitationsstrahlen, die einen Körper treffen, die Erdschale genau einmal durchlaufen, sind also alle annähernd gleich geschwächt. Die einzelnen Kraftwirkungen heben sich daher wieder weitgehend auf.

Diesen Sachverhalt zeigt Abb.5.9, die Schwerkraft wird also durch die Erdschale nach außen abgeschirmt, obwohl die Gravitationsstrahlung hindurch dringt. Es wäre denkbar, dass auch der Mond, die Sonne und die Planeten, die ja auch Hohlkörper sind, im Innern ein eigenes Schwerefeld besitzen, das nach außen hin aber nicht in Erscheinung tritt, weil es durch die Schale des Himmelkörpers abgeschirmt wird. Im Innern der Himmelskörper würden dann ähnliche Zustände herrschen wie an der Innenfläche der Erdschale.

So wäre z.B. auch dort aufrechtes Gehen möglich (selbstverständlich sind dies nur Spekulationen).

Alle diese bisher gemachten Aussagen sind lediglich logische Folgerungen der eingangs aufgestellten Hypothese einer Gravitationsschwingung mit bestimmten physikalischen Eigenschaften. Hier wird mancher Vorbehalte anmelden:

“ Wie kann man das Verständnis für den Bau des Weltalls mit all seinen komplizierten Kraft- und Bewegungsmechanismen auf einer Hypothese gründen? Steht und fällt nicht alles mit deren Richtigkeit oder deren falschem Ansatz?“

Abb. 5.9 Die Gravitationsschwingung erzeugt außerhalb der Erdschale keine Schwerkraft.

5.9

Dieser Einwand ist zwar richtig. Es ist aber einmal zu bedenken, dass alle Wissenschaft im heute verstandenen Sinn diesen Weg beschreitet. Das begann schon mit Kopernikus. Seine Arbeitshypothese war die im Zentrum des Planetensystems stehende Sonne.

Er war aber nicht in der Lage, die Richtigkeit seiner Hypothese zu beweisen. Erst die logischen Folgerungen und die praktischen Erfolge rechtfertigten rückwirkend seine Annahme, „bewiesen“ im eigentlichen Sinne ist sie bis heute nicht.

Zum anderen ist eine von den Fixsternen ausgehende Gravitationsschwingung der heutigen Wissenschaft eine schon fast vertraute Vorstellung. Bei der Physikertagung 1969 in Salzburg hat sich gezeigt, dass Fragen der Gravitation heute mehr denn je im Zentrum des wissenschaftlichen Interesses stehen.

Dabei zwang besonders ein Schwerkraft-Experiment des amerikanischen Professors Jo Weber zur Auseinandersetzung mit der Gravitation und den dazugehörigen Denkvorstellungen. Die FAZ vom 8.10.1969 berichtet dazu:

Das Gravitationsexperiment von Professor Jo Weber ist der erste experimentelle Beweis für Gravitationswechselwirkungen, die man bis vor kurzem für praktisch unbeweisbar hielt, weil sie so schwach sind. Schon vor ziemlich genau 10 Jahren erregte Weber, der in den USA an der Universität von Maryland wirkt, in Fachkreisen einiges Aufsehen mit einer preisgekrönten theoretischen Arbeit. Darin zeigte er, dass es prinzipiell möglich sein müsste, einen Detektor zu bauen, der durch Schwerkraftwellen in Resonanzschwingungen versetzt wird. Unterdessen hat Weber solche Detektoren gebaut und in der Tat scheinen sie zu reagieren“.

Über die Herkunft der Schwingung tappt man allerdings noch im Dunkeln. Die Aufmerksamkeit richtet sich zwar vor allem den Fixsternen und Fixsternsystemen zu, da aber die heutige Astronomie von diesen Bereichen des Weltalls im Vergleich zur Innenwelttheorie recht groteske Vorstellungen hat, dürfte die richtige Erkenntnis zur Lösung des Problems noch in weiter Ferne liegen. Vorstellungen über kollabierende Sternsysteme in unvorstellbar großen Entfernungen, Quasare und Pulsare beherrschen die Diskussion.

Der echte Wissenschaftler ist sich wohl bewusst, dass wahre Erkenntnis vom Menschen nicht erzwungen werden kann.

Zusammenfassend können wir sagen: Sowohl die Erscheinung der Trägheit der Materie als auch der Gravitation ist sichtbarer Ausdruck einer Wechselwirkung zwischen Materie und Äther. Weder Trägheit noch Gravitation sind Eigenschaften der Materie allein, wie es vielfach von der heutigen Wissen­schaft dargestellt wird.

Der dynamische und statische Zusammenhalt des materiellen Kosmos wird durch das Zusammenwirken von Trägheits- und Gravitationskräften bewirkt. Die Ursache der Gravitation kann erklärt werden durch eine Ätherschwingung, die von der Fixsternkugel ausgesandt wird und die sich gemäß der Raummetrik der Innenwelttheorie auf gekrümmten Bahnen ausbreitet. Diese Vorstellung ist nur nach der Innenwelttheorie möglich, da die kopernikanische Theorie kein Weltzentrum als Quelle einer Ätherschwingung kennt. Die Innenwelttheorie führt so zu ganz neuen und überraschenden Aspekten bezüglich der bis heute ungelösten Rätsel um Gravitation und Trägheit der Materie.

DIE  NEWTONS‘CHE  HIMMELSMECHANIK  IN  DER  INNENWELTTHEORIE  DIE  BAHNEN VON  MONDEN  UND  SATELLITEN.

Vor dem Start des ersten russischen Erdsatelliten Sputnik 1 im Jahre 1958 wurde vorausgesagt, dass der Versuch einen künstlichen Satelliten in Erdumlaufbahn zu bringen, fehlschlagen werde, wenn die Innenwelttheorie eine Realität sei.

Denn, so wurde argumentiert, die Zentrifugalkraft werde die Satelliten sofort zum Absturz auf die hohlrund gewölbte Erdschale bringen. Die Satelliten wurden auf die Kreisbahn gebracht und kreisten wochen-, monate- und jahrelang! Wären diese Voraussager Physiker gewesen und hätten die Himmelsmechanik Newton’s studiert, so hätten sie erkennen können, dass der Flug der Satelliten kein Beweis gegen die Innenwelttheorie und kein Beweis für die Richtigkeit des Kopernikanischen Systems werden kann.

Die Möglichkeit, künstliche Erdsatelliten in die Umlaufbahn um den Erdkreis zu bringen, ist von den mathematischen Grundlagen der Innenwelt-Theorie aus genau so selbstverständlich wie von den Grundlagen der Kopernikanischen Theorie aus.

Um dies im Falle des Erdhohlkörpers einsehen zu können, ist folgende Überlegung erforderlich: Ein Körper, der ohne Einwirkung irgend welcher Kräfte (also kräftefrei) im Weltall sich bewegt, durchläuft eine gekrümmte Bahn, die von der gekrümmten Raummetrik vorgezeichnet ist (siehe Abschnitt 2 Die Metrik des Raumes).

Eine solche Bahn soll von jetzt an   m e t r i s c h e  Bahn heißen  (oder auch metrische Kurve oder metrische Linie ).

Dies ist ein neuer Begriff, der an dieser Stelle eingeführt wird.)

Eine metrische Linie als Bahn eines kräftefreien Körpers ist somit identisch mit dem Verlauf eines Lichtstrahls und einer Gravitationsfeldlinie. Dies ist die 3-fache Identität von Abschnitt 2, ohne welche die Innenwelttheorie nicht haltbar wäre. Metrische Linien verlaufen immer zur Weltmitte hin (vgl. Abb. 5.2). Alle kräftefrei sich bewegenden Körper sowie die Lichtkorpuskeln bewegen sich somit auf metrischen Bahnen zur Weltmitte hin. Damit ein bewegter Körper eine solche Bahn verlässt, muss eine Kraft auf ihn einwirken, die ihn sozusagen aus dieser Bahn herauszieht. Diese Folgerung aus den vorhergehenden Abschnitten ist übrigens nichts anderes als das Galileische Trägheitsgesetz in transformierter Gestalt (siehe Abschnitt 1).

Nach dieser Überlegung können nun die Kreisbahnen des Mondes sowie künstlicher Erdsatelliten um die hohlrund gewölbte Erdschale verstanden werden.
Abbildung 5.10

5.10

Die Umlaufbahn eines Erdsatelliten (und des Erdmondes) kann als dauernde Fallbewegung zur Erde hin verstanden werden.

Dazu ist in Abb. 5.10 die Bahn eines Erdsatelliten gedanklich in 2 Anteile aufgeteilt. Der Satellit bewege sich in einer bestimmten kleinen Zeitspanne (z.B. in 10 Minuten) ohne die Wirkung der Erdschwerkraft, also kräftefrei auf einer metrischen Bahn von Punkt 0 nach Punkt 1. Diese Bahn ist also genau wie ein Lichtstrahl nach oben gekrümmt.

Nun führt er aber in der gleichen Zeit (also in denselben 10 Minuten) eine Fallbewegung zur Erde hin aus, da ebenfalls die Gravitationskraft der Erdschale an ihm angreift (siehe Abschnitt 4).

In derselben Zeit durchfällt er also den Weg von Punkt 1 nach Punkt 1‘. Nach 10 Minuten ist der Satellit somit von Punkt 0 nach Punkt 1‘ geflogen, selbstverständlich auf direktem Weg, d.h. auf seiner Kreisbahn. Durch die Erdanziehungskraft wird der Satellit also aus einer metrischen Bahn herausgezogen und in seine tatsächliche Kreisbahn gezwungen.

(Die Aufteilung in den kräftefreien Teilweg und den Fallweg ist natürlich nur eine Denkhilfe, wie sie in der Naturwissenschaft oft angewandt wird). Genau so kann nun der weitere Bahnverlauf gedanklich ermittelt werden:
Der Satellit „gelangt“ kräftefrei auf einer metrischen Kurve 1‘ nach 2 und gleichzeitig fallend von 2 nach 2‘. usw..

In Wirklichkeit erreicht der Satellit die Punkte 1,2,3 nicht, sondern er bewegt sich auf einer Kreisbahn durch die Punkte 1‘,2‘,3‘, … und vollzieht somit seine Umrundung der Erde. Die Kreisbahn eines Satelliten kann demnach aufgefasst werden als eine Überlagerung zweier Bewegungen: erstens einer aufsteigenden Bewegung längs einer metrischen Kurve zur Weltmitte hin (gemäß der gekrümmten Raumstruktur) und einer dauernden Fallbewegung zur Erde hin (in Folge der Erdanziehungskraft).

Soll der Satellit eine exakte Kreisbahn beschreiben, so müssen beide Teilbewegungen genau aufeinander abgestimmt sein. Angenommen der Satellit fliegt zu langsam. Dann ist der Fallweg in einem bestimmten Zeitintervall größer als der Steigweg im gleichen Zeitintervall. Der Satellit nähert sich der Erdoberfläche, er sinkt. Ist dagegen seine Geschwindigkeit zu groß, so übertrifft der Steigweg im betrachteten Zeitintervall den Fallweg, der Satellit steigt. Es ist eine Schwierigkeit in der Raumfahrttechnik, einen Satelliten in einer bestimmten Höhe genau auf diese kritische Geschwindigkeit zu bringen. Ist seine Geschwindigkeit größer (überkritisch), so steigt er, ist sie kleiner (unterkritisch), so sinkt er.

Die Bahn des Erdmondes wird genauso erklärt. Er kreist ebenfalls um den Erdkreis, nur bedeutend höher als ein künstlicher Satellit. Auch seine Bahn wird bestimmt durch die gekrümmte Raummetrik des Kosmos und durch die Gravitationskraft der Erdschale, die in Höhe der Mondbahn noch genügend groß ist, um den Mond an die Erde zu binden. Der Mond bewegt sich also im Gravitationsfeld der Erde.

Die Bahnen der anderen Planeten werden dagegen von der Sonne bestimmt. Sie bewegen sich im Gravitationsfeld der Sonne und werden vom Erd-Gravitationsfeld praktisch nicht mehr beeinflusst, wie später noch näher ausgeführt wird. Zuvor sollen jedoch die bisherigen Ausführungen am Beispiel einer etwas komplizierteren Satellitenbahn vertieft werden.

Abb. 11 zeigt die Bahn eines „exzentrischen“ Satelliten (im Gegensatz zu Abb. 2, wo die Höhe über der Erdschale sich nicht ändert)

Der Satellit bewegt sich im Gravitationsfeld der Erdschale, dessen Feldlinien radial zur Weltmitte verlaufen (vgl. Abschnitt Schwere und Gravitation)

Abb. 5.11 Bahn eines „exzentrischen“ Satelliten im Gravitationsfeld der Erdschale.

5.11

Am Satelliten greift die Schwerkraft S an (sie wirkt immer in Richtung der Gravitationsfeldlinien)

Wäre diese Kraft nicht vorhanden, so würde der Satellit längs einer metrischen Bahn zur Weltmitte hin aufsteigen. Wie verändert nun die vorhandene Kraft S die Flugbahn? Zur Beantwortung einer solchen Frage zerlegt man in der Physik die Kraft S in Komponenten in Bahnrichtung K1 und senkrecht dazu K2, die Kraft K2 zieht den Satelliten von der metrischen Bahn weg und lenkt ihn auf seine wirkliche Bahn, die Kraft K1 beschleunigt ihn auf seiner Bahn.

Er wird also schneller und gewinnt Bewegungsenergie, indem er auf die Erdschale zufällt. Im untersten Punkt U ist seine Geschwindigkeit überkritisch, so dass er wieder steigt.

Dabei zehrt er seinen Vorrat an Bewegungsenergie allmählich auf und wird langsamer. Im obersten Punkt 0 hat er seine kleinste (unterkritische) Geschwindigkeit. Deshalb beginnt er wieder zu sinken, d.h. in Richtung Erdschale zu fallen usw. ….

Es ist also ein Irrtum, wenn man behauptet, Satelliten könnten nach der Innenwelttheorie nicht kreisen, da eine nach außen gerichtete Zentrifugalkraft sie zum Absturz auf die Erdschale bringen müsste.

Eine solche Zentrifugalkraft ist überhaupt nicht vorhanden. Die Bahn eines Erdsatelliten ist eine Bahn, welche die Weltmitte umschließt, sozusagen eine „kosmische Bahn“. Das ist etwas ganz anderes als etwa ein Stein, den man an einer Schnur im Kreis herumschwenkt. Diesen letzteren Fall von Kreisbewegung betrachtet man gern unter dem Aspekt des Gleichgewichtes von Kräften. Man sagt hier, dass die nach außen gerichtete Zentrifugalkraft des Steins der nach innen gerichteten Zentripetalkraft der Schnur das Gleichgewicht hält.

In Raumbereichen mit linearer Metrik ist diese Betrachtungsweise sehr zweckmäßig. Jedes irdische Laboratorium ist ja ein sehr kleiner Raum mit praktisch linearer Metrik. Die mathematische Formulierung aller Gesetze der Mechanik bewegter Körper (Dynamik) bezieht sich immer auf eine lineare Raummetrik.

Wenn aber auf kosmische Dimensionen gesehen die Raummetrik nicht linear ist, dann begeht man schwere Fehler, wenn man die Gesetze der Mechanik in dieser (linearen) Form auf das ganze Weltall ausdehnt. Die Folge dieser Fehler sind dann Widersprüche der obigen Art („Zentrifugalkraft zur Erdschale hin“). Solche Widersprüche verschwinden aber völlig, wenn man die Gesetze vor ihrer Anwendung auf gekrümmte Raumbereiche richtig transformiert.

Es gibt aber auch kosmische Bahnen, die die Weltmitte nicht umschließen. Ein Beispiel dafür ist die Bahn eines künstlichen Satelliten, der um den Erdmond kreist. Bekanntlich erfolgt der Abstieg zum Mond aus einer kreisförmigen Parkbahn heraus. In dieser umkreist das Mutterschiff den Mond, während die Mondlandefähre sich ablöst und zum Mond hinabsteigt. Nach Beendigung des Unternehmens steigt die Mondlandefähre wieder in diese Parkbahn auf und am noch kreisenden Mutterschiff wird sie wieder von den Astronauten angekoppelt.
Abb. 5.12 Ein künstlicher Mondsatellit kreist in einem Raumbereich mit nahezu linearer Metrik.

5.12

Eine solche Kreisbahn um einen Himmelskörper erfolgt nun wieder in einem recht kleinen Raumbereich, innerhalb dessen die Raummetrik nahezu linear ist (Abb.5 12). Hier sind die Gesetze der Mechanik in der Linearen Form anwendbar. Deshalb ist es auch hier praktisch, die Zentrifugalkraft zu verwenden, womit man dasselbe Kräftespiel hat wie beim Stein, der an einer Schnur im Kreis geschwungen wird.

Die Zentrifugalkraft Z ist stets nach außen, also vom Mondmittelpunkt weg gerichtet. Die Gravitationskraft G, die vom Mond her auf den Satelliten wirkt, weist stets zum Mondmittelpunkt hin. Die nach außen gerichtete Zentrifugalkraft und die nach innen gerichtete Gravitationskraft müssen genau gleich groß sein, dann heben sie sich in ihrer Wirkung gegenseitig auf und das Raumschiff bewegt sich auf einer Kreisbahn um den Mond.

Genau so erklärt man die Bahnen natürlicher Monde um die Planeten. Bekanntlich ziehen um den Planeten Mars zwei solcher Monde ihre Bahn, Jupiter besitzt mindestens zwölf Monde und um den Saturn kreisen neun Monde.

Monde und außerdem staubförmige Materie in Form eines Ringes, den man schon mit einem Fernrohr erkennen kann. Dass solche Kreisbahnen um Planeten herum bestehen und stabil sind, erklärt man nach der Innenwelttheorie genau so wie nach der kopernikanischen Theorie als das Zusammenwirken von Zentrifugalkraft und Gravitationskraft.

Dies einzusehen und zu verstehen ist wichtig. Denn der bekannte Einwand, künstliche Erdsatelliten könnten nach der Innenwelttheorie nicht kreisen, beruht auf folgender Argumentation: Da um die Planeten Monde kreisen (das ist eine unbestreitbare Tatsache), muss es auch nach der Innenwelttheorie eine Zentrifugalkraft geben und diese würde jeden Erdsatelliten sofort zum Absturz bringen.

Diese Schlussfolgerung ist aber falsch! Denn man muss unterscheiden einerseits zwischen kleinen Kreisbahnen, die die Weltmitte nicht umschließen und großen Kreisbahnen, die die Weltmitte umschließen. Die kleinen Kreisbahnen laufen in einem relativ kleinen Raumbereich ab, der eine lineare Struktur hat. Hier gelten die Gesetze in der gewohnten linearen Form. Hier kann von Zentrifugalkräften gesprochen werden. Andererseits bei den Bahnen, welche die Weltmitte umschließen, kommt die Raumkrümmung voll zur Wirkung und die Gesetze der Mechanik dürfen nicht in der linearen Form angewendet werden. Die Zentrifugalkraft tritt hier nicht in Erscheinung.

P L A N E T E N B A H N E N
Das Planetensystem in Kopernikanischer Betrachtungsweise

In der Kopernikanischen Betrachtungsweise ist die Sonne ein Zentralkörper, der von Satelliten, den Planeten umkreist werden. Der Sonne am nächsten kreist Merkur, dann folgt die Venus, die Erde (mit dem Erdmond), der Mars, die Asteroiden (wahrscheinlich ein zerstörter Planet), Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun, Pluto und ein vermuteter, jedoch noch nicht nachgewiesener Planet, Transpluto genannt. Das sind also 11 Planeten, wenn man die Asteroiden mitzählt. Das Schema zeigt Abb. 5.13. Die Bahnradien sind nicht maßstäblich gezeichnet!
Nach der Kopernikanischen Theorie sind die Planetenbahnen Ellipsen und nicht Kreise, wie hier dargestellt. Die Exzentrizität der Ellipsen ist allerdings bei allen Planeten außer Merkur so gering, so dass die Abweichung von der Kreisbahn dem Auge kaum sichtbar wird.
Bei der Beobachtung der Planeten fällt folgendes auf: Es gibt Planeten, die sich immer in der Nähe der Sonne aufhalten und somit nur morgens oder abends bei Sonnenaufgang bzw. Sonnenuntergang zu sehen sind. Es sind dies die beiden Planeten Merkur und Venus. Im Fernrohr erkennt man bei diesen Planeten Phasen, wie beim Mond.

Die Kopernikanische Theorie bezeichnet sie als die „inneren Planeten“, weil sie innerhalb der Erdbahn, die diese um die Sonne ausführt, kreisen.
Die übrigen Planeten sind immer, an jeder Stelle des Nachthimmels längs der Ekliptik zu sehen. Im Kopernikanischen System kreisen sie außerhalb der Erdbahn und werden deshalb „äußere Planeten“ genannt. Sie zeigen keine Phasen, d.h. im Fernrohr erscheinen sie immer als voll beleuchtete Scheibe.

Die Kopernikanische Erklärung dafür findet man leicht anhand der Abbildung 5.13. Mars und die nach außen folgenden.

Abb. 5.13 Das Planetensystem im Kopernikanischen Weltbild.

5.13

Die Planeten sind so weit entfernt, dass praktisch dieselbe Seite, die sie der Sonne zuwenden, auch von der Erde aus erblickt wird. Die Erklärung der Innenwelttheorie zum Phasenverhalten der Planeten folgt später. Sie ist genau so einfach und einleuchtend wie die Kopernikanische Erklärung.

DIE  GEKRÜMMTE  RAUMMETRIK DER  INNENWELTTHEORIE

Die Planeten Merkur, Venus, Mars, Jupiter und Saturn umkreisen jedoch nicht die Erde, sondern die Sonne. Diese wiederum führt das System der Planeten auf ihrem Lauf um die Erde mit sich. Die Planeten führen also eine zusammengesetzte Bewegung aus: sie kreisen erstens um die Sonne und zweitens mit dieser um die Erde. So kommen die Planetenschleifen zustande. Diese Schleifen werden von den Planeten somit wirklich durchlaufen und sind kein optisches Phänomen wie im Kopernikanischen System.

Der ganze Bewegungsablauf wird am einfachsten deutlich, wenn man in Abb. 5. 13 die Erde festhält und alle anderen Bewegungen beibehält. Die Sonne kreist dann im Jahresrhythmus um die Erde und führt das gesamte rotierende Planetensystem mit sich. Damit erweist sich das Tychonische System als identisch mit dem Kopernikanischen System, wobei lediglich der Bezugspunkt für alle Bewegungen von der Sonne zur Erde verlegt wurde. Es ist vom heutigen Standpunkt der letzten naturwissenschaftlichen Erkenntnisse aus völlig müßig darüber zu streiten, ob das Kopernikanische oder das Tychonische Prinzip das richtige ist. Albert Einstein hat aufgezeigt, dass ein ausgezeichneter Bezugspunkt im Weltall nicht gefunden werden kann, relativ zu welchem alle Bewegungen gemessen werden. Vielmehr kommt es allein auf die Relativbewegungen der Himmelskörper zueinander an.

Dieses Relativitätsprinzip der modernen Naturwissenschaft wurde jedoch gefunden, indem man das Weltall in linearer Betrachtungsweise sah, indem man also Lichtstrahlen und Bahnen kräftefreier Körper sowie Kraftlinien als Geraden betrachtete. Von der Raumkrümmung der allgemeinen Relativitätstheorie ist hier nicht die Rede, denn unsere Betrachtungen beziehen sich nur auf das Planetensystem.

Diese lineare Betrachtungsweise wurde aber schon immer an- gewandt, von den Anfängen der Kosmologie in der griechischen Antike über Hipparch, Ptolemäus, Kopernikus, Kepler, Newton bis heute; denn noch nie wurde diese „lineare Brille“ abgelegt, ja nicht einmal einer Erwähnung wert fand man die lineare Raummetrik, sondern setzte sie als eine Selbstverständlichkeit an den Anfang aller Theorie. <>

So gesehen ist die Wahl eines Bezugspunktes Sonne oder Erde, eine reine Frage der Zweckmäßigkeit und so hat das geozentrische Tychonische System der Planetenbewegung durch die moderne Naturwissenschaft rückwirkend seine volle Berechtigung und Rechtfertigung erfahren. <> Die Innenwelttheorie ist nun die genaue Transformation dieses Tychonischen Systems nach dem Prinzip der „reziproken Radien“. <>

Die Erdschale wird zur äußeren Begrenzung, die Fixsternwelt zum Zentrum des Weltalls als Fixsternkugel. Hier wird Himmel und Erde, also Fixsternkugel und Erdschale zu einem Bezugssystem.

Daraus ergibt sich die wichtige Frage:

Wie stellt sich der Ablauf der Planetenbewegung im Innenwelt-System dar?
Dazu betrachte man Abb. 5.14. Man sieht, dass Sonne und Mond sich so um den Erdkreis bewegen, dass sie deren Gravitationsfeldlinien stets im rechten Winkel überschreiten. Bei der Transformation durch reziproke Radien bleiben aber rechte Winkel erhalten. Wenn man dies berücksichtigt, erkennt man, dass Sonne und Mond sich auf Kreisbahnen (annähernd) um die Weltmitte bewegen (siehe Abb. 5.15).

Da sie sich aber im radialen Gravitationsfeld der Erdschale bewegen, sind sie kräftemäßig auch an diese gebunden. Die Bahnen von Sonne und Mond werden durch die Erdschale allein bestimmt.

Man darf sich keine Anziehungskraft zwischen Fixsternkugel und Sonne bzw. Mond vorstellen! Das wäre ein entscheidender Fehler und würde den ganzen bisherigen Überlegungen widersprechen!

Zwar besteht auch zwischen Sonne und Mond untereinander eine kleine Anziehungskraft, denn alle Massen ziehen sich gegenseitig an. Aber diese Kraft ist gering im Vergleich zu den Kräften zwischen Sonne und Erdschale bzw. Mond und Erdschale. Dass diese letzteren Kräfte gewaltig groß sind, erkennt man an den Flutbergen der Gezeiten, die Sonne und Mond auf der Erdschale aufwölben. Denn mit derselben Kraft, mit der die Erdschale die Sonne bzw. den Mond anzieht, zieht auch die Sonne bzw. der Mond die Erdschale an, worauf die leicht beweglichen Wassermassen der Weltmeere am leichtesten reagieren und zu Flutbergen hoch getürmt werden.

Die Bahnen der übrigen Planeten werden nun aber nicht von der Erdschale, sondern von der Sonne bestimmt, was die Beobachtung ganz eindeutig lehrt. Denn die Planeten Merkur und Venus halten sich stets in Sonnennähe auf, sind also Sonnenbegleiter, wie schon weiter oben erklärt wurde.

5.14
Abb. 5.14 Das Planetensystem in der geozentrischen Betrachtungsweise von Tycho de Brahe
Abb.5.15   Die Bahnen von Sonne und Mond werden durch das radiale Kraftfeld der Erdschale bestimmt.

5.15

Dass auch die anderen Planetenbahnen von der Sonne bestimmt werden, muss man aus der Tatsache der Schleifenbildung folgern. Diese Schleifen entstehen ganz genau im Jahresrhythmus, womit die Kopplung der Planeten an die Sonne bewiesen ist. Diese Tatsache ist ja auch im Tychonischen System berücksichtigt, und muss somit auch in die Innenwelttheorie übernommen werden.

Zeichnet man nun die Gravitationsfeldlinien der Sonne nach der Innenwelttheorie auf, so kann man die möglichen Planetenbahnen ermitteln, wenn man davon ausgeht, dass die Planeten diese Feldlinien immer senkrecht überschreiten. (Abb. 5.16)

So erkennt man zwei Bahntypen.

Zum einen Typus gehören die Planeten, die die Sonne umkreisen, also Merkur und Venus. Das sind die Inneren Planeten der Kopernikanischen Theorie.

Dort sind sie „innen“, weil sie der Sonne am nächsten sind und diese als ihr Zentrum umkreisen.

5.16

Abb. 5.16   Die Bahnen der inneren und äußeren Planeten aus der Sicht der Innenwelttheorie.

Alle Planeten bewegen sich so, dass ihre Bahnen die Gravitationsfeldlinien der Sonne nahezu senkrecht schneiden. Die Planetenbahnen werden durch das Kraftfeld der Sonne bestimmt.

Nach der Innenwelttheorie ist das Zentrum aber der Himmel bzw. die Fixsternkugel. Die Sonne befindet sich außerhalb dieses Zentrums. Deshalb sind die Sonnenbegleiter Merkur und Venus nach der Innenwelttheorie äußere Planeten. Zum anderen Typus gehören die Planeten, die die Himmelskugel umkreisen. Es sind die Asteroiden, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun, Pluto. Dies sind kopernikanisch die äußeren, nach der Innenwelttheorie jedoch die inneren Planeten. Pluto ist der innerste dieser Planeten. Er ist der Fixsternkugel am nächsten.

Die Unterteilung in innere und äußere Planeten ist also auch nach der Innenwelttheorie erforderlich, ja sogar noch viel mehr ins Auge fallend, wenn man die Abbildungen 5.13 und 5.16 vergleicht. Zu beachten ist für das Weitere die Vertauschung der Begriffe „außen und innen“ nach der Innenwelttheorie gegenüber der Kopernikanischen Theorie.

Die Tatsache, dass die äußeren Planeten (Merkur und Venus) wechselnde Phasen zeigen, die inneren dagegen nicht, ist nach der Innenwelttheorie leicht zu erklären. Betrachtet man nämlich in Abb.5.16 die von der Sonne ausgesandten Lichtstrahlen, so erkennt man, dass diese Strahlen bei den inneren Planeten immer auf derjenigen Seite auftreffen, die der Fixsternkugel abgewandt ist. Von der Erdschale aus sieht man aber gerade diese himmelsabgewandte Planetenseite. Deshalb erblickt der irdische Beobachter immer die vollbeleuchtete Hälfte der inneren Planeten. Einen „zunehmenden Halbjupiter“ z. B. kann man von der Erdschale aus niemals beobachten.

Das ist die Erklärung nach der Innenwelt- Theorie dafür, dass die inneren Planeten keine Phasen zeigen.

Die äußeren Planeten dagegen zeigen Phasen. Die Erklärung findet sich leicht: der äußere Planet Venus z. B. kann einmal genau zwischen der Sonne und der Erdschale stehen. Ein Beobachter auf der Erdschale blickt dann auf die unbeleuchtete Planetenseite.

Das ist die Phase „Neu-Venus“. Nach einem halben Bahnumlauf kommt dieser Planet oberhalb der Sonne zu stehen. Dann blickt man auf die voll beleuchtete Planetenseite. Es ist „Voll-Venus“. Dazwischen liegen alle anderen zunehmenden und abnehmenden Phasen. Genau dasselbe gilt für den zweiten äußeren Planeten Merkur. Das ist die Erklärung der Innenwelttheorie dafür, dass die äußeren Planeten Phasen zeigen.

Ein Beispiel soll nun die bisherigen Ausführungen erweitern und verständlicher machen und die gewonnenen Erkenntnisse vertiefen. Es zeigt, wie die Newton‘sche Himmelsmechanik in transformierter Gestalt auch in der Innenwelttheorie ihre Gültigkeit haben

Wir betrachten dazu die Bahn eines Planeten, der sich im Gravitationsfeld der Sonne bewegt und die Gravitationsfeldlinien nicht senkrecht schneidet (Abb. 5.17).
Auf ihn wirkt die Kraft (Ks) in Richtung der Gravitationsfeldlinien. Das ist die Anziehungskraft der Sonne. Ohne ihr Vorhandensein würde der Planet kräftefrei auf einer metrischen Bahn sich bewegend zur Weltmitte aufsteigen.

Welchen Einfluss hat nun die Kraft (Ks)? Zur Beantwortung einer solchen Frage zerlegt man in der Physik (Ks) in Komponenten in Bahnrichtung (Kb) und senkrecht dazu (Kz). Die Kraft (Kz) zieht nun den Planeten von der metrischen Linie weg und lenkt ihn in seine wirkliche Bahn. Die Kraft (Kb) beschleunigt ihn auf seiner Bahn.

Wer in der Technik der Kräftezerlegung bewandert ist, erkennt sofort, dass die Kraft (Kb) nicht vorhanden ist, wenn der Planet sich senkrecht zu den Gravitationsfeldlinien bewegt, und dass dann die Kraft (Kz) mit der Anziehungskraft (Ks) identisch ist. Dann bewegt sich der Planet mit konstanter Geschwindigkeit auf seiner Bahn (keine Beschleunigung, da (Kb) 0). Dieser Fall liegt bei den meisten Planeten vor. Dagegen sind die Bahnen der Asteroiden sowie der Kometen so geartet, dass sie die Gravitationsfeldlinien der Sonne sehr schräg schneiden. Sie erfahren demnach auch starke Beschleunigungen bzw. Verzögerungen auf ihrer Bahn. Beschleunigt werden sie auf dem Teil ihrer Bahn, auf dem sie sich der Sonne nähern.

Sie stürzen dann sozusagen auf die Sonne zu, gewinnen dabei viel Bewegungsenergie, „fallen“ dann aber an der Sonne vorbei und entfernen sich wieder von ihr wie ein geschleuderter Stein. Auf diesem Teil ihrer Bahn werden sie wieder langsamer, weil sie von der Sonne verzögert werden. Die vorher gewonnene Bewegungsenergie aufzehrend schwingen sie sich dann um die Himmelskugel, bis sie wieder auf die Sonne zustürzen.

Die Bewegung von Planeten und Kometen und sonstigen Körpern im Weltall ist also das Resultat eines grandiosen Zusammenspiels verschiedener Kräfte, die aus dem Äthermeer herauswachsend an den bewegten Körpern angreifen und sie in Bahnen zwingen. Diese Bahnen sind nicht willkürlich, sondern vorgezeichnet nach Ursache und Wirkung, nach den streng geltenden Gesetzen der Himmelsmechanik. Das Ganze ist wie ein kosmisches Ballspiel.

Ein geworfener Ball durchfliegt eine Bahn, die nach genau denselben Gesetzen zustande kommt wie die Bahn der Himmelskörper. Die metrischen Linien sind hier (wegen ihrer Kürze) Geraden. Die Gravitationskraft rührt von der Erdschale her. Auch ein Flug zum Mond ist im Prinzip ein Wurf. Nur sind hier schon zwei Gravitationsfelder zu berücksichtigen, nämlich das der Erdschale und das des Mondes. Ein „Wurf“ zur Venus erfolgt im vierfachen Gravitationsfeld Erde, Mond, Sonne und Venus.

Die Zweipoligkeit des Kosmos nach der Innenwelt-Theorie

Ein wichtiges Ergebnis der Innenwelttheorie ist die Erkenntnis von der Zweipoligkeit des Kosmos. Das Weltall hat zwei Pole oder Zentren (Abb. 5.16) Der eine Pol ist die Fixsternkugel mit den Fixsternen und den Quellen der Gravitationsschwingung (vgl. Abb.5.5) Diese Schwingung ist die Ursache der Gravitationskräfte zwischen allen Massen. Durch diese Kräfte wiederum werden die Planeten und sonstigen

5.17

Abb. 5.17  Kräftewirkung an einem Planeten im Gravitationsfeld der Sonne

Massen im Weltraum beschleunigt und abgebremst und so auf bestimmten Bahnen durch den (gekrümmten) Raum geführt. Auch der Zusammenhalt der Massen, welche die Erdschale und die Planeten-Hohlschalen bilden, wird durch die Gravitationskräfte gewährleistet.

Steuerung der Kräfte des Kosmos

Versiegen die Quellen der Gravitation, so stürzen die Planeten aus ihren Bahnen, die Erdschale würde sich in ihre Bestandteile auflösen und der ganze Kosmos verfiele.

So kann ein Physiker, der die Innenwelt-Theorie untersucht, von den physikalischen Wirkungen reden, wenn er erkennt, dass die beiden Pole Fixsternkugel und Sonne, verbunden durch deren Kraftfeld, den materiellen Teil des Kosmos steuert und welche Kräfte davon ausgehen und wie sie wirken. Wer von diesen kosmischen Kraftzentren nichts weiß, hat keinen Ansatzpunkt, diese Kräfte zu erforschen. Selbstverständlich ist das Gebilde Kosmos nicht nur materiell, sondern als organisches Gebilde so kompliziert und vielseitig wie jeder Organismus, sei er nun sehr klein oder sehr groß.

Hier warten auf den Forscher große Geheimnisse, die es zu entdecken gilt.
Einer dieser beiden Pole, die Fixsternkugel, ist der Sitz der wirkenden, steuernden und erhaltenden Kräfte, von dem der gesamte innere Zusammenhalt des Materiekosmos ausgeht. Selbstverständlich ist die Fixsternkugel Sitz noch vieler anderer Organe und Kräfte, auch bezogen auf den geistigen Bereich des Organismus Kosmos.

Der zweite Pol ist die Sonne. Sie ist hauptsächlich Licht- und Energiequelle im Kosmos und zum andern bildet sie das Zentrum der Planetenfamilie. In ihrem Gravitationsfeld bewegen sich die Planeten. Die Bahnen aller Planeten (auch der inneren.) werden von ihrer Massenwirkung regiert.

Da sie sich im Gravitationsfeld der Erdschale um die Himmelskugel bewegt, führt sie das gesamte Planetensystem auf ihrer Bahn mit sich. Diese Mitführung hat die Schleifenbildung der Planeten zur Folge. Im Kopernikanischen Weltbild sind die Planetenschleifen ein optisches Phänomen, nach der Innenwelttheorie jedoch werden die Schleifen von den Planeten wirklich durchlaufen. Diese Zweipoligkeit des Weltalls wird nur nach der Innenwelttheorie sichtbar. In der Kopernikanischen Theorie ist sie nicht zu erkennen. (Man vergleiche dazu die Abb. 5.16 mit Abb. 5.

Die Zweipoligkeit hat in allem Organischen und Begrifflichen ihre Entsprechung bis hin zur Philosophie und Religion.

Hier ist das über das Mathematische und Physikalische Hinausgehende der Innenwelttheorie und dem sich daraus ergebenden Modell des Kosmos. Sie überschreitet weit die Grenzen, die ein vorwiegend mathematisch-physikalisches Modell des Kosmos zu leisten vermag.

So brauchbar das Kopernikanische Weltmodell in vielen praktischen Dingen bis hin zur Weltraumfahrt auch ist, in wesentlichen Dingen, wie den philosophischen Fragen nach dem Sinn des Lebens, nach dem Himmel, nach dem Schöpfer der Welt, liefert es für den nachdenklichen Menschen keine Antwort. Es zeigt uns den Himmel als absolute Leere und die Erde als ein Nichts.

Die Innenwelttheorie aber zeigt den Himmel als Zentrum des Weltalls und die zum kulturellen Gut der Menschheit gehörenden bedeutenden Religionen lehren, dass dort der Thron des Göttlichen sei.

Die Erde ist die einmalige und bedeutende Grundlage für die Erhaltung des organischen Lebens.

Und damit ist auch schon die Frage beantwortet, die oft gestellt wird:

Ist dieses neue Weltbild der Innenwelttheorie eigentlich notwendig?

Warum eine Weiterentwicklung des von
Kopernikus, Kepler, Brahe und Newton
entwickelten astronomischen
Systems notwendig war

Steht nicht die Kopernikanische Theorie auf den ehernen Fundamenten der inneren Geschlossenheit und Bewährung in der praktischen Nutzanwendung?

Ja, dies alles sei unbestritten. Aber dieses System hat einen ganz entscheidenden Nachteil. Es schweigt und versagt völlig bei der Frage nach dem Sinn unseres Seins und auch bei den ethischen Zentralfragen unserer Zeit.

Deshalb kann es nicht mehr und nicht weniger sein, als was es von Anfang sein sollte und wurde:

Ein ausgezeichnetes Rechenmodell.

Die organische Wirklichkeit aber ist anders! Um dies zu erkennen, muss man den linearen, mathematischen Denk-Standpunkt verlassen, um mit Hilfe neuer Erkenntnisse, erweitertem mathematisch-physikalischem Denken, mit Hilfe der gekrümmten Raummetrik neue Forschungsergebnisse erarbeiten.

Dieser Schritt führt über die Transformation zur Innenwelttheorie, und diese Theorie steht nicht im Gegensatz zur Kopernikanischen Theorie, sondern sie ist vielmehr deren organische und logische Weiterentwicklung. Sie ist somit keine revolutionäre, sondern eine evolutionäre Theorie. Sie baut auf dem Alten, Gewachsenen und Bewährten auf, verbindet, was zusammengehört und überschreitet die Grenze zu neuen, geistigen Räumen menschlicher Erkenntnis.  a) konvexe Erdkrümmung  und  b) konkave Erdkrümmung

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