Welteislehre im Gespräch

 

Quelle: Weltfreund

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Bauer und Gärtner, Brüder eines Standes. – 1936

 

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Werner Peiner – Deutsche Erde – 1931

Landeshauptabteilungsleiter l, R. Reinhardt, M. d. R., Kittelsthal in Thüringen

Die Zeiten sind bei uns längst vorüber, wo jeder alles war und alles konnte.

In den frühesten Zeiten der Geschichte der Menschheit, heute noch bei vielen primitiven Völkern, war und ist jeder Mensch sein eigener Jäger, sein eigener Hirte, sein eigener Brotbauer, sein eigener Handwerker und auch der eigene Verteidiger seiner Gabe.

Dann aber ging man dazu über, einen für diese oder jene menschliche Fertigkeit besonders Veranlagten mit der Durchführung derselben ganz zu betrauen. Darin lagen die ersten Anfänge einer Arbeitsteilung und Leistungssteigerung. Die Fortentwicklung der Arbeitsteilung durch Jahrhunderte, da durch Jahrtausende hindurch schuf dann die Berufe und Berufsstände.

In einem Volke, wie dem unsrigen, ist die Arbeitsteilung auf Berufe und Stände besonders scharf umrissen, und das ist verständlich, denn im deutschen Volke liegt nun einmal der Begriff „Arbeit“ selten tief verankert. Wohl kann die stete Fortentwicklung unserer Wirtschaft neue Berufszweige entstehen lassen, sie kann auch aus der Zweckmäßigkeit heraus sich hier und da ein besonders Spezialistentum entwickeln lassen, im großen und ganzen aber sind wir hinsichtlich unserer Arbeitsfunktionen, hinsichtlich unseres Berufslebens geordnet angetreten.

Diese Feststellung kann organisatorisch und auch ideenmäßig getroffen werden, heute besonders, im vierten Jahre eines neuen Zeitabschnittes unseres Volkes!

Vor einigen Jahren hätten wir dieses Feststellung noch nicht treffen dürfen. Vor dem 30. Januar 1933 hatten wir auch Berufe, auch das Hinneigen zu geschlossenen Standesorganisationen und Standesschaffungen war wahrzunehmen.

Aber der Gedanke, der jedes Arbeitsleben im Volke krönen muß, der war uns im Kampfe aller gegen alle abhanden gekommen, der Gedanke des unlösbar Miteinanderverbundenseins, der Gedanke der Gemeinschaft.

Des Führers Weltanschauung hat uns den Blick für diese Zusammenhänge der Gemeinschaft wieder geschenkt. Unser Leben und das Leben aller Organisationen, in denen wir es bedingungslos unter das Leben der Gemeinschaft stellen.

Und aus diesem Gemeinschaftsgedanken heraus entstand auch der Reichsnährstand. E hat die Aufgabe, seine Angehörigen in Verantwortung für Volk und reich zu einer lebenskräftigen Stütze für den Aufbau, die Erhaltung und die Kräftigung des deutschen Volkes zusammenzuschließen, Bauerntum und Landwirtschaft zu fördern die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Angelegenheiten zwischen seinen Angehörigen zu regeln und zwischen den Bestrebungen der von umschlossenen Kräfte einen dem Gemeinwohl dienenden Ausgleich beizuführen. Endlich hat der Reichsnährstand noch die Verpflichtung, über die Standeslehre seiner Angehörigen zu wachen!

Die Mitgliedschaft erstreckt sich auf alle nicht nur vorübergehend in der Landwirtschaft Beschäftigten. Der Begriff „Landwirtschaft“ findet gesetzmäßig eine Erläuterung. Nach dieser stehen unter dem Begriff „Landwirtschaft“ neben der Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Gartenbau, Weidewirtschaft; Fischerei und Weinbau.

Eines Standes Hauptmerkmale sind gleich ausgerichtete Menschen, gleiche Werkstoffgrundlagen, gleiche Arbeitsumstände, um nicht zu sagen, Arbeitsverhälltnisse, und gleiche Aufgabengebiete. Den Mitgliedern des Reichsnährstandes fallen diese Eigenschaften in selten klarer Weise zu:

  1. Seine Mitglieder haben sich bereits gefunden, dort zu wirken, wo eine besonderer Liebe und Veranlagung gefordert werden muß.
  2. Der gleiche große Werkstoff, an dem alle schaffen, ist der Boden mit seinem Leben und seinen Bedürfnissen.
  3. Die Arbeitsumstände werden durch die naturhafte Werkstätte bestimmt. Die Arbeitsverrichtung steht under dem Einspruchsrecht des Himmels.
  4. Alles ist darauf abgestellt, die Grundlagen des Lebens unseres Volkes mobil zu halten, d.h. das Spendertum unseres Bodens zu hüten, damit es immer wieder aufs neue die Ernährung unseres Volkes zu sichern vermag.

Es bedarf keiner besonderen Ausführung, weshalb sich unser Gartenbauer in all seinen Erscheinungsarten im Reichsnährstand wiederfinden mußte! Wenn wir unseren Bauern im weiten Felde seiner Tätigkeit als den Grobschmied bezeichnen wollen, so steht unserem Gärtner die Bezeichnung Feinschmied zu. Liefert uns der Bauer das Brot, so liefert uns der Gärtner das Zubrot.

Wie immer eine Gemeinschaft abgestimmt sein muß auf eine unabänderliche Formel, auf einen Kompaß, der immer wieder der Gemeinschaft die Wegrichtung deutet, so hat auch der Reichsnärstand seine Gebote in der Grundlage von Blut und Boden gefunden.

An sich, und das muß besonders betont werden, kann und will der Reichsnährstand diese Begriffe nicht in Pacht genommen haben, denn gerade der Reichsnährstand weiß es, daß Blut und Boden Staatsbegriffe, nein Ewigkeitsbegriffe für unser Volk sind.

Wenn wir dennoch die Reichsnährstandsarbeit auf diese beiden Begriffe unmittelbar eingestellt sehen, so deswegen, weil in den der Landwirtschaft zuzurechnenden Kreisen der Blutsbegriff noch besonders lebendig ist, zum anderen auch der Bodenbegriff seine ersten und unmittelbaren Hüter findet.

Somit fühlt sich der Reichsnährstand auch als Mittler, dem übrigen Volke die Werte von Blut und Boden wieder nahezubringen.

Solange unser Volk gewandert ist, ist es am besten gefahren, wenn der Bluts oder Bodengedanke wach war. Blut und Boden sind aufeinander angewiesene Begriffe, eine Trennung schadet dem einen und dem anderen. Als in den Gründerjahren aus unseren Dörfern tausendfältig das Blut in die Stadt wanderte, verkam es allmählich; es verkam, weil die Menschen den Acker, den Boden, die Erde zurücklassen mußten.

Und als auf unseren Dörfern das Blut auch einmal unbeachtet gelassen wurde, als es schlafen gegangen war, in der Zeit, wo der Liberalismus die Lehre vom freien Denken das Gebundende ablöste, da sank der Bodengedanke aus der Ewigkeit in den Handel unserer täglichen Geschäfte. Es war die Zeit, wo Boden gleich Ware behandelt wurde.

Blut hält sich nur lebendig und rein, wo Boden ist, und Boden spendet nur da seine übernatürlichen Kräfte, wo waches Blut ist. Im Blute trägt ein Volk seine angeborenen Werte durch Jahrtausende, wenn es den Gesetzen dieser Erde gehorcht, und Boden ist für blutwache Menschen mehr als ein Verwitterungsprodukt jahrtausendjähriger Entwicklung. Im Blutsgedanken liegt genau so wie im Bodengedanken die Neuerungsmöglichkeit unserer deutschen Menschen. Menschen, die bewußt unter die Worte von Blut und Boden getreten sind, haben eine erhöhte Verantwortung vor der übrigen Volksgemeinschaft, die vom Boden getrennt, nicht immer lebendige Zeugen vom großen Werden und vom großen Vergehen sein können. Darin liegt dann auch unser erstes recht, Mitglied des Reichsnährstandes zu sein, weil wir am Pulsschlag der Natur stehen und in die Gesetze der Ewigkeit hineingestellt sind.

Wenn unser deutscher Gartenbau, seine Menschen und seine Wirtschaft, in der Vergangenheit oftmals vereinsamt vorkam, wenn er ein Eigenleben auf Grund dieser Vereinsamung oftmals lebte und nicht immer im wirtschaftlichen Körper unseres volkes die ihm gebührende Stellung einnahm, dann soll dieser deutsche Gartenbauer heute wissen, daß diese Standesgemeinschaft, der Reichsnährstand, auf ihn weder verzichten kann, noch will, daß er, der Gartenbau mit all seinen Arten ein Glied darstellt, welches wenn es nicht da wäre, die große Kette zerreißen würde, an welcher der Reichsnährstand für seinen teil bemüht ist, unser Volk in die Zukunft zu ziehen.

Aus diesen Gedankengängen heraus ist der deutsche Gartenbau heute in die große Reichsnährstandsfront eingeschwenkt. Seine arteigene Vertretung liegt im Reichsnährstand! Wenn hier und da bei unseren Gärtnern das gefühl aufkommt, abseits zu stehen, oder wenn unsere Gärtner es als nicht erträglich finden, dort zu stehen, wo nach ihrer Meinung der Bauer die erste Geige spielt, da mag er sich sagen lassen: Im Reiche Adolf Hitlers – und damit auch im großen Abschnitt unseres Arbeits-, Berufs- und Wirtschaftsleben – wird der abseits stehen, der sich selbst abseits stellt.

Und wer heute im Reiche Adolf Hitlers nur den Bauer sieht, wie ihn das Deutschland vor dem 1. Januar 1933 sehen mußte, hat noch nicht begriffen, was ein nationalsozialistischer Bauer für sein Volk zu sein hat.

Der deutsche Gartenbau wird im Reichsnährstand in dem Maße bewertet werden müssen, wie er bereits ist, Verantwortung für das Gedeihen und Wohlergehen des ganzen volkes zu tragen. Das Tragen der Verantwortung kann und darf nicht ziellos übernommen werden, d. h. Der Gemüsebauer kann nicht für sich ein Maß Verantwortung anmelden, der Obstzüchter nicht für sich, der Samenbauer nicht für sich, der Landschaftsgärtner oder der inhaber von Warmhauskulturen nicht ihrerseits für sich, sondern unter einer einheitlichen Befehlsgewlt, ausgerichtet auf eine Aufgabe, angesetzt auf einen gemeinsamen Weg müssen, wie bei einem Feldzuge, die verschiedenen Waffengattungen vorgetragen werden. Wie jeden Waffengattung mit Spezialaufgaben vertraut ist, aber dennoch auf das gemeinsame Ziel, die Auflockerung des Feindes, hinstrebt, so ringen im Reichsnährstand die verschiedenen Marschblöcke um die Brotfreiheit des Volkes.

Wenn wir im deutschen Gesamtgartenbau tag Arbeitsabschnitte antreffen, die nicht unmittelbar ihren Träger der Gartengestaltung, unsere Blumen erzeugen Betriebe, dann ist es kein Grund, in langatmige Betrachtungen zu verfallen, ob diese Gestalter und Erzeuger nun auch tatsächlich unter Gebote fallen, die im Reichsnährstand Verankerung gefunden haben, oder ob sie dem Gewerbe hinzurechnen sind oder gar der handwerklichen Kunst nahestehen.

Der Kunst stehen sie nahe, jawohl, aber jener Kunst, die aus Bodenplanung und Bodenbesetzung mit lebendigen Pflanzen unseren Menschen Freude bereiten und die aus dem Zusammenbringen von Erde und Samen deutsches Empfinden anregen und beglücken.

Wir wir so die Dinge um Gärtner und Gartenbau betrachten, stehen wir mitten in der Entwicklung unserer Zeit und werden Bannerträger eines sich geschlossenen Marschblockes.

Der Reichsnährstand und in ihm der deutsche Gartenbau braucht die verantwortungsfreudigen Mitarbeiter aller im Gartenbau wirkender Volksgenossen. Zeiten wie die unsrigen, Aufgaben wie die uns gestellten, vertragen allerdings keine Nurberufsmenschen; jeder muß heute seinen Beruf lieben, nicht nur, weil dieser Beruf besonders schön ist und er ein besonderes maß von Berufsfreude erwecken kann, sondern weil sein beruf ein Glied ausmacht in der großen Kette der Notwendigkeiten, die in einem Volke aufstehen, welches um seine Ehre und Freiheit kämpft und heute unter einer gottgesegneten Führung sich auf den Weg gemacht hat, den Platz an der Sonne zu erkämpfen.

Die Träger des deutschen Gartenbaues sind ebenso wie die Bauern berufen, zusammen mit ihren Gefolgschaften diesen Weg an hervorragender Stelle mitzuwandern als Treuhänder der Ernährung des deutschen Volkes und Schöpfer zahlloser Gartenfreuden, zum Wohle des Leibes und unserer deutschen Seele und somit zum Wohle unseres gesamten Volkes!

Quelle: Reichsgartenbautag – Dresden – 1936

„Warum ich meine Kinder nicht mehr impfen lasse“ ▶ Mutiger Vater packt aus (!!!)

Viel Spass im System

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Manipulierte Suchmaschinenergebnisse- der marktstärkste vorran

Die Wege von Google sind unergründlich. Anders kann man es wohl nicht beschreiben, wenn Google Bilder präsentiert, auf denen George Washington plötzlich schwarz ist. Nicht nur er hat bei Google plötzlich überraschend viel Farbe bekommen, auch andere Suchergebnisse, lassen an der Glaubhaftigkeit Googles Zweifel aufkommen.

Von Bianca Hoekstra

Eine Freundin, die mit ihrer Familie in den USA wohnt, machte mich vor kurzem darauf aufmerksam, dass ihr Sohn ein seltsames Problem mit einem Referat hat, das er für die Schule vorbereiten sollte. Das Thema des Referats war eigentlich simpel. Die Aufgabe bestand darin, im Englischunterricht lediglich ein paar Sätze über bekannte Erfinder aus den USA zu erzählen. Gemeinsam mit ihrem Sohn hatte sie sich vor den Computer gesetzt, um ihn bei der Recherche zu seinem Vortrag zu unterstützen. Sie öffneten die Google Bildersuche und suchten nach „american inventors“ (amerikanische Erfinder). Google lieferte prompt, jedoch seltsam fremde Bilder, genauer gesagt, schwarze Ergebnisse. Sucht man bei der Google Bildersuche nach „american inventors“ wird einem unter anderem als erstes ein schwarzer George Washington gezeigt.

Sie haben richtig gelesen. Die Google Bildersuche zeigt beim englischen Suchbegriff „american inventors“ oben links einen schwarzen George Washington. Um genau zu sein, zeigt Google von elf Bildern zehn schwarze Personen und Thomas Edison, als einzigen Weißen in der Liste:

Zum weiterlesen –> https://www.journalistenwatch.com/2017/10/03/google-sieht-schwarz/

Exorphin – Das Opiat in zb. Milch oder Weizenprodukten

Exorphine sind Peptide, die durch enzymatische Spaltung aus in Nahrungsmitteln vorhandenen Polypeptiden entstehen. Die Spaltung kann durch Verdauungsenzyme, Tätigkeit von Mikroorganismen oder technische Behandlung (Kochen, Backen) entstehen. Man findet sie z. B. in Getreide, Milch, Kakao, Kaffee. Exorphine wirken wie Opioide, das heißt, sie können an Opioidrezeptoren wirksam werden.

Der Name Exorphine stammt aus der Ähnlichkeit mit den vom Körper selbst produzierten Endorphinen. Im Augenblick wird ein Zusammenhang zwischen Exorphinen und psychischen Beeinträchtigungen wie Autismus oder Schizophrenie diskutiert.

Exorphine sind kurze Ketten aus Aminosäuren, die in längeren Eiweißen sozusagen „versteckt“ sind. Beispiel: Exorphin A5 aus Gluten: Gly-Tyr-Tyr-Pro-Thr. Größere Bedeutung haben das Casomorphin aus der Milchverdauung und das Gliadorphin aus Gluten.

Volksdroge Milch – Wie uns Exorphine in Milchprodukten abhängig machen können

Drogenähnliche Substanzen in alltäglichen Nahrungsmitteln

Durch jüngste Forschungen in der Nahrungsmittelpharmakologie sind die Grundnahrungsmittel Getreide und Milch unter den Verdacht geraten, Wirkungen auf den Körper zu haben, die vergleichbar mit denen von Morphium und Enkephalin sind, Substanzen also, die man zu den Drogen zählt.

Forschergruppen unter Zioudrou und Brantl fanden sowohl opiatähnliche Aktivität bei Weizen, Mais und Gerste (Exorphine)(5), sowie bei Kuh- und Muttermilch (Kasomorphin), als auch stimulierende Aktivität bei diesen Proteinen und bei Hafer, Roggen und Soja. […] Seitdem haben Forscher die Wirksamkeit von Exorphinen gemessen und nachgewiesen, daß sie mit Morphium und Enkephalin vergleichbar sind, haben ihre Aminosäuresequenzen bestimmt und nachgewiesen, daß sie vom Darm aufgenommen werden und fähig sind, Wirkungen wie Analgesie (Schmerzstillung) und Angstreduktion hervorzurufen, die normalerweise bei vom Mohn abgeleiteten opiatähnlichen Substanzen auftreten.(6)

Da der Konsum der betreffenden Nahrungsmittel beim Menschen seit dem Kleinkindalter tagtäglich stattfindet, kann man hier von einer permanenten Beeinflussung sprechen.
Dazu muß gesagt werden, daß diese beiden Nahrungsmittel erst seit dem Auftauchen der Landwirtschaft eine bedeutende Rolle in der Ernährung des Menschen spielten, so daß das Argument, der Mensch habe von jeher diese Nahrungsmittel verzehrt, von vornherein entkräftet wird.

Obwohl es bezüglich der Ernährungsweise der Menschen vor der Entwicklung der Landwirtschaft Kontroversen gibt, enthielt die Nahrungspalette sicherlich nicht Getreide und Milch in größeren Mengen. […] Milchprodukte waren vor der Zähmung von Tieren nicht in großen Mengen erhältlich.(7)

Was also passiert, wenn der Mensch die für ihn relativ neuen Nahrungsmittel Getreide oder Milch verzehrt?

Wenn ein durchschnittlicher Mensch Getreide und Milch in für heutige Verhältnisse normalen Mengen verzehrt, werden Belohnungszentren im Gehirn aktiviert. Nahrungsmittel, welche vor der Einführung der Landwirtschaft zur alltäglichen Ernährung gehörten (Früchte usw.), besitzen diese pharmakologische Eigenschaft nicht. Die Wirkungen von Exorphinen sind qualitativ die selben, wie sie bei anderen opiatähnlichen und/oder dopaminergen Drogen auftreten, also Belohnung, Motivation, Angstreduktion, ein Gefühl des Wohlbehagens und vielleicht sogar Sucht. Obwohl die Wirkung einer typischen Mahlzeit quantitativ geringer ist, als die einer Dosis der genannten Drogen, erleben die meisten heutigen Erwachsenen diese Wirkung mehrmals am Tag und das an jedem Tag ihres Lebens.(8)

Die meisten gebräuchlichen, abhängig machenden Drogen sind entweder opiatähnlich (z.B. Heroin und Morphium) oder dopaminerg (z.B. Kokain und Amphetamin) und wirken durch die Aktivierung von Belohnungszentren im Gehirn. Folglich sollten wir fragen, ob diese Befunde bedeuten, daß Getreide und Milch auf chemische Weise belohnend wirken. Sind Menschen in irgendeiner Weise „süchtig“ nach diesen Lebensmitteln?(9)

Brostoff und Gamlin schätzten, daß 50% der Patienten mit Intoleranz ein starkes Verlangen nach den Nahrungsmitteln haben, welche ihnen Probleme bereiten, sowie Entzugserscheinungen haben, wenn diese Nahrungsmittel aus ihrer Diät ausgeschlossen werden. Die Entzugserscheinungen sind vergleichbar mit denen, die man bei Drogenabhängigkeit kennt.(10)

Für viele Leute scheint heutzutage nicht ohne Grund eine Ernährung ohne Brot und andere Getreideprodukte schwer vorstellbar zu sein. Im Gegenteil, Getreide ist zum Grundnahrungsmittel avanciert und wird in hohen Mengen sogar empfohlen.

Es ist ausgeschlossen, daß das Verlangen nach diesen Nahrungsmitteln irgend etwas mit der populären Vorstellung zu tun hat, der Körper teile dem Gehirn mit, was er für seine Ernährung brauche. Diese Nahrungsmittel waren vor der Einführung der Landwirtschaft in der Nahrungspalette des Menschen ohne Bedeutung, und große Mengen davon können für die Ernährung nicht notwendig sein. […] Forschungen über Nahrungsmittelintoleranz lassen vermuten, daß Getreide und Milch bei normalen Verzehrsmengen imstande sind, das Verhalten vieler Menschen zu beeinflussen. Und wenn eine erhöhte Aufnahme von Peptiden schwerwiegende Wirkungen auf das Verhalten schizophrener und an Zöliakie erkrankter Personen verursachen kann, könnten subtilere Wirkungen, die nicht einmal als anormal angesehen werden, allgemein bei Menschen auftreten.(11)

Es scheint also, daß die permanente Zufuhr von Getreide und Milch das Verhalten und die Parameter der Emotionen des Menschen auf subtile Weise grundlegend verzerrt.

Durch die oben aufgeführten Erkenntnisse wird eine entscheidende Frage berührt:
Da der Mensch die oben genannten Nahrungsmittel vom Kleinkindalter an täglich konsumiert, und der Konsum dieser betreffenden Nahrungsmitteln anscheinend das Verhalten beeinflußt, muß man zu dem Schluß kommen, daß man nicht wissen kann, wie das Verhalten des Menschen wäre, ohne den Einfluß der in diesen Lebensmitteln enthaltenen Exorphine.