In Südafrika 70000 Weiße seit 1994 ermordet | Contra-magazin.com

Südafrika: Seit der ANC-Machtübernahme wurden mehr als 70.000 Weiße ermordet

Als im Jahr 1994 das Apartheid-Regime beendet wurde, sollte eine neue und bessere Zeit in Südafrika kommen. Doch für die weiße Minderheit wurde es ein Horror und selbst viele Schwarze leben in schlechteren Umständen als zuvor.

Von Marco Maier

Eigentlich sollte Südafrika eine „Regenbogennation“ sein. Ein Land, in dem die verschiedenen Völker und Rassen friedlich zusammenleben und nach dem Ende der Apartheid („Getrenntheit“) 1994 gemeinsam in eine bessere Zukunft gehen. So zumindest sahen dies die Utopisten und Träumer. Denn die Wirklichkeit präsentiert sich komplett anders. Der Traum von einer besseren Zukunft mutierte zum Alptraum vieler Menschen. Vor allem die Buren und die britischstämmigen Weißen sahen sich nun einem brutalen, blutigen Rassismus gegenüber, der bis dato mehr als 70.000 von ihnen das Leben kostete.

In den deutschsprachigen Medien findet dieser Genozid kaum Beachtung. Man legt hier den Fokus lieber auf die Zeit der Apartheid und so mancher Lohnschreiberling sieht im schwarzen Revanchismus und Rassismus wohl eher eine ausgleichende Gerechtigkeit. Doch dass dieser Rassismus auch andere Schwarze trifft, sieht man nicht. Denn im Vielvölkerstaat Südafrika herrscht die Vetternwirtschaft. Wer zum „falschen“ Stamm oder Volk gehört, ist auch als Schwarzer nicht viel wert. Für die Kleurlinge („Farbigen“) und Inder ist die Lage nicht besser. Ein alter aus Mandela-Zeiten stammender aber auch unter Jacob Zuma immer noch erschallender ANC-Schlachtruf lautet: „Shoot the farmer! Kill the Boer!“ („Erschießt die Farmer! Tötet die Buren!“). Das Ergebnis: Von den 70.000 ermordeten Weißen waren rund 5.000 Farmer.

Der offiziell als kommunistisch geltende African National Congress (ANC) Nelson Mandelas, welcher seit dem Ende der Apartheid in Südafrika regiert, etablierte eine neue rassistische Politik. Nur mit dem Unterschied, dass nun die schwarze Mehrheit bevorzugt werden sollte. Wobei sich die Lage – Dank Korruption und Vetternwirtschaft – auch für die schwarze Bevölkerung dramatisch verschlechterte und nur ein kleiner Teil von ihnen von den herrschenden Zuständen profitiert.

Jeden Tag werden im heutigen Südafrika etwa 50 Menschen getötet, wobei 20 von ihnen Weiße sind. 95 Prozent davon werden von Schwarzen getötet….. weiterlesen

 

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