Pegida der Traumfänger

Dies ist ein Beitrag der auf  http://trutzgauer-bote.info/2015/10/27/lutz-v-mann-von-pegida-oder-der-geniale-coup-der-demokratie-simulation/ erschienen ist und für gut befunden wurde um hier nochmals veröffentlicht zu werden. Viel Spaß bei der Entlarvung der Pegidaorgantion als Agentenauftrag mit der Order aus Richtung jenseits des Ozeans.

 

Lutz V-Mann von PEGIDA – oder der geniale Coup der Demokratie-Simulation

Lutz V-Mann von PEGIDA - oder der geniale Coup der Demokratie-Simulation

Ein Beitrag von Buergerstimme


Vorneweg vom Kurzen:

Nicht, daß ich die Ansicht des Verfassers zur Abschaffung der “Demokratie” teile.

Denn:

“… Heute ist Demokratie Fassade der Plutokratie: weil die Völker nackte Plutokratie nicht dulden würden, wird ihnen die nominelle Macht überlassen, während die faktische Macht in den Händen der Plutokraten ruht. In republikanischen wie in monarchischen Demokratien sind die Staatsmänner Marionetten, die Kapitalisten Drahtzieher: sie diktieren die Richtlinien der Politik, sie beherrschen durch Ankauf der öffentlichen Meinung die Wähler, durch geschäftliche und gesellschaftliche Beziehungen die Minister …”

Gründer der »Paneuropa-Union«, Richard Nikolaus Graf Coudenhove-Kalergi in seinen Buch PRAKTISCHER IDEALISMUS erschienen 1925. Er kann » … als Schöpfer des Europagedankens in seiner modernen Form gelten« laut einem offiziellen Info-Blatt der »Paneuropa Deutschland e. V.«

Aber wer nach diesen Ausführungen PEGIDA noch auf den Leim geht ist selber schuld:


PEGIDA hatte Geburtstag. Im Rundfunk brach man aus gegebenem Anlass auf zu neuen Ufern der Hetz-und-Hass-Propaganda: „Menschenverächter“ seien alle, die bei PEGIDA mitgingen. Und gesprochen hatte dort natürlich „Der Führer (Kunstpause) … von PEGIDA.“ So Hans-Joachim Wiese auf Deutschlandradio (Un)Kultur. Schwamm drüber. Wir haben wichtigeres zu besprechen.

Es war die Geburtstagsveranstaltung, die mich endgültig an PEGIDA zweifeln ließ. Als auf den dritten unterirdischen Redner der vierte folgte, wurde ich von meinem Bauchgefühl, dass hier 30.000 Leute verarscht wurden, übermannt. Mein Kopf begann fieberhaft zu arbeiten. Alte, längst verdrängte Gedanken waren plötzlich wieder präsent. Gerhard Wisnewski hatte schon im Dezember 2014 angedeutet, dass er PEGIDA für eine inszenierte Bewegung hält. Ich hatte den Einwurf damals zur Kenntnis genommen und im Hinterkopf behalten, wollte aber zunächst abwarten, wie sich die Bewegung entwickelt, ob sie politisch etwas ins Rollen bringt, oder nicht.

Ende Januar 2015 hatten sich auch bei mir sehr viele Ungereimtheiten im Zusammenhang mit PEGIDA zu einem starken Zweifel verdichtet. Ich schrieb einen Artikel für Buergerstimme, den ich aber – bereits abgeschickt – dann doch nicht zu veröffentlichen bat. Ich traute meiner eigenen Logik nicht. Der Kopf sagte, mit PEGIDA stimme etwas nicht, das Herz sagte, aber es wäre gut, wenn alles stimmte, und der Bauch sagte, warte doch erst mal ab. Ich wollte der Bewegung nicht journalistisch in den Rücken fallen, falls sie wider allen Zweifels doch echt sein sollte. Es gab genug, die gegen PEGIDA schrieben. Ich wollte nicht der einzigen ernstzunehmenden bürgerlichen Protestbewegung Deutschlands schaden. Deshalb schrieb ich, bis auf einen Besuch in München, vorerst nicht mehr über PEGIDA. Der Zweifel legte sich. Bis Montag.

Eine solche Veranstaltung wie diese Geburtstagsfeier hatten die Menschen nicht verdient. Schlechte Reden, ein lustlos und billig wirkendes Filmchen, eine Hymne, die keine richtige war, weil niemand dazu sang… Konnte man zum Jahrestag nicht irgendwo einen halbwegs guten Sänger auftreiben? Konnte man nicht irgendeinem anonymen, PEGIDA wohlgesonnenen Profi ein lila Scheinchen in die Hand drücken und sagen, hier, sing bitte mal für die 30.000 ordentlich pathetisch unsere extra komponierte Hymne? Wieso musste Bachmann, anstatt komponiert „kombiniert“ sagen, wieso musste er anstatt „hört es Euch an“ sagen, „zieht’s Euch rein“? Jener Bachmann, der in seiner Rede am selben Abend den „Erhalt der deutschen Kultur“ beschwor? Und vor allem und immer wieder: Wieso hat diese Bewegung in einem Jahr noch keinen politisch glaubwürdigen und überzeugenden Führungscharakter hervorgebracht?

Nein, dieser Dilettantismus, dieses seit einem Jahr andauernde ganz-knapp-am-Ziel-Vorbeischießen konnte nicht echt sein. Am Montag, zum ersten Geburtstag wurde ich Zeuge, wie jemand hinter der PEGIDA-Maske lachte. Er lachte über das Volk. Er lachte über mich. Und ich hörte ihn lachen. Inmitten all des Widerstands- und Merkel-muss-weg-Geschreis hörte ich ihn leise lachen. Er lachte das Volk aus, weil sie derartig emotionslos gehaltenen Reden lauschten und ihnen dabei sterbenslangweilig wurde. Er lachte über das Volk, weil es sich in der Kälte fahnenschwenkend die Beine in den Bauch stand und sich nichts, aber auch gar nichts deswegen ändern wird. Er lachte mich aus, weil ich meinen Zweifel so lange verdrängt hatte. Als ich das verstanden hatte, sah ich plötzlich auch die anderen Dinge, die ich nicht hatte wahrhaben wollen. Hier deshalb eine Chronologie des über ein Jahr wachsenden Zweifels.

Oktober 2014

HoGeSa demonstriert gegen Salafisten, ein Polizeibus wird umgestürzt. Zwei Wochen lang hat die Presse ihr Thema. Ein Jahr später kommt heraus, dass der Gründer von HoGeSa ein V-Mann gewesen ist.

Oktober / November 2014

PEGIDA trennte wochenlang zwischen Islam und Islamismus. Islam war ansich okay, Islamismus hingegen schlecht. Dabei hätte Bachmann die Äußerung Erdogans, dass es zwischen beidem keine Trennung gibt, bekannt sein müssen. Denn diese Bemerkung wurde im Internet ausgiebig diskutiert.

Anfang Dezember 2014

Es tauchten Informationen über Bachmanns Vorleben auf. Ein Krimineller soll er gewesen sein. Mit Drogen soll er gedealt haben. Und vor der Inhaftierung ins Ausland geflohen sein. Im Gefängnis soll er gesessen haben und vorbestraft sein. Als Bachmann das auf der folgenden PEGIDA selbst thematisierte und mit seinem eigenen Rücktritt kokettierte, war man wieder geneigt, beide Augen zuzudrücken. Hatten wir nicht alle schon mal etwas „ausgefressen“? Und war nicht der Umstand, dass die Medien wie gedruckt logen, der beste Beweis dafür, dass PEGIDA recht hatte? Außerdem sagte Bachmann verschmitzt „Betäubungsmittel“, und man nahm an, er meinte Marihuana. Es war aber Kokain. Das sagte er aber nicht.

Ende Dezember 2014

Wochenlang ignorierte PEGIDA den zigfach im Netz geäußerten Wunsch, doch bitte zum Abschluss die Nationalhymne zu singen. Zur Weihnachtsveranstaltung wurde dann tatsächlich gesungen. Doch anstatt der Hymne nur Weihnachtslieder. Die Enttäuschung darüber war groß und wurde erst gelindert, als LEGIDA zum ersten Mal in die Spur ging.

15. Januar 2015

Gleich zum Auftakt sang man in Leipzig die Hymne und kündigte an, dass diese nun zu einem festen Bestandteil aller folgenden LEGIDAS werden solle. LEGIDA war von Beginn an die scharfkantigere Variante, die professioneller arbeitende, die von Anfang an eine funktionierende Homepage unterhielt, die die bessere Bühnentechnik auffuhr, die die politisch konkreteren Forderungen hatte. Und LEGIDA wurde wesentlich heftiger angefeindet. Leider nicht nur von den radikalen Linken, die nach der Veranstaltung randalierend durch Leipzig zogen, sondern auch von Bachmann und PEGIDA selbst. Denn im Gegensatz zu PEGIDA war LEGIDA nationalstaatlich orientiert.

18. Januar 2015

Mitte Januar dann die mehrfache Zäsur: Erst wurde PEGIDA in Dresden das Demonstrieren verboten – angeblich, weil es eine Morddrohung des IS gegen Lutz Bachmann gegeben haben sollte. Gleichzeitig ging Kathrin Oertel ins Fernsehen und sprach mit der „Lügenpresse“. Von der sie, entgegen all derer Möglichkeiten, nicht gehäutet, gevierteilt, gegrillt und gefressen, sondern überraschenderweise völlig zahm, ja beinahe liebevoll behandelt wurde. Ungläubiges Staunen, in wieweit PEGIDA wirklich ein Feind jener ist, die sich stets feindselig gebärdeten, stieg in mir auf.

Die Morddrohung gegen Lutz Bachmann ließ mich ein weiteres Mal zweifeln. Denn sie konnte nur ein Fake gewesen sein. Dass Bachmann dem Demoverbot sofort und ohne das geringste Widerwörtchen nachgegeben hatte, ohne auch nur einen einzigen Hinweis darauf, dass hier ein Grundrecht gebrochen wurde, dass die Polizei damit ihr Scheitern eingestanden und damit der Staat versagt hatte, da er offenbar effektiven Schutz nicht zu gewährleisten im Stande oder willens gewesen ist usw. – das verwunderte mich damals sehr. Und Oertel? Oertel war rhetorisch eigentlich dem Untergang geweiht gewesen. Doch entgegen aller Talkshow-Gepflogenheiten bewarf man sie nur mit verbalen Wattebällchen. Plötzlich hatte PEGIDA die seltsamsten Verteidiger: Demonstrationsfreiheit für PEGIDA forderte sogar, wer PEGIDA eigentlich „widerlich“ fand (Özdemir). Grenzen verschwammen zusehends.

20. Januar 2015

Wie aus dem Nichts tauchte ein kleiner Facebook-Hitler auf, der sich bei genauerer Betrachtung als Lutz Bachmann herausstellte. In einem Eintrag soll Bachmann zudem Ausländer als „Viehzeug“ und „Gelumpe“ bezeichnet haben. Ausgerechnet er – Lutz Bachmann – als er? Als Hitler? So ein Zufall aber auch. Die Entwicklung um PEGIDA nahm groteske Züge an.

21. Januar 2015

Nachdem die Nationalhymne zur LEGIDA-Auftaktveranstaltung krumm und schief geklungen hatte, hatte ich angeboten, beim nächsten Mal die Hymne so zu singen, dass es auch nach Hymne klänge. Dankend nahm man bei LEGIDA mein Angebot an. Wegen der untersagten Dresdener Demo hatten viele Dresdener angekündigt, dafür am Mittwoch nach Leipzig zu kommen, um LEGIDA zu unterstützen. LEGIDA war deshalb unter der Woche überraschend für 60.000 Leute angemeldet und mir, als ich davon erfahren hatte, leicht anders geworden. Jener 21. Januar – der Tag, an dem ich die Hymne singen sollte – wurde für mich einer der denkwürdigsten Abende. Nicht nur, weil es im Vergleich mit Dresden in Leipzig die besseren Redebeiträge gab.

Schon vor der Demo machten Informationen die Runde, Linke hätten Bahnanlagen sabotiert und die Züge aus Dresden würden deshalb entweder ausfallen oder Verspätung haben. Die Gegendemo war extrem hart, man kam fast nicht in die Innenstadt, alle Zugänge waren entweder von frenetisch trillernden Antifas oder der Polizei versperrt. Der Weg zur Demo wurde zum Spießrutenlauf. Einige Rentner sollen geschlagen oder angespien worden sein. Kurz vor dem Augustusplatz konnte man sich nur noch unter grobem Muskeleinsatz durch die kaum zu bändigenden Gegendemonstranten zwängen.

Mit Verspätung kamen dann doch noch einige Dresdener durch, so dass es LEGIDA an jenem Tag auf rund 15.000 Teilnehmer brachte – bis heute die größte Zahl bei LEGIDA. Von jenen traten wegen der heftigen Gewalt von Links allerdings viele vorzeitig den Heimweg an. Während des Demo-Umzuges kam es zu vereinzelten Verfolgungsjagden zwischen sich provozierend nähernden Linken und LEGIDA-Teilnehmern. Ein Fotograf mit Pferdeschwanz kam zu nahe an den Demo-Zug, wurde verjagt, floh, blieb mit dem Fuß in der Straßenbahnschiene hängen, stolperte, stürzte, rappelte sich wieder auf und floh weiter. Ich sah es mit eigenen Augen. Am nächsten Tag stand etwas von einem brutalen Übergriff, von „zusammengeschlagen“ in der Zeitung. Lügenpresse halt. Dennoch: Die Situation war ein Tanz auf Messers Schneide. Das Orga-Team hatte Mühe, eine Eskalation zu verhindern.

Wieder auf dem Augustusplatz eingetroffen ging es Schlag auf Schlag. Zwei Nachrichten erreichten das LEGIDA-Team hinter der Bühne. Erstens: Lutz Bachmann hatte wegen des Hitlerbärtchen-Skandals eben seinen Rücktritt aus dem Dresdener Orga-Team erklärt. Zweitens: PEGIDA kündigte an, LEGIDA zu verklagen. Hintergrund: LEGIDA hatte ein eigenes, deutlich schärferes, deutlich konkreteres Positionspapier online gestellt. PEGIDA Dresden erhob jedoch Anspruch auf alles, was unter dem Label -GIDA lief. LEGIDA sollte das Dresdener Positionspapier übernehmen oder auf den zur Marke gewordenen Namen verzichten. An diesem Abend war aber keine Zeit, weiter darüber nachzudenken; die LEGIDA-Leute zuckten mit den Schultern und winkten ab. Ich sagte ein paar Worte zur Hymne und sang dann vor etwa 5.000 Leuten. Hier dieser Abend aus Sicht der Zeit.

24. Januar 2015

Die Hymne war gut angekommen. Bereits wenige Tage später wurde ich deshalb gefragt, ob ich am Sonntag in Dresden die Nationalhymne singen würde – zur großen Versöhnungsfeier zwischen LEGIDA und PEGIDA. Die Anspannung, die in diesen Tagen von Leipzig ausging, war ungeheuer. Der Ton, in dem man mich anrief, pendelte zwischen bittend und lobend über fordernd bis vorwurfsvoll. Ich merkte deutlich, unter welch gewaltigem Druck LEGIDA stand und fragte mich, ob ich noch ein Leben haben würde, wenn ich mich dauerhaft in das Zentrum dieses Hexenkessels begeben würde. Eigentlich wollte ich das nicht, weshalb ich LEGIDA nach einigen Stunden Bedenkzeit zunächst absagte. Daraufhin rief mich ein ruhigeres Mitglied des Leipziger Orga-Teams an, redete mir ins Gewissen und bat mich noch einmal, doch in Dresden die Hymne zu singen. Ich ließ mich umstimmen und sagte zu.

Nun teilte man mir mit, Lutz Bachmann würde sich umgehend mit mir in Verbindung setzen und mich zurückrufen, um die Kosten der Übernachtung in Dresden zu klären. Dieser Rückruf erfolgte nie. Eine SMS wurde ebenfalls nicht beantwortet, und ich sang deshalb auch keine Hymne in Dresden. Die Versöhnungsparty fand ohne mich statt. Was mich sehr erleichtert hatte.

Allerdings fragte ich mich: Wieso ausgerechnet Bachmann? Der war doch wegen seines Hitlerbärtchen-Bildes offiziell aus der Leitungsverantwortung bei PEGIDA ausgestiegen. Dass Bachmann mich zurückrufen sollte, ließ nur den Schluss zu, dass er lediglich zum Schein zurückgetreten war, tatsächlich aber immer noch die Fäden in der Hand hielt. Eine Vermutung, die sich wenige Wochen später mit seiner Rückkehr auf die große Bühne auch bestätigte.

Eine Woche später riefen mich die LEGIDA-Leute erneut an und baten mich, die Hymne auf der nächsten Demo in Leipzig am 30. Januar wieder zu singen. Zu diesem Zeitpunkt hatte es allerdings eine weitere, in meinen Augen unerfreuliche Veränderung gegeben. Als Folge des Schulterschlusses mit PEGIDA hatte LEGIDA sein Positionspapier in drei Punkten anpassen müssen. Aus LEGIDAS ursprünglicher Forderung Nummer 7, der „Stärkung bzw. Wiedererlangung der Souveränität der europäischen Nationalstaaten in der EU-Gesetzgebung“ war die von Bachmann schon zwei Wochen davor verkündete Vision „Europa als Verbund starker Nationalstaaten (Vereinigte Staaten von Europa) unter Einbeziehung Russlands“ geworden. (Alles wörtlich aus den damaligen Positionspapieren!) Der Punkt „Vereinigte Staaten von Europa“ schien also für PEGIDA eine enorm große Rolle zu spielen und für LEGIDA eine Kröte zu sein, die man eben schlucken musste. Ich war enttäuscht.

Darüber hinaus war auch der Präambel-Text von LEGIDA deutlich modifiziert worden. Den „Vorrang“ der jüdisch-christlichen Kultur „gegenüber allen anderen Dingen“ suchte man nun ebenso vergebens, wie man dem Islam in Zukunft kein Missionierungverbot mehr abverlangen oder die „unbedingte Achtung unserer Kultur“ auferlegen wollte. Weggefallen war auch der Punkt, dass man eine Integration von Flüchtlingen nur dann als notwendig erachtete, wenn absehbar wäre, dass diese längerfristig in Deutschland verbleiben würden.

Stattdessen hieß es bei LEGIDA nun lapidar, Kirchen und Politiker sollten „den Erhalt unserer Kultur stärker in den Fokus ihres Handelns rücken“. Anderen Religionen stünde natürlich das Recht auf freie Religionsausübung zu; diese sollten jedoch unsere Gesetze und unsere Kultur achten. Man hatte also seine dezidierten, klar umrissenen Forderungen gegen windelweiche, politisch-korrekte Floskeln eingetauscht. Offenbar war den Leipzigern gründlich der Kopf gewaschen bzw. gesagt worden: entweder so – oder gar nicht.

Ich verfolgte damals die Änderung des LEGIDA-Positionspapieres im Internet und sagte LEGIDAS Bitte, in Leipzig die Hymne zu singen, vor dem Hintergrund der geänderten Positionen ab. Man fragte mich beinahe verständnislos, ob mir diese Punkte denn wirklich so wichtig seien. Nachdem ich bei meiner Ablehnung blieb, sagte man mir, man würde es dann eben noch einmal ändern, denn so wichtig wäre es nun wiederum LEGIDA  nicht, ob dort die Formulierung „Vereinigte Staaten von Europa“ drin stände oder nicht. Keine Ahnung, was LEGIDA sich bei all dem dachte. Die Änderung wurde jedenfalls tatsächlich vorgenommen: Die Formulierung „Vereinigte Staaten von Europa“ verschwand aus dem LEGIDA-Positionspapier wieder. Bis heute. Trotzdem kam es nicht dazu, dass ich die Hymne sang. Danach wurde LEGIDA zwei Mal in Folge verboten.

27. Januar 2015

Schon längst hätte ich das tun sollen, was ich erst jetzt tat: Ich sah mir die Seite von Lutz Bachmanns vermeintlicher PR-Agentur an. Was ich dort zu sehen – oder besser gesagt, nicht zu sehen – bekam, war damals das letzte Quäntchen, welches mich zu dem Schluss brachte, dass möglicherweise nicht das in PEGIDA drin ist, was außen auf PEGIDA drauf steht. Oder vielleicht gerade: patriotische Europäer. Doch dazu später.

Bachmanns Homepage war derart dilettantisch aufgebaut, dass die Täuschung sofort auffiel. Ein Foto-Studio, dessen Galerie (!) aus ganzen 13 (!!!) Fotos bestand! 13 Fotos, die überwiegend monothematisch zusammengestellt waren – nämlich aus dem Akt- und Nightclub-Bereich. Allerdings mit Mädchen, die entgegen der peinlich-billigen Aufmachung über die teuersten Körper verfügten. Das waren keine gewöhnlichen sächsi Sächsinnen aus Dresden, Pirna oder Freital, die auch mal nackt fotografiert werden wollten. Das waren „Premium-Girls“.

Ich hatte zum Abgleich die Seiten anderer PR- und Fotoagenturen besucht. Allen war eines gemeinsam: Alle arbeiteten multithematisch. Es gab Fotos von Kindern, Hochzeiten, Sportveranstaltungen, Werbefotos, Luftbilder, es gab Akte (von „normalen“ Mädchen, denen man dieses Normalsein auch ansah!), Porträits, Baudokumentationen, Reisefotografie, Kalender, Firmenportraits, Kunstfotografien, Fotos von Schwangeren, Fotos von Kulturveranstaltungen usw. Man ist als Foto- und PR-Agentur eben breit aufgestellt, weil man Geld verdienen muss. Zu jeder dieser Sparte konnte man einige Fotos ansehen, so dass pro Agentur leicht über einhundert Bilder zusammenkamen. Lutz Bachmanns Seite hatte zur Erinnerung: dreizehn Bilder. Aus nahezu einer einzigen Sparte.

Dennoch gab er dort (in einer kleinen, schlecht lesbaren Billigschrift) an, in den vergangenen Jahren „hart gearbeitet“ zu haben, um die Agentur zu etablieren und sei nun besonders aufgrund seiner Flexibilität bei den Kunden beliebt. Ein Witz, wenn man die Seite sah. Dann das Foto von Lutz Bachmann selbst: Die Stirn glänzte im Fotoblitz wie mit einer Speckschwarte eingerieben. Hier war kein „Profi“ am Werk, keiner, der in Südafrika Grafikdesign studiert hatte.

Unter „Services“ behauptet der vermeintliche Lutz Bachmann zwar, seine Dienstleistungen beinhalteten auch Hochzeiten, Events und sonstiges. Verwies dann aber wieder auf seine Galerie, die fast ausschließlich nackte Hintern und blanke Nippel zeigte. Dazu noch ein frontal aufgenommenes Kamel – vielleicht das spöttische Sinnbild für all die hinters Licht Geführten. Zu der billigen, stupiden Aufmachung vor einfachem, grauen Hintergrund dudelte eine Sound-Schleife aus tempo-gepitchten, qualitativ sehr schlechten mp3-House-Klängen.

Kurz: Die „Homepage“ war das Werk eines schnellen Nachmittages. Hier wurde nicht – wie Bachmann verkündete – jahrelang auf den Erfolg hingearbeitet. Mit solch einer Seite bekommt man keinen einzigen Auftrag. Der vermeintliche Bachmann tauchte auch auf einer Seite der Fotocommunity auf. Schließlich braucht der Mann Spuren im Netz.

Dort gab es ebenfalls angebliche Fotografien von ihm zu sehen. Allerdings deutlich mehr als auf seiner Agentur-Homepage. Die Fotos stammten alle aus den Jahren 2006 bis 2010. Es waren aber überwiegend die selben Motive – einige Fotos sogar exakt die von seiner Homepage. Das bedeutet, der studierte Fotokünstler Lutz Bachmann hatte sich in den vergangenen 5 Jahren, in denen er angeblich so „hart arbeitete“, nicht nur künstlerisch überhaupt nicht weiterentwickelt – er schien auch in den vergangenen 5 Jahren überhaupt keine neuen Fotos mehr geschossen zu haben. Beide Seiten bzw. Profile sind mittlerweile gelöscht.

http://www.hotpepperpix.de/foto/index.html

http://www.fotocommunity.de/fotograf/lutz-bachmann/799613

Mit einem Wort: Nichts an der Geschichte der PR-Agentur war wahr. Da aber auch nichts an der Geschichte mit der islamischen Morddrohung wahr gewesen sein konnte und LEGIDA quasi total an die PEGIDA-Kandare genommen worden war, fragte ich mich, was an PEGIDA überhaupt wahr war.

War Lutz Bachmann wirklich in Südafrika gewesen? Oder ist das ebenso erfunden wie seine PR-Agentur und die Morddrohung gegen ihn? Ist Lutz Bachmann überhaupt der, der er ist? Und wenn nicht – wer oder was ist er dann? Ein V-Mann? Wer sind die anderen Mitglieder des geheimnisvollen Orga-Teams, zu welchem offenbar jeder Kontakt fast unmöglich ist? Wieso wurde Katrin Oertel nach ihrem letzten Auftritt bei PEGIDA unter Polzeischutz weggebracht?

19. Oktober 2015

Am Montag stand ich also auf dem Theaterplatz, lauschte einer Veranstaltung, die jedem bürgerlichem Protest hohnlachte, und all dies war plötzlich wieder da. Die Worthülsen fielen mir auf, der „Kampf um den Erhalt der deutschen Kultur“ beispielsweise. Wurde der etwa hier ausgefochten? Nein, wurde er nicht. Keiner wird durch PEGIDA zum Komponisten. Keiner beginnt wegen PEGIDA, ein Instrument zu lernen, keiner wird wegen PEGIDA zum Dichter und Denker, keiner lernt sich deswegen in ein Kunsthandwerk ein, keiner wird wegen PEGIDA seinen Kindern eine christliche Erziehung zuteil werden lassen oder ihnen Grimms Märchen zum Einschlafen vorlesen, wenn er es bis jetzt nicht getan hat. Keiner wird wegen PEGIDA der Gossen- oder Fäkalsprache abschwören. Im Gegenteil: Durch Pirincci zog sie erst ein. Die Verteidigung der Kultur ist also eine pathetische Worthülse ohne Inhalt.

Und das Volk? Kann es wirklich Volk sein? Durch PEGIDA? Mitnichten! Ihm steht ein Orga-Team gegenüber, das ebenso geheimnisvoll, unzugänglich und intransparent ist, wie alle höheren Parteiebenen. Die Kommunikation findet fast ausschließlich elektronisch statt. Echte Begegnungen zwischen der Führungsebene und dem Volk sind nicht vorgesehen. Deshalb hat auch bei PEGIDA – genau wie im real existierenden Parteiensumpf – kein integerer, gewitzter, intelligenter und gebildeter Mensch die Chance, zu einer politischen Charakterfigur heranzuwachsen. Seit Jahr und Tag haben wir es bei PEGIDA mit einer Einöde aus farblosen Figuren zu tun, die sich wie beim Ringelreihen von Woche zu Woche ablösen und im Land die Runde machen. Mal spricht jener da, dann wieder dieser dort usw. Aber es ist ein Figurenkabinett aus viel zu wenigen. So wird das Volk nicht repräsentiert. Und wieso rief eigentlich kein Unbescholtener PEGIDA ins Leben? Wieso durfte es kein Kirchenmann sein, wieso kein geschasster Cellist, kein ehemaliger DDR-Sportler, wieso kein Mitglied eines Apotherkerverbandes oder einer islamkritischen Historikergruppe? Wieso musste es ein Ex-Knacki, ein Ex-Dealer, ein Ärsche- und Nippelfotograf, ein Hitlerbärtchen-Träger sein?

Und die Ergebnisse? An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen, heißt es. Also: Selbst wenn alles oben ausgeführte die bittere Wahrheit wäre, wäre es dennoch irrelevant, hätte man innerhalb dieses einen Jahres eine merkliche Veränderung der Situation hin zum Besseren erstritten. Doch das Gegenteil ist der Fall. Während PEGIDA spazierenging und redete, hatte die Regierung ein Jahr lang Zeit, Fakten zu schaffen. Butter bei die Fische: PEGIDA hat nicht die geringste Wirkung erzielt, nicht den geringsten Erfolg verzeichnet. Außer einem – und dies ist vielleicht die fatalste von allen: PEGIDA gab dem Volk – oder Teilen des Volkes – das (trügerische) Gefühl, es hätte eine Stimme. PEGIDA fing die Gefühle der Menschen ein, die Wut, die Fragen, die Unzufriedenheit, das Bedürfnis, sich hörbar zu machen und die Sehnsucht nach Nationalstolz. PEGIDA kanalisierte diese Emotionen und ließ sie dann – kontrolliert verpuffen… Im Nichts… Das scheint mir seit Montag die eigentliche Aufgabe von PEGIDA zu sein.

Gibt es weitere Indizien, dass PEGIDA gesteuert ist? Ja, es gibt sie.

Da wäre zunächst der Name. Das Akronym. Akronyme sind die typische Handschrift von (US-)Thinktanks. NATO ist so ein bekanntes Akronym. Oder ISIS. Isis – die ägyptische Totengöttin. Was für eine Assoziation mit dem islamischen Staat! Das Werk von Kreativen, von Werbetextern. Und ganz sicher nicht das Werk von ungebildeten, muslimischen Mord- und Räuberbanden.

Sollte Bachmann nicht auch aus der PR-Branche kommen? Natürlich. Der Schluss, dass das Akronym von ihm erfunden wurde, lag nahe. Ebenso wie das bekannte PEGIDA-Logo. Nur dass Bachmann eben in Wahrheit kein Werbemann gewesen sein kann.

Ist es nicht seltsam, dass schon zur ersten Demo, am 20. Oktober 2014, als noch keiner wusste, ob überhaupt jemand kommen würde, ob überhaupt eine Bewegung entstehen würde – ist es nicht seltsam, dass jemand, der einfach nur einen Protestmarsch anmeldete, dies unter dem werbesloganartigen, die Metaebene bedienenden Überbau „Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“ tut? Eines Slogans, der exakt jene Voraussetzungen erfüllte, um ein gut aussprechbares Akronym daraus zu konstruieren – Konsonant / Vokal / Konsonant / Vokal / Konsonant / Vokal? Hätte er nicht eigentlich Patriotische Deutsche gegen Islamisierung sagen müssen? Nur sprechen Sie das mal aus – PDGI. Das macht keinen Spaß.

Um von der überaus gelungenen Wortschöpfung PEGIDA abzulenken, wurde in den Medien wochenlang darauf herumgeritten, wie blöd und völlig misslungen dieser Name wäre. Wieder: eine Ablenkung. Denn PEGIDA ist genial. Phonetisch genial, weil gut auszusprechen, semantisch genial, weil noch frei von Bedeutung und daher offen, mit Bedeutung angefüllt zu werden. Inhaltlich ist PEGIDA wohl auch genial, weil keiner am Affront der offensichtlichen Zurückweisung von Nationalstaatlichkeit Anstoß nahm. Hier äffte der Narr das Volk. Denn was ist das, ein „patriotischer Europäer“? Doch wohl jemand, dessen Vaterland Europa heißt, oder?

Weiterhin wären da noch Bachmanns Aussprüche „Dresden zeigt wie’s geht“, „PEGIDA wirkt“ und „PEGIDA ist gekommen um zu bleiben“. Wem fielen dabei nicht die Slogans des größten Schaumschlägers des 21. Jahrhunderts – Barack Hussein Obama – ein? Kurze, knackige, griffige Redewendungen, gerade einfach genug, um im Adrenalinzentrum jedes Ottonormalsdödels einen kleinen Schub auszulösen.

Ach ja, und dann diese Führungsduos. Zuerst Bachmann und Oertel. Ein Mann und eine Frau. Ein Team. Wie in jedem Tatort, wie im asozialen Frühstücksradio und in jeder zweiten Nachrichtensendung. Indentifikations- und Projektionsfläche für Männlein und Weiblein. Alle mitnehmen. Keiner soll (darf) draußen bleiben. Nachdem Oertel weg war kam, wie Phönix aus der Asche – na wer…? Eine Frau, Tatjana Festerling. Alles wie nach Drehbuch. Alles wohlbekannte Muster, die keinem mehr auffallen, weil wir schon so sehr darauf konditioniert sind, dass wir sie bereits erwarten, anstatt sie zu hinterfragen.

Ist Bachmann also ein V-Mann? Logik und Indizien legen diesen Schluss zumindest nahe. Nur in diesem Licht ergibt alles, was an PEGIDA bislang kurios erschien, einen Sinn: die relative Wort- und Tatenlosigkeit der Regierung gegenüber PEGDA, die wohldosierten, wenngleich heftigen Provokationen der Medien  – stark genug, um Sichtweisen auf beiden Seiten zu verhärten, aber tatsächliche revolutionäre Zustände nicht ausbrechen zu lassen.

Bachmann hat das klug gemacht, hat immer wieder an die Vernunft appelliert, zu friedlichen Spaziergängen aufgerufen. Wie in der Klapsmühle: Um gegen irgendetwas zu sein, geht man mit dem Betreuer abends einmal gemütlich um den Block  spazieren. Die perfekte Vorlage dafür lieferte ohne Zweifel 1989. Man wird kalkuliert haben, dass die Menschen sich noch daran erinnern würden, dass sie es genau so wieder haben wollen würden, weil es für sie ein historisch seliger Moment war. Um die Täuschung vollkommen zu machen, empörte man sich über die Verwendung des Ausrufes „Wir sind das Volk!“ und lachte sich heimlich ins Fäustchen, wie wunderbar die Inszenierung funktionierte. Mit den eigenen Leuten am Start, die nur das umsetzen, was man ihnen auftrug, konnte im Prinzip nur sehr wenig schief gehen. Alles unter Kontrolle.

Wozu aber dieser Aufwand? Ganz einfach: um eines höheren Zieles Willen. Um die Demokratie abschaffen zu können ist es nötig, die Illusion, sie existiere weiterhin, über ihren eigenen Tod hinaus aufrecht zu erhalten und ihr Funktionieren noch eine Weile zu simulieren. Etwa so, wie man einen klinisch Toten mit ein paar Stromstößen noch ein wenig zucken lassen und Unkundigen damit noch vorhandenes Leben vortäuschen könnte. Was sollte sich zur Demokratie-Simulation besser eignen, als ein breiter, von oben geduldeter Volksprotest? In einer Diktatur gibt es so etwas nicht. Das weiß doch jeder. Steuert der Staat also ganz gezielt Massendemos, hält er die Massen – Befürworter wie Gegner der Bewegung – im Irrtum gefangen, kanalisiert Energien, die ihm gefährlich werden könnten und lässt sie, wie gesagt, im Nirwana verpuffen.

Aus strategischer Sicht ist das – man kann es nicht anders sagen – auf eine teuflische Weise genial; fast möchte man applaudieren, wenn es nicht so falsch wäre. Das Volk hat keine Ahnung, wie vollkommen es manipuliert wird, wie total unterlegen es ist. Man kann es daher nur wiederholen: Es gibt nur eines, das jetzt noch helfen kann.

Ihr

Marko Wild

Quelle HIER


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Verweise:

Wer steuert Pegida? Die kontrollierte Opposition.

POLITICALLY INCORRECT – PI-NEWS – Proamerikanisch · Proisraelisch

Vom Mythos des Mauerfalles zu den tatsächlichen Hintergründen des 9. November 1989

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Was Oma und Opa noch wussten
Von Oma und Opa lernen: So kommen Sie sicher durch die Krise
Strom kommt aus der Steckdose, und Lebensmittel kommen aus dem Supermarkt. Doch so einfach ist das nicht. Schon gar nicht in Krisenzeiten. Die ausreichende und verlässliche Versorgung mit Nahrung und Trinkwasser ist keine Selbstverständlichkeit. Schon kleinste Störungen im komplexen Räderwerk der Logistik können schwerwiegende Konsequenzen haben.

Und plötzlich sind die Regale leer!

Wir leben von weltweiten Importen und täglich rollenden Lebensmitteltransportern. Einige wenige Supermarktketten sichern die Versorgung der städtischen Zentren. Gleichzeitig haben wir höchstens Vorräte für vielleicht zwei, drei Tage, können wenig selber kochen und wissen gar nicht mehr, wie und wo unsere Lebensmittel produziert werden. Sich selbst zu versorgen, diese Fähigkeit ist uns gänzlich abhandengekommen. Kommt es zu Engpässen, sitzen wir in der Falle. Und die Wahrscheinlichkeit, dass aus der Wirtschafts- und Finanzkrise eine Versorgungskrise entsteht, ist beängstigend groß.

Klug ist, wer jetzt vorsorgt.

Es braucht an sich nicht viel, um auch Krisen gut zu überstehen. Das Buch knüpft am Wissen unserer Großeltern an …>>> weiterlesen


So einfach ist Fermentieren

Lasst uns lebendige Nahrungsmittel im Einklang mit der Natur herstellen und haltbar machen!

Seien Sie bereit für eine Tour de Force durch die Welt der Küche des Gärens und der Lebendkulturen! Diese lebendigen Nahrungsmittel versorgen uns mit unglaublichen gesundheitlichen Vorzügen, schmecken köstlich und sind leicht herzustellen.

Von Anbeginn der menschlichen Kultur haben wir uns von fermentierten Lebensmitteln ernährt – Brot, Kaffee, Schokolade, Bier, Wein, Käse, Miso, Joghurt, Sauerkraut, um nur einige der bekanntesten zu nennen. Wir vertrauten der Magie der Fermentierung, die den Geschmack, den Duft und die gesundheitlichen Vorzüge unserer Nahrung und unserer Getränke bewahrte und erweiterte. Fermentierte Lebensmittel sind im Wortsinn »lebendig« mit all der komplexen Bakterienaktivität, die für das Leben an sich so bedeutsam ist und die eben nicht durch industrielle Verarbeitung abgetötet oder zerstört wurde… >>> weiterlesen


Die Protokolle der Weisen von Zion

Dieses Buch enthält eine kompakte Zusammenfassung der Geschichte der »Protokolle der Weisen von Zion« von Ihrem Auftauchen vor über 100 Jahren, bis in die heutige Zeit. Desweiteren enthält es eine der Urformen der »Protokolle«, nämlich den Verhandlungsbericht der »Weisen von Zion« auf dem I. Zionisten-Kongress, der 1897 in Basel abgehalten wurde. Den Abschluss bildet ein Auszug aus dem Roman Biarritz von Sir John Retcliffe. Einer Fundgrube an Quellenmaterial für alle, die sich intensiver mit den »Protokollen« auseinandersetzen möchten… >>> weiterlesen


Das Ende der Sicherheit

Warum die Polizei uns nicht mehr schützen kann
Ein dramatischer Bericht rüttelt die Gesellschaft auf

»Vor geraumer Zeit haben wir daheim zwei junge Einbrecher überrascht. Die per Notruf alarmierte Polizei brauchte wegen Personalknappheit 45 Minuten, bis meine Familie Hilfe bekam. Wie sicher fühlt man sich da, wenn man Steuern an den Staat entrichtet, damit dieser den Bürgern bei Gefahr im Verzug Sicherheit gewährleistet? Und dann kommt keiner…>>> weiterlesen


Selbstschutz

Wer gegen die ansteigende Kriminalität einzig auf die Hilfe von Polizei und Justiz hofft, wird eine Enttäuschung erleben. Die Aufklärungsraten sind gering, die Verurteilungen erfolgen zu spät und zu lasch. Dieses Buch will dem gefährdeten Bürger in kompakter und leicht verständlicher Form zeigen, mit welchen Gefahren er rechnen muß und vor allem, wie er sich selbst und seine Familie umfassend schützen kann. Der Autor verfügt als ehemaliger waffentechnischer Berater und Ausbilder von Polizeieinheiten über einen umfangreichen Erfahrungsschatz, an dem er den Leser teilhaben läßt …>>> weiterlesen


Überleben in Krisen- und Katastrophenfällen
Das Survival-Wissen der Spezialeinheiten
Strom und Trinkwasser, Einkaufsmöglichkeiten und medizinische Versorgung: In unserer zivilisierten Welt klingt das selbstverständlich. Erst wenn diese »Lebensadern« durch eine Katastrophe, sei es bei Hochwasser, nach Lawinenabgängen oder bei einem »Blackout«, plötzlich unterbrochen sind, wird einem die Abhängigkeit schmerzlich bewusst – oft ist es dann zu spät!

Mit ein paar Vorsichtsmaßnahmen ließen sich die Folgen unerwarteter Zwischenfälle leicht abfedern: Ein batteriebetriebenes Radiogerät, haltbare Lebensmittel und ausreichend Trinkwasser in Flaschen sollten für jedermann zum Standard zählen. Experte Lars Konarek geht aber einen Schritt weiter: er zeigt neben diesen Selbstverständlichkeiten, wie man sich auch gegen große Katastrophen, die man zwar liebend gern verdrängt, die aber nicht nur von Pessimisten zu Recht befürchtet werden – wie ein Störfall in einem Atomkraftwerk, eine Naturkatastrophe oder eine Pandemie -, wappnet …>>> weiterlesen


Albtraum Zuwanderung

Zu wahr, um schön zu sein!§Dieses Buch öffnet all jenen die Augen, die für die Wahrheit offen sind, aber auch jenen, die immer noch ideologischen oder schwärmerischen Vorstellungen von einem friedvollen Zusammenleben unterschiedlicher, vor allem zugewanderter Kulturen in Europa das Wort reden. Die “Bereicherung” durch Migranten ist mittlerweile in einen “Albtraum Zuwanderung” mutiert, der mit enormen Kosten, dem Verfall der europäischen Kultur und zahllosen Gewalttaten verbunden ist…>>> weiterlesen


Heiliger Krieg in Europa

»Phase 7 soll 2020 abgeschlossen sein. Dann wird der Rest der Welt durch eineinhalb Milliarden Muslime niedergeworfen sein.« Aus dem Masterplan der Muslimbruderschaft. Udo Ulfkotte enthüllt erstmals die Methoden und Machenschaften der islamistischen Muslimbruderschaft, die Europa seit Jahrzehnten systematisch unterwandert und deren Ziel die Zerstörung der westlichen Kultur ist…>>> weiterlesen


Pfefferspray 10er-Pack
Ein effektives Abwehrmittel für jedermann
Was tun, wenn man bedroht wird und wie kann man sich wirksam zur Wehr setzen? Das Pfefferspray ist dabei ein gutes Hilfsmittel: Es ist klein, handlich und ist auch vom Laien unter Stresssituationen leicht anzuwenden.

Sicherheitsexperten empfehlen das Pfefferspray, weil es einfach einzusetzen ist, schnell wirkt und somit dem unbedarften Bürger die Chance gibt, sich aus der Gefahrenzone zu begeben …>>> weiterlesen


Die Erfindung des häßlichen Deutschen

Es genügt ein Blick in die Tagespresse, ins Fernsehen oder ins Internet. Dem hässlichen Deutschen wird keine Ruhe gegönnt. Sobald eine internationale Krise heraufzieht, wird er aus den Tiefen des kollektiven Unbewussten gezerrt. Worauf ist das zurückzuführen? Warum sind die Aversionen, die Deutsche auslösen, so viel heftiger als die, die sonst eine Gruppe¬ gegenüber anderen, ein Volk gegenüber anderen empfindet und äußert…>>> weiterlesen


Charakterwäsche

Nach dem Zweiten Weltkrieg begannen die Westalliierten eine in der Weltgeschichte beispiellose Umerziehung des deutschen Volkes. Mit einem Zulassungssystem hatten sie ein wirksames Mittel in der Hand, eine gigantische Gehirnwäsche zu steuern: »Wir bekämpfen den Charakter der Deutschen. Im angeborenen Bösen der deutschen Denkungsart – der Art des gesamten deutschen Volkstums – ist das Problem der Welt zu finden.« Die Umerziehung der Deutschen nach 1945 war eines der prägendsten Ereignisse der Nachkriegszeit… >>> weiterlesen


Deutschland und der Weltfriede

Sven Hedin: Deutsche Übersetzung, Seltener Erstdruck eines in Deutschland nie verlegten Buches des schwedischen Entdeckers Sven Hedin. Das Buch des Schweden ist nicht zuletzt darum interessant, weil es das Dritte Reich mit den Augen eines Ausländers schildert, der es als Zeitgenosse gesehen und bereist hat …>>> weiterlesen


Der junge Stalin “Ich arbeite für die Rothschilds”

Seine vorrevolutionären Verbrechen wie Verdienste waren weitaus größer als je bekannt. Zum ersten Mal zeigt Simon Sebag Montefiore mit seinem neuen Buch, wie aus dem jugendlichen Gangster Josef Stalin, der weder vor Bankraub, Schutzgelderpressung noch Mord zurückschreckte, der gewiefte, blutrünstige Diktator und unerschrockene Kriegsherr, der geniale Stratege und Politiker wurde. Schon in Stalins frühester Jugend zeigt sich die Fratze des Despoten: seine Feindschaften, seine Interessen, seine Skrupellosigkeit, seine Paranoia und seine Kenntnis der Welt und der Menschen …>>> weiterlesen


Der Große Wendig. Richtigstellungen zur Zeitgeschichte ist ein fünfbändiges Nachschlagewerk zur Aufklärung über antideutsche Mythen und Geschichtsfälschungen und stellt das Standardwerk des deutschen Geschichtsrevisionismus dar. Das Gesamtwerk umfaßt ohne Index 3.616 Seiten. Das im Grabert-Verlag erschienene Werk will aufzeigen, wie die Geschichte zu Lasten Deutschlands an einigen entscheidenden Stellen umgeschrieben oder bewußt falsch interpretiert wurde. Das Werk besteht aus 926 voneinander unabhängigen Aufsätzen bzw. Richtigstellungen und eignet sich somit zu tiefergehender Recherche und zum Argumentieren.

Der Große Wendig wird von Rolf Kosiek und Olaf Rose herausgegeben. Das Werk basiert auf der historischen Forschungsarbeit von Heinrich Wendig (deshalb auch der Name Der Große Wendig) und entstand unter der Mitwirkung von Fred Duswald, Götz Eberbach, Hans Flink, Edgar Forster, Philippe Gautier, Friedrich Georg, Wolfgang Hackert, Michael Klotz, Dankwart Kluge, Hans Meiser, Andreas Naumann, Claus Nordbruch, Friedrich Karl Pohl, Walter Post, Karl Richter, Detlev Rose, Günter Stübiger und Michael Winkler.

Horst Mahler wurde während seiner Haftzeit im Jahre 2007 die Aushändigung des „Großen Wendig” verwehrt, „weil dadurch das Erreichen des Vollzugszieles gefährdet“ sei. Es spiele dabei keine Rolle, daß das Werk im Buchhandel frei erhältlich ist.

In zahlreichen Buchhandlungen wird Der Große Wendig nicht verkauft bzw. nur unter der Theke gehandelt, obwohl die Reihe eigentlich frei verkäuflich sein sollte.

Quelle: Metapedia


Der große Wendig, Richtigstellungen zur Zeitgeschichte. Band 1

Der erste Band beinhaltet mehr als 200 einzelne geschichtliche Richtigstellungen für die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts. Er behandelt die Zeit vom Deutschen Kaiserreich bis zur Mitte des Zweiten Weltkrieges und dessen verschiedene Kriegsschauplätze sowie den See- und Bombenkrieg …>>> weiterlesen


Der große Wendig, Richtigstellungen zur Zeitgeschichte. Band 2

Der zweite Band umfaßt dazu ergänzend noch Einzelheiten aus der Kriegszeit wie die zahlreichen deutschen Friedensinitiativen, die deutschen Konzentrationslager, die unberechtigten Vorwürfe gegen die deutsche Wehrmacht sowie die Kriegsverbrechen der Alliierten.
Anschließend werden die erste Nachkriegszeit mit Besatzung, Hunger, Demontage, Flucht und Vertreibung, die alliierte Behandlung des deutschen Volkes sowie die Umerziehung mit den Methoden der Desinformation durch die Massenmedien betrachtet, bevor Ereignisse der folgenden Zeit der Bundesrepublik bis zur Gegenwart zurechtgerückt werden. Dabei werden auch die kleine deutsche Wiedervereinigung und die heuchlerische Politik der Siegermächte wie mancher BRD-Politiker zu bestimmten Fragen wie zur Einheit der Deutschen, zur Oder-Neiße-Linie, zur Vergangenheitsbewältigung und zur Frage der „Befreiung“ im Mai 1945 unter die Lupe genommen …>>> weiterlesen


Der große Wendig, Richtigstellungen zur Zeitgeschichte. Band 3

Der dritte Band erschien 2008 und beinhaltet weitere 200, zusätzliche und ergänzende, Einzelfälle verzerrter Geschichtsdarstellungen und Halbwahrheiten der Umerzieher. Er erschien mit einem Vorwort von Rolf Kosiek und statt einer Einleitung einer Beschreibung des Lebenswerkes von Harry Elmer Barnes. …>>> weiterlesen


Der große Wendig, Richtigstellungen zur Zeitgeschichte, mit Registerband. Band 4

Im Herbst 2010 erfolgte die Veröffentlichung des vierten Bandes. Der 912 Seiten umfassende vierte Band wird mit einem separaten Personen-, Orts- und Stichwortverzeichnis im Umfang von 144 Seiten (kartoniert; auch extra erhältlich) für alle vier Bände ausgeliefert …>>> weiterlesen


Der große Wendig, Richtigstellungen zur Zeitgeschichte, mit Registerband. Band 5

Der Inhalt des fünften Bandes umfaßt wieder den Zeitraum von 1870 bis zur Gegenwart.

Aus dem fünften Band:
Dachau und die Behandlung der internierten polnischen Priester.
Pius’ XII. Widersprüche bzw. die radikale Veränderung seiner Position zu Deutschland zwischen 1937 und 1945.
Dönitz (und Hartenstein) in neuem Licht.
Hitler kam Franco zu Hilfe nicht, um neue Waffen oder neue Taktiken zu testen.
War die höchste Generalität labil und versagte vor der Verantwortung?
Die Verleumdung Bismarcks.
Hitler hat Hindenburgs Testament nicht gefälscht.
Deutschlands Aufbau in Polen bis 1941 …>>> weiterlesen


Otto Skorzeny – Meine Kommandounternehmen

Skorzeny war Angehöriger der Leibstandarte Adolf Hitler und leitete als Offizier der Waffen-SS mehrere Kommandounternehmen im 2. Weltkrieg. Besonders legendär ist die Duce-Befreiung 1943 am Gran Sasso …>>> weiterlesen


Der Eisbrecher

Der russische Autor – ehemals hochrangiger Offizier des sowjetischen militärischen Geheimdienstes GRU – wurde als Insider zum Kronzeugen für die systematischen Kriegspläne Stalins gegen das Deutsche Reich in den 30er und frühen 40er Jahren des letzten Jahrhunderts. Soworow legt dar: Stalin hoffte, daß sich Hitler und seine Gegner im Westen in Kriegshandlungen derart schwächen würden, daß Stalin schließlich mit einer eigenen Aggression den erschöpften Westen einfach überrollen könnte. Hitler war dabei die unfreiwillige Rolle als”Eisbrecher der Revolution”zugedacht…>>> weiterlesen


Geheimgesellschaften 3

Krieg der Freimaurer
Glauben Sie, dass es eine Weltverschwörung gibt? Halten Sie es für möglich, dass ein paar mächtige Organisationen die Geschicke der Menschheit steuern? Unzählige Bücher wurden zu diesem Thema verfasst, doch die Masse der Menschen nimmt solche Publikationen nicht ernst.
Autoren wie Jan van Helsing werden als »Verschwörungstheoretiker« bezeichnet, die Gespenster sehen, wo keine sind und die Menschen angeblich in die Irre führen. Jan van Helsing ist es nun gelungen, einen aktiven Hochgradfreimaurer zu einem Interview zu bewegen, in dem dieser detailliert über das verborgene Wirken der weltgrößten Geheimverbindung spricht – aus erster Hand!… >>> weiterlesen


Bevor Du Dich erschießt, lies dieses Buch

Dieses Buch ist ein Kraftpaket und macht unbeschreiblich viel Mut, sich selbst nicht aufzugeben, sondern »Krisen« als Chancen zu sehen und den Sinn dahinter zu verstehen… >>> weiterlesen


Der Speer des Dritten Sargon

Der Untergrund des im heutigen Tschechien liegenden Gebiets von Stechowitz war im Zweiten Weltkrieg Schauplatz von durch die SS abgeschotteten, geheimnisvollen Experimenten, von denen die meisten offiziell niemals bekannt wurden. Sie betrafen postatomare Hochtechnologien und waren in ihrer Bedeutung noch über dem deutschen Atomwaffenprojekt angesiedelt…
>>> hier weiter


Handmühle Molere

Mit der Handmühle Molere können Sie alle Getreidearten mahlen
Die Mahlfeinheit der Molere ist stufenlos einstellbar von grobem Schrot bis zu feinem Mehl. Grob eingestellt verarbeitet sie Hafer sogar zu feinen Flocken. Durch die große Kurbel und die sehr stabile Tischhalterung geht das Mahlen mit der Molere leicht von der Hand.

In den Holztrichter der Molere passen 200 g Getreide, ausreichend für mehrere Portionen Frischkorn-Müsli. Der Trichter ist abnehmbar. Das Gehäuse der Molere wird aus einheimischem Buchenholz gefertigt und anschließend mit natürlichem Pflanzenöl behandelt. Die großzügige Kurbel ist kugelgelagert und dadurch sehr leichtgängig. Das Herz der Mühle ist ein robustes Steinmahlwerk aus Korund/Keramik.

Die Molere lässt sich durch die große Dreipunktstandfläche sehr standsicher an einem Tisch oder einer Arbeitsplatte befestigen.

Aufgrund ausgereifter Technik, hochwertiger Materialien und solider Verarbeitung gibt der Hersteller eine Garantie von 10 Jahren… >>> weiterlesen


NRG-5 Notration

Langzeitlebensmittel zur Krisenvorsorge – Was essen Sie, wenn die Geschäfte geschlossen oder leer sind? Im Krisenfall werden die Supermärkte binnen weniger Stunden leer sein… >>> weiterlesen

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