Der Weltenbaum oder Himmelsleiter, Yggdrasil

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In den Paradies-Sagen, die sich bei allen arischen völkern auf dem ganzen Weltkreis finden, werden stets erwähnt:

1. Uralte, geheimnissvolle, heilige Bäume.
2. köstliche Früchte.
3. Unter den Bäumen lagern oder im Geäst sitzend, altertümliche, menschenartige Wesen.
4. Quellen und Flüsse, an denen sich Nymphen, Nornen oder andere merkwürdige Wesen herumtreiben.
5. kostbare Steine und Metalle.
6. Die dort lebenden Wesen führen ein ungemein glückliches und sorgloses Leben wie die Götter.
7. Bisweilen werden auch Höhlen erwähnt, in denen die Stammväter der späteren berühmtesten arischen Götter und Helden geboren werden.

So heist es in der Edda von Ygg-drasil, dem Drachenbaum: “ immergrün steht er am Urdbrunnen“. Dieser hl. Baum wird in späteren Zeiten bei allen arischen Völkern in verschiedenster Art modifiziert. In der Edda ist es der Weltenbaum (d.i. der Stammbaum der arisch heldischen Menschenrasse), an dem Odhinn neun lange Nächte gekreuzigt hing, er ist der Mastbaum an dem Odysseus gefesselt ist, an dem Odysseus gefesselt ist, um nicht den Lockungen der Sirenen zu erliegen.

Aber auch die wichtigsten Kulturgüter und Verkehrsmittel sind neben Yggdrasil zu finden. Das Schiff (skidbladhnir), das schnellste Ross (Sleipnir) und die Brücke (Bifröst). Schiff, Ross und Brücke sind die Grundlage der ganzen Verkehrstechnik, sie hat der Arier schon in Urzeiten erfunden und sie spielen in der Geschichte der Menscheits- und Rassenentwicklung eine entscheidene Rolle.

Der Paradiesbaum wird von den Kirchenvätern als Prototyp des Kreuzesbaumes, an dem Frauja-Christus stirbt, ausgelegt. Der Baum mit den Greifen und Drachen finden sich bei den Phöniziern, Babyloniern und Persern wieder. Der „Baum des Lebens“ und der „Baum der Erkenntniss des Bösen und des Guten“ wird in der altchristlichen Kunst sehr oft dargestellt, und zwar wird der „Lebensbaum“ als Baum dargestellt, dessen Früchte“ entweder Hostien oder jugendliche Menschenköpfe sind. Dagegen werden beim „Baum der Erkenntniss“ die Früchte als Totenschädel dargestellt. Der Lebensbaum wird manchmal direkt auch als Kreuzesbaum dargestellt, aus dem als Äste die christlichen Tugenden hervorragen, ja sogar ohne Kala wird er dargestellt als der Stammbaum Christi und der Menschheit. Diese Bilder gehen auf entsprechende Exegesen zurück, z.B. auf -Bonaventuras lignum vitae- der unsere Mystische Exegese der Paradiesbäume bringt.

bonaventuras Bonaventuras lignum vitae

Bei den nordischen Germanen kommt der „Lebensbaum“ vor als Nornenbaum, bei den südlichen Völkern als Irminsäule, Rolandsäule, d.d-Säule mit den daraufsitzendenMenschentier in Ägypten, als die Harte mit dem ithyphallischen Satyr bei den Griechen.

irminsäule Irminsäulebremen-rolandsaeule Rolandsäule in Bremen

Dieser hl. Baum und Opferbaum findet sich in Kreuzform sogar auf den altamerikanischen Skulpturen von Palenque in einer besonders interessanten sowohl an die Edda als auch das Evangelium erinnernde Darstellung.

Dieser Textabschnitt über den Weltenbaum oder Weltenbäume stamt aus dem 4 Band, 2Teil des Bibliomystikons. Diese urlalten Bäume, wenn es sie gab, müssen auch eine riesige Größe erreicht haben. Nun schauen wir uns mal die Aufnahmen dieses Videos an und staunen über die versteinerten gigantischen Baumstümpfe die wir heute Berge nennen.

Gigantische Versteinerte Baumstümpfe – zb der Devils Tower

Quelle:

Bibliomystikon 4. Band, 2 Teil und Urgeschichte der Handwerke und Künste von Dr. J.Lanz-Liebenfels

http://kathamausl.deviantart.com/art/The-Legend-of-Yggdrasil-316647854

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